Hotellerie

Die Schweizer Tourismus-Hotspots konnten im Juli mehr Gäste begrüssen – aus China etwa beläuft sich das Plus auf 4,5 Prozent. Bild: TN

Schweizer Hotels mit sattem Plus im Juli

Schön wars in diesem Sommer im Reiseland Schweiz – dies schlägt sich nun auch in der Statistik der Logiernächte nieder. 2019 dürfte mit einem Allzeitrekord enden.

Im Juli verzeichnete die Schweizer Hotellerie gemäss dem Bundesamt für Statistik mit 4,56 Millionen gut 3,2 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr. Total beläuft sich das Plus nach sieben Monaten auf 1,8 Prozent.

Zum Juli-Plus beigetragen haben ausländische und einheimische Gäste. Die Zahl der Logiernächte mit Besuchern aus dem Ausland wuchs um 1,9 Prozent an. Noch deutlicher war das Wachstum am Heimmarkt. Auf das Konto der inländischen Gäste gingen 1,95 Millionen Logiernächte. Das ist ein Plus von 4,8 Prozent.

Die Lust der Amerikaner, die Schweiz zu bereisen, nimmt weiterhin zu. Die Übernachtungszahl der US-Gäste stieg im Juli um 10 Prozent auf 350'244. Ebenfalls eine Zunahme gab es bei Gästen aus China mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 188'263.

Aus dem grössten Tourismusmarkt für die Schweiz, Deutschland, nahm die Nachfrage auch zu. Die Logiernächte mit deutschen Gästen stieg um 3,0 Prozent auf 413'801. Rückläufige Zahlen gab es aus Japan, Saudi-Arabien und Spanien.

Mit den aktuellsten Wachstumszahlen bleiben die Hoteliers auf Kurs, im Gesamtjahr 2019 den Rekord aus dem Vorjahr zu brechen. Im Jahr 2018 verzeichneten Schweizer Hotels mit 38,8 Millionen erstmals mehr als 38 Millionen Übernachtungen. Nicht einmal im Spitzenjahr 2008 gab es so viele Logiernächte.

(nau/TN)