Nachhaltigkeit

kontiki1.jpg
In den Wäldern nördlich von Stockholm locken eindrückliche Erlebnisse. Bilder: Kontiki

Sponsored Kontiki setzt auf Reisen mit Weitblick

Als einer der ersten Reiseveranstalter in der Schweiz ist Kontiki Reisen 2013 mit dem TourCert-Label für sein umfassendes Engagement ausgezeichnet worden. Seither arbeitet Kontiki Reisen an einer systematischen Integration der Nachhaltigkeit in allen Bereichen.

Die Leuchttürme des Engagements von Kontiki Reisen in der Nachhaltigkeit bilden die Authentic-Reisen. Sie stehen für eindrückliche Naturerlebnisse und authentische Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Die Reisen werden intern anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs überprüft, der sich auf die Global Sustainable Tourism Criteria und den TourCert-Standard stützt. Hinter jeder dieser Reisen stehen Kontiki-Partner in der Destination. Menschen mit einer klaren Vision, innovativen Ideen und der Mission, für die Kunden unvergessliche Erlebnisse zu schaffen, die die Seele berühren.

Ein Dorf entdeckt seine Stärken

Einer dieser Partner sind Jeroen Sleurs und Sam Lormans in Åmot, einem Dorf in den Wäldern nördlich von Stockholm, der südlichsten Wildnis Schwedens. Hand in Hand mit den Einheimischen entwickelt sich dort eine kleine Ferienoase.

In der dunklen Jahreszeit sind die roten Häuser schneebedeckt und in jedem Fenster brennt ein Licht. Die Stimmung ist ruhig und magisch zugleich. Die Natur findet sich direkt vor der Haustüre. So erträumt man sich Winterferien in Schweden. In Åmot wird dieser Traum wahr. Gute zwei Autostunden nördlich von Stockholm empfangen Jeroen Sleurs und Sam Lormans seit sechs Jahren ihre Gäste.

Sam Lormans und Jeroen Sleurs.

Als die beiden Belgier den alten Pfarreisaal kauften und zu einem Wohn- und Gästehaus mit einem schmucken Café ausbauten, war der Tourismus in dem kleinen Dorf noch kein Thema. Wohlwollend, aber etwas skeptisch schauten die Einheimischen anfänglich zu, wie die ersten erholungssuchenden Stadtmenschen eintrafen und sich über die Naturidylle freuten. «Es gelang uns, die Menschen in Åmot Schritt für Schritt von unserem Projekt zu überzeugen», freut sich Jeroen Sleurs.

Und so wich die Skepsis schliesslich dem Tatendrang: Nach und nach stellten Eigentümer ihre selten genutzten Ferienhäuser als Gästeunterkünfte zur Verfügung. Die Bauern der Umgebung liefern Gemüse, Fleisch und Geflügel, und manch einer der Einheimischen zeigt als Guide den Gästen auf Spaziergängen durch den Wald Tierspuren, unternimmt einen Ausritt mit den Islandponys oder geht Eisangeln. Wieder andere spielen am Volksmusikabend auf historischen Instrumenten auf. Nach einem langen Tag an der frischen Luft wartet die schwimmende Sauna und ein Hot Tub auf die Gäste. Ein feines Abendessen mit frischen biologischen Zutaten bildet den perfekten Abschluss des Tages.

Stolz auf das Dorf

«Vor zwei Jahren klopften erstmals Einheimische von sich aus bei uns an. Sie wollten wissen, auf welche Weise sie einen Beitrag leisten könnten», freut sich Jeroen Sleurs. Die Leute seien stolz darauf, dass es ihr Dorf auf die touristische Landkarte geschafft habe. Die noch junge Destination Åmot bietet mittlerweile rund 20 Personen während der Saison eine Verdienstmöglichkeit. Und weitere kommen laufend dazu.

Åmot wartet mit einer ruhigen, magischen Stimmung auf.

Kein Klacks für ein Dorf mit nicht einmal 500 Einwohnern in einer strukturschwachen Region. Die anfänglich zurückhaltenden Einheimischen glauben mittlerweile an das Potential ihres Dorfes. Mit Unterstützung des Regionalentwicklungsfonds der Regierung bilden sie sich als Guides weiter und diskutieren neue Ideen. «Wir wollen unser Angebot weiter ausbauen», erklärt Jeroen Sleurs. Er legt jedoch Wert darauf, dass das Wachstum auf den vorhandenen Ressourcen aufbaut. Die Destination soll klein bleiben. Er möchte aber die Saison verlängern und so die Zahl der Übernachtungen steigern. Investiert wird dennoch. Im Mai dieses Jahres haben die beiden Jungunternehmer ihr Hotel eröffnet. Sie haben die nicht mehr genutzte alte Schule in ein Boutique Hotel umgebaut. Diese ergänzt das aktuelle Angebot an Blockhäusern perfekt.

Sorgfältig wachsen

Für Jeroen Sleurs steht fest, dass die wirtschaftliche Entwicklung nur im Einklang mit den ansässigen Menschen und mit Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt stattfinden kann. Schliesslich kommen viele Gäste genau deshalb nach Åmot, weil sie hier den Einheimischen begegnen und die unverfälschte Landschaft geniessen können. «Unsere Vision ist es, den Menschen mit einem Aufenthalt in Åmot die Tür zu einer neuen Beziehung mit der Natur aufzustossen», bringt es Jeroen auf den Punkt.

Die Reise «Winterliches Bilderbuchschweden» finden Sie auf S. 87 im aktuellen Kontiki Katalog «Nordische Winterträume»

Schritt um Schritt durch den nördlichen Wintertraum.

(TN)