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Emirates bietet ab Dubai aufgrund von Luftraumsperrungen in der Golf-Region einen eingeschränkten Flugplan an. Bild: Screenshot SRF

Das Update zur Nahost-Eskalation

Der Krieg am Persischen Golf hat grosse Auswirkungen auf die Reiseströme und die Tourismusindustrie. Das sind die letzten Entwicklungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA und Israel haben am 28. Februar 2026 den Iran angegriffen.
  • Zehntausende Reisende sassen vorübergehend fest.
  • Wichtige Drehkreuze sind nur eingeschränkt in Betrieb.
  • Das EDA warnt vor Reisen in die Golfstaaten.

Arabian Travel Market wird verschoben

Der Arabian Travel Market, die wichtigste Reisemesse im Nahen Osten, wird aufgrund des Iran-Konflikts verschoben. Ursprünglich war die Veranstaltung vom 4. bis 7. Mai in Dubai geplant. Nun findet sie vom 17. bis 20. August statt. Veranstalter Reed Exhibitions begründet den Entscheid mit Sicherheitsaspekten für Aussteller und Gäste. Der Austragungsort, das Dubai World Trade Centre, bleibt unverändert. Die diesjährige Ausgabe ist die 33. Durchführung der Messe.

Treibstoff-Krise trifft Ferienländer

Die Auswirkungen des Konflikts mit dem Iran treffen zunehmend auch den Tourismus in Asien. In Sri Lanka reagiert die Regierung auf drohende Treibstoffengpässe mit einschneidenden Massnahmen: Staatliche Einrichtungen bleiben künftig jeweils mittwochs geschlossen, um Energie zu sparen. Präsident Anura Kumara Dissanayake rief die Behörden dazu auf, sich auf eine mögliche Verschärfung der Lage vorzubereiten. Die Einschränkungen betreffen auch Schulen und Universitäten, während Einrichtungen der Grundversorgung geöffnet bleiben. Ähnliche Schritte sind auch auf den Philippinen zu beobachten: Dort wurde in Teilen der Verwaltung eine Viertagewoche eingeführt, um den Energieverbrauch deutlich zu senken. Zusätzlich sollen Klimaanlagen weniger stark gekühlt werden, und während der Pausen müssen Computer ausgeschaltet sein.

Bentour stärkt Sicherheit für Reisende

Bentour Reisen stärkt die Buchungssicherheit für den Sommer 2026: Für alle Neubuchungen ist ab sofort der Tarif «Flex Sorglos Light» kostenfrei enthalten, wie der Reiseveranstalter in einer Mitteilung schreibt. Gebuchte Reisen können bei Bedarf unkompliziert umgebucht werden, ohne dass Zusatzkosten anfallen. Davon profitieren auch Reisebüros: Da die Buchung bestehen bleibt, sichern sie sich weiterhin Provision und Liquidität. Gleichzeitig soll die zusätzliche Sicherheit die Buchungsbereitschaft der Kundinnen und Kunden erhöhen. Das Angebot gilt für Neubuchungen bis 30. April 2026 für Reisen bis Ende Oktober 2026 und wird automatisch berücksichtigt.

Emirates verlängert Kulanzregelung für Flüge

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihre Kulanzregelung aufgrund der anhaltenden Störungen im Luftverkehr ausgeweitet. Für Flüge zwischen dem 28. Februar und 15. April 2026 können Passagiere ihre Reise kostenfrei umbuchen – mit neuem Abflugdatum bis spätestens 31. Mai 2026. Alternativ sind auch Re-Routings innerhalb derselben Region möglich. Nicht genutzte Flugtickets können ohne Stornogebühren vollständig erstattet werden. Emirates weist die Reisebüros in einer Mitteilung an, die Anpassungen gemäss den geltenden Richtlinien vorzunehmen.

Swiss streicht Tel-Aviv-Flüge bis zum 9. April

Die Swiss sowie die weiteren Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis einschliesslich 9. April 2026 aus. Grund sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Einschränkungen im Luftverkehr, wie die Swiss mitteilt. Betroffene Passagiere können ihre Reise kostenfrei umbuchen oder sich den Ticketpreis erstatten lassen. Die Airlines beobachten die Lage laufend und stimmen sich eng mit Behörden ab, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Swiss stockt Indien-Flüge kurzfristig auf

Die Swiss reagiert auf die aussergewöhnlich hohe Nachfrage nach Flügen zwischen Indien und Europa und baut ihr Angebot kurzfristig aus. Vom 19. bis 24. März 2026 wird neben der bestehenden täglichen Verbindung jeden Tag eine zweite Rotation zwischen Zürich und Delhi angeboten, bedient mit einem Airbus A330. Hintergrund sind die Einschränkungen im internationalen Flugverkehr im Mittleren Osten, die viele Reisende zu Umplanungen zwingen. Als Folge davon ist die Strecke Delhi–Zürich sehr stark nachgefragt, wie die Swiss mitteilt. Die Zusatzverbindungen sind ab sofort buchbar.

Luftraum über den Emiraten vorübergehend gesperrt

Mehrere Explosionen haben am Dienstagmorgen in Dubai und Doha für Verunsicherung gesorgt. Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichten, waren in der Metropole der Vereinigten Arabischen Emirate nach einer Raketenwarnung drei Detonationen zu hören. Auch in der katarischen Hauptstadt Doha meldeten Journalisten vor Ort mehrere Explosionen. Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate hatten bereits zuvor den Luftraum geschlossen. Die Massnahme diene der Sicherheit von Flügen, Besatzungen und dem Schutz des Staatsgebiets, teilte die zivile Luftfahrtbehörde mit. Wie lange die Sperrung andauert, ist unklar.

Noch rund 1000 Schweizer Reisende in der Krisenregion

Rund 1000 Reisende aus der Schweiz sitzen weiterhin im Nahen Osten fest. Laut Angaben von Monika Schmutz Kirgöz vom Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind zudem etwa 6600 in der Golfregion lebende Schweizerinnen und Schweizer in der Travel-Admin-App registriert. Seit fünf Tagen ist die Schweizer Botschaft in Teheran geschlossen. Der Botschafter Olivier Bangerter ist inzwischen in die Schweiz zurückgekehrt. Laut Bangerter kam es in Teheran täglich zu über hundert Explosionen, während er und seine Mitarbeitenden im Keller der Botschaft Schutz suchten.

Erste Airlines erhöhen Treibstoffzuschläge

Der Krieg am Persischen Golf lässt die Ölpreise steigen – und verteuert damit auch das Kerosin. Erste Fluggesellschaften reagieren bereits und erhöhen ihre Treibstoffzuschläge deutlich. So hat Srilankan Airlines die Zuschläge für Neubuchungen seit dem 14. März angepasst. Auch Air India verlangt neue Zuschläge, während Cathay Pacific seine Treibstoffzuschläge auf der Langstrecke teilweise verdoppelt. Zudem hat die australische Fluggesellschaft Qantas bereits höhere Zuschläge angekündigt. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass weitere Airlines angesichts der steigenden Treibstoffkosten nachziehen werden.

Rumpfflugplan bei Qatar Airways

Die Fluggesellschaft Qatar Airways nimmt ihren Betrieb schrittweise wieder auf, allerdings mit stark eingeschränktem Flugplan. Grund dafür ist die weiterhin geltende Schliessung des Luftraums über Katar, die nur wenige Flugkorridore erlaubt. Laut der Qatar Civil Aviation Authority können deshalb nur ausgewählte Verbindungen durchgeführt werden. Ab dem 18. März 2026 plant die Airline einen reduzierten Flugplan über die genehmigten Routen. Am Montag und Dienstag starten bereits einzelne Flüge zu Städten wie Amsterdam, Bangkok, Frankfurt, London, Nairobi oder Paris. Der reguläre Flugbetrieb soll erst wieder aufgenommen werden, sobald der Luftraum vollständig freigegeben ist.

Reiserecht im Nahost-Konflikt

Der Krieg im Nahen Osten wirft für Reisende, Reisebüros und Veranstalter zahlreiche Fragen auf. Unklar ist oft, welche Rechte Kundinnen und Kunden haben, wenn Flüge gestrichen werden oder der Transit über ein Land führt, vor dem das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) aktuell warnt. Auch die Frage nach kostenlosen Stornierungen sorgt für Unsicherheit. Eine Reiserecht-Expertin ordnet die wichtigsten Punkte ein. Sie erklärt, worauf Reisende und Reisebüros jetzt besonders achten sollten. Hier geht's zum Artikel.

Drohnenangriff stoppt Flüge in Dubai

Nach einem Drohnenangriff ist der Flugbetrieb am Dubai International Airport vorübergehend eingestellt worden. Laut Behörden wurde beim Einschlag ein Treibstofflager beschädigt, das daraufhin in Flammen aufging. Einsatzkräfte rückten aus, um den Brand unter Kontrolle zu bringen, wie Dubais Medienbüro auf der Plattform X mitteilte. Die vorübergehende Einstellung des Flugbetriebs sei eine Vorsichtsmassnahme der Dubai Civil Aviation Authority zur Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitenden. Berichte über Verletzte lagen nicht vor. Zahlreiche Flüge mussten Warteschleifen fliegen und wurden umgeleitet. Betroffen waren laut «Tages-Anzeiger» (Abo) auch zwei Emirates-Flüge aus der Schweiz. EK84 aus Genf kreiste rund 80 Minuten, bevor die Boeing 777 an den Al Maktoum International Airport umgeleitet wurde. Flug EK86 war um 22.27 Uhr in Zürich gestartet und befand sich über Saudi-Arabien, als der Dubai International Airport schloss. Die Cockpit-Crew des Airbus A380 entschied sich umzudrehen und zurück nach Zürich zu fliegen.

EDA dehnt Reisewarnung für den Oman aus

Das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine Reisehinweise für den Oman verschärft. Bis Freitag (13. März 2026) riet das Aussendepartement lediglich von touristischen und nicht dringenden Reisen in die Provinzen Dhofar und Al Wusta sowie auf die Masirah Island ab. Neu gilt diese Empfehlung für das gesamte Land. Grund dafür ist die angespannte Sicherheitslage in der Region, die weiterhin zu Einschränkungen im Reiseverkehr führen kann. Laut EDA sind etwa vorübergehende Luftraumschliessungen sowie verspätete oder annullierte Flüge möglich.

Irans Welterbe unter Beschuss

Der Krieg im Iran trifft nicht nur Städte und Infrastruktur, sondern auch bedeutende Kulturgüter. Nach Angaben der Unesco wurden mehrere Welterbestätten des Landes durch Angriffe beschädigt. Betroffen ist unter anderem der historische Golestanpalast in Teheran, dessen Spiegelhalle und Fenster durch Explosionen in der Nähe beschädigt wurden. Auch der Tschehel-Sotun-Palast sowie die über 1200 Jahre alte Freitagsmoschee von Isfahan sollen Schäden erlitten haben. Ebenfalls betroffen sind prähistorische Fundstätten im Khorramabad-Tal, in denen Spuren menschlicher Besiedlung von über 60'000 Jahren entdeckt wurden. Die Unesco hat inzwischen die Koordinaten aller Welterbestätten in der Region an die Konfliktparteien übermittelt – in der Hoffnung, weitere Schäden zu verhindern.

Nahost-Konflikt verändert Costa-Routen

Wegen der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten streicht die Reederei Costa Crociere ihre geplanten Winterkreuzfahrten in der Golfregion. Eigentlich sollte die Costa Smeralda im Winter 2026/27 dort unterwegs sein. Diese Route entfällt nun komplett, ebenso die geplanten Überführungsfahrten von und in die Region, wie Costa Crociere mitteilt. Betroffene Gäste können kostenlos auf eine andere Kreuzfahrt umbuchen und erhalten zusätzlich ein Bordguthaben von 200 Euro pro Kabine (100 Euro pro Person). Statt im Persischen Golf wird die Costa Smeralda im Atlantik eingesetzt und fährt neue einwöchige Routen zwischen den Kanarischen Inseln und Madeira. Die ursprünglich für diese Region vorgesehene Costa Pacifica wird nach ihrer Werftzeit im Dezember im westlichen Mittelmeer eingesetzt. Gäste mit Buchungen für die bisherigen Kanaren-Kreuzfahrten der Costa Pacifica werden zu gleichen Konditionen auf die Costa Smeralda umgebucht.

Noch 1900 Schweizer Reisende in der Krisenregion

Aktuell befinden sich noch rund 1900 Schweizer Reisende in der Krisenregion im Nahen Osten. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hervor, die auf Angaben der Travel-Admin-App basieren. Die meisten Schweizerinnen und Schweizer halten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf, wo rund 1100 Personen registriert sind, gefolgt vom Oman (230) und Katar (190). Weitere Reisende befinden sich unter anderem in Israel, Libanon, Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Anfang März waren laut Bund noch über 5000 Schweizer Touristinnen und Touristen in der Konfliktregion unterwegs. Viele von ihnen konnten inzwischen selbstständig in die Schweiz zurückreisen.

Air New Zealand streicht 1100 Flüge wegen hoher Kerosinpreise

Die Fluggesellschaft Air New Zealand streicht bis Anfang Mai rund 1100 Flüge – etwa fünf Prozent ihres gesamten Streckennetzes. Als Grund nennt die Airline den starken Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs, der die weltweite Luftfahrt unter Druck setzt. Rund 44'000 der insgesamt 1,9 Millionen gebuchten Passagiere müssen laut Konzernchef Nikhil Ravishankar umgebucht werden, wie er dem Sender «Radio New Zealand» sagte. Besonders betroffen sind Inlandflüge zu kleineren Regionalflughäfen wie Marlborough Airport und New Plymouth Airport. Auf den internationalen Langstrecken plant die Airline dagegen deutlich weniger Streichungen, wie das Aviatik-Portal «Airliners» schreibt.

Zusätzliche Edelweiss-Flüge Richtung Indischer Ozean

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss erweitert aufgrund des Iran-Kriegs ihr Flugangebot Richtung Indischer Ozean (siehe separater Artikel). Neu geplant ist einerseits ein zusätzlicher Flug von Zürich nach Colombo am 17. März 2026 mit Abflug um 19.40 Uhr, wie der Schweizer Reise-Verband (SRV) in einem Spezial-Newsletter schreibt. Gleichzeitig baut die Airline ihre Kapazitäten Richtung Malediven weiter aus. So wird der bereits angekündigte zusätzliche wöchentliche Flug zwischen Zürich und Malé ab dem 3. April nicht nur bis zum 2. Mai 2026 durchgeführt, sondern steht neu noch eine Woche länger im Flugplan. Die Verbindung wird auch am 8. (Hinflug) und 9. Mai (Rückflug) nochmals angeboten.

Swiss setzt Flüge nach Dubai bis einschliesslich 28. März aus

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss streicht ihre Flüge nach Dubai bis einschliesslich 28. März 2026. Ursprünglich waren die Verbindungen nur bis zum 15. März gestrichen. Grund für die Verlängerung ist, dass die beiden Flughäfen Dubai International Airport und Al Maktoum International Airport die Zahl der Flugbewegungen aus Kapazitätsgründen deutlich reduzieren. Davon betroffen sind mehrere Airlines der Lufthansa Group, darunter auch Lufthansa, Austrian Airlines, ITA Airways und Eurowings. Swiss prüft laut einer Mitteilung gemeinsam mit der Gruppe, ob einzelne Flüge trotz der Einschränkungen möglich sind, wobei Genehmigungen der Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate jeweils im Einzelfall erfolgen. Betroffene Passagiere können kostenlos auf ein späteres Datum umbuchen oder den Ticketpreis vollständig zurückfordern. Die Airline betont, die Lage weiterhin genau zu beobachten und den Flugbetrieb nach Dubai so bald wie möglich wieder aufnehmen zu wollen.

Erweitertes Flugangebot Richtung Mauritius

Die Fluggesellschaft Air Mauritius erweitert ihr Flugangebot zwischen dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle und Mauritius. Neben den bestehenden täglichen Nonstop-Verbindungen plant die Airline im März und April vier zusätzliche Flüge auf der Strecke. Die Zusatzverbindungen sollen Reisenden mehr Flexibilität bieten und die touristische Anbindung der Insel im Indischen Ozean stärken. Hintergrund sind laut einer Mitteilung von Air Mauritius die Entwicklungen im Nahen Osten, die zu Anpassungen im internationalen Flugverkehr führen. Insgesamt entstehen durch den Angebotsausbau mehr als 2300 zusätzliche Sitzplätze. Ab Zürich fliegt Edelweiss nach Mauritius – im März noch einmal wöchentlich, im April und Mai dann zweimal.

Zusätzliche Europa-Flüge bei Cathay Pacific

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific setzt wegen des Iran-Kriegs ihre Verbindungen nach Dubai und Riad vorübergehend aus. Sowohl die täglichen Passagierflüge der Airline aus Hongkong als auch Frachtverbindungen der Tochtergesellschaft Cathay Cargo bleiben bis mindestens 31. März 2026 gestrichen. Betroffene Passagiere können ihre Tickets umbuchen, auf andere Strecken ausweichen oder ihre Reise stornieren. Parallel dazu reagiert Cathay Pacific auf eine steigende Nachfrage nach Europa. Im März plant die Airline zusätzliche Passagierflüge nach London und erhöht laut dem Aviatik-Portal «Aerotelegraph» die Kapazitäten auf der Strecke nach Zürich.

Mehr Flüge aus Maskat wegen Nahost-Krise

Die omanische Nationalairline Oman Air erweitert kurzfristig ihr Flugangebot, um Passagieren während der aktuellen Krise zusätzliche Reisemöglichkeiten zu bieten. Zwischen dem 11. und 15. März setzt die Fluggesellschaft mehrere Zusatzverbindungen von und nach Maskat ein. Die Sonderflüge bedienen verschiedene internationale Ziele, darunter London-Heathrow, Istanbul, Kairo, Rom, Frankfurt, Kuala Lumpur, Bangkok, München, Amsterdam, Paris und Mailand. Mit dem erweiterten Angebot reagiert Oman Air auf die derzeit hohe Nachfrage nach Verbindungen aus der Region. Die Airline weist jedoch darauf hin, dass die verfügbaren Plätze begrenzt sind.

Störung am Flughafen Dubai nach Drohnenvorfall

Nahe dem Flughafen Dubai International sind am Mittwochmorgen zwei Drohnen abgestürzt. Dabei wurden laut Behörden vier Menschen verletzt, drei davon leicht und eine Person mittelschwer. Kurzzeitig mussten mehrere ankommende Flugzeuge in Warteschleifen gehen. Mitarbeitende in Büros rund um den Flughafen berichteten, dass sie den Einschlag deutlich gespürt hätten. Die Behörden teilten später mit, dass der Flugbetrieb rasch wieder normal aufgenommen worden sei.

Studie: Massiver Einbruch im Nahost-Tourismus droht

Der Krieg im Nahen Osten dürfte die Tourismusbranche der Region stark belasten. Laut einer Analyse der Beratungsfirma Oxford Economics könnten die Besucherzahlen in diesem Jahr deutlich zurückgehen. Sollte der Konflikt nur noch etwa zwei Wochen andauern, wird ein Rückgang von rund elf Prozent erwartet. Zieht sich der Krieg hingegen ein bis zwei Monate hin, könnten die internationalen Ankünfte sogar um 27 Prozent sinken – verbunden mit wirtschaftlichen Einbussen von rund 56 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 43 Milliarden Franken).

Über 21’000 Flüge gestrichen

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs am 28. Februar wurden laut Daten des Flugtrackingdienstes Flightradar24 mehr als 21’000 Flüge gestrichen. Die Zahlen betreffen zehn Länder im Nahen Osten, die ihre Flughäfen seit der Eskalation ganz oder teilweise geschlossen haben. Besonders stark betroffen ist der Dubai International Airport, einer der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte der Welt. In der ersten Woche nach Beginn der Angriffe fielen dort rund 85 Prozent der geplanten Flüge aus. Auch an anderen Flughäfen der Region kam es zu massiven Ausfällen, etwa in Doha mit 62 Prozent gestrichenen Verbindungen.

Etihad hebt Stopp für automatische Rückerstattungen auf

Die Fluggesellschaft Etihad erlaubt Reisebüros wieder automatische Rückerstattungen für Tickets. Zuvor hatte die European Travel Agents’ and Tour Operators’ Associations (ECTAA) – deren Mitglied auch der Schweizer Reise-Verband (SRV) ist – die Airline aufgefordert, die vorübergehende Aussetzung der sogenannten automatischen Refunds aufzuheben. Wie ECTAA nun mitteilt, hat Etihad die Funktion per sofort wieder freigeschaltet. Berechtigte Rückerstattungen können damit wieder direkt über das jeweilige Buchungssystem (GDS) abgewickelt werden. Alternativ stehen weiterhin Rückerstattungsanträge über BSP-Link oder über lokale Etihad-Vertreter zur Verfügung.

Edelweiss legt Zusatzflüge auf die Malediven auf

Die Lufthansa Group passt ihr Streckennetz weiter an die angespannte Lage im Nahen Osten an und stockt auf mehreren Langstrecken kurzfristig die Kapazitäten auf. Für den Schweizer Markt besonders relevant sind zusätzliche Flüge der Edelweiss ab Zürich auf die Malediven (siehe separater Artikel). Die Airline plant im April und Mai 2026 mehrere Zusatzrotationen zwischen Zürich und Malé, mit Abflügen jeweils am Freitagabend und Rückflügen am Samstag. Konkret sind zusätzliche Verbindungen am 3., 10., 17. und 24. April sowie am 1. Mai vorgesehen. Der Hinflug startet jeweils um 22.35 Uhr in Zürich und erreicht Malé am nächsten Morgen um 10.55 Uhr Ortszeit, der Rückflug landet um 19.40 Uhr wieder in Zürich. Die Flüge werden am 11. März 2026 in den Reservationssystem veröffentlicht. Auch andere Airlines der Gruppe stocken ihr Angebot auf. Sämtliche Edelweiss-Flüge nach Maskat und Salalah sind bis zum 2. Mai 2026 annulliert.

Thailand und Vietnam reagieren auf steigende Treibstoffpreise

Die stark gestiegenen Treibstoffpreise infolge des Iran-Kriegs führen in Thailand und Vietnam zu ersten Sparmassnahmen. In Thailand hat Premierminister Anutin Charnvirakul Behörden und staatliche Unternehmen angewiesen, Mitarbeitende ohne direkten Kundenkontakt ins Homeoffice zu schicken. Zudem werden Ausbildungs- und Studienreisen ins Ausland vorerst ausgesetzt. Auch in Vietnam sollen Staatsangestellte vermehrt von zu Hause arbeiten, während die Bevölkerung aufgefordert wurde, private Fahrten möglichst einzuschränken. Wegen der steigenden Preise bildeten sich an vielen Tankstellen lange Schlangen.

Emirates fliegt wieder täglich nach Zürich

Während die Airlines der Lufthansa Group – darunter Swiss und Edelweiss – ihre Flüge weiterhin ausgesetzt haben, nimmt Emirates den Betrieb ab ihrer Basis in Dubai schrittweise wieder auf. Seit vergangener Woche landet auch in Zürich wieder täglich ein Airbus A380 der Golf-Airline. Für die aktuellen Flüge sind noch Tickets erhältlich. Emirates fliegt auch wieder nach Genf und Flydubai nach Basel. Auf diese bestehenden Reisemöglichkeiten weist laut dem «Tages-Anzeiger» auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hin. Gleichzeitig rät das EDA Schweizerinnen und Schweizern in Dubai, die Lage aufmerksam zu verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. Die Situation bleibe komplex und könne sich rasch verändern. Wer eine Ausreise über Land in ein Nachbarland erwägt, sollte ausreichend Zeit für Anreise und Grenzübertritt einplanen, die Passierbarkeit der Grenzübergänge prüfen sowie die geltenden Visabestimmungen beachten – und nur mit bestätigtem Ticket zum Flughafen reisen.

Zahl der Schweizer Reisenden sinkt in mehreren Ländern

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat neue Zahlen zu Schweizer Reisenden in den vom Iran-Krieg betroffenen Ländern veröffentlicht. Demnach sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten aktuell noch rund 1600 Personen auf der Reise-App Travel Admin registriert – etwa 1600 weniger als Anfang März. Auch in Oman, Katar und Jordanien ist die Zahl der registrierten Reisenden zuletzt gesunken. In Oman sind noch rund 320 Personen gemeldet, in Katar etwa 300 und in Jordanien rund 40. In Kuwait, Israel und im Libanon blieb die Zahl der registrierten Schweizerinnen und Schweizer hingegen unverändert. Nur wenige Personen befinden sich laut EDA noch im Iran, in Bahrain und im Jemen. Eine Zunahme verzeichnete dagegen Saudi-Arabien, wo aktuell rund 90 Reisende registriert sind. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl auf Zypern, wo derzeit rund 70 Schweizer Reisende gemeldet sind.

Oman begrenzt Flüge wegen Überlastung in Maskat

Der Flughafen Maskat im Oman hat sich im aktuellen Nahost-Konflikt zu einem wichtigen Drehkreuz für Rückholflüge entwickelt. Unter anderem Edelweiss, Condor und Lufthansa nutzten den Flughafen, um gestrandete Passagiere aus der Region auszufliegen. Um die Kapazitäten zu sichern, hat die omanische Luftfahrtbehörde Privatjet-Anbieter nun aufgefordert, bis auf Weiteres keine zusätzlichen Flüge mehr zu beantragen. Und Airlines sollen Slots ausserhalb des genehmigten Flugplans stornieren, wie das Aviatik-Portal «Aerotelegraph» schreibt. Laut dem Flughafen ist dieser Schritt notwendig, um eine Überlastung zu vermeiden und den Betrieb stabil zu halten. Zusätzliche Flüge werden nur noch in Ausnahmefällen bewilligt – etwa für von Botschaften organisierte Rückführungsflüge, bei denen keine kommerziellen Tickets verkauft werden dürfen.

Swiss setzt Nahost-Flüge länger aus

Die Fluggesellschaft Swiss verlängert aufgrund der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten den Flugstopp nach Dubai und Tel Aviv. Die Verbindung nach Dubai bleibt nun bis einschliesslich 15. März gestrichen, Flüge nach Tel Aviv werden bis mindestens 2. April nicht durchgeführt, wie die Swiss mitteilt. Als Grund nennt die Airline Sicherheitsüberlegungen für Passagiere und Besatzungen. Die Swiss beobachte die Entwicklung der Lage weiterhin genau und stehe dabei im Austausch mit den zuständigen Behörden sowie der Lufthansa Group, heisst es weiter. Eine Wiederaufnahme der Flüge sei erst möglich, wenn die Sicherheitslage stabil und die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden gewährleistet sei. Betroffene Passagiere können ihre Reise kostenlos auf ein späteres Datum umbuchen oder sich den Ticketpreis vollständig erstatten lassen.

Nahost-Konflikt könnte Thailands Tourismus bremsen

Der Krieg im Nahen Osten könnte den Tourismus in Thailand in diesem Jahr deutlich bremsen. Im schlimmsten Fall könnte die Zahl internationaler Besucherinnen und Besucher um bis zu 25 Prozent unter dem Zielwert von 36,7 Millionen liegen, teilte das thailändische Tourismusministerium mit. Besonders betroffen wären Reisende aus Europa, da viele Flugverbindungen über Drehkreuze im Nahen Osten führen. Zudem könnten steigende Treibstoffkosten die Flugpreise erhöhen und damit die Nachfrage nach Fernreisen dämpfen. Sollte der Konflikt länger als drei Monate andauern, erwartet die Tourismusbehörde nur noch 27 bis 29 Millionen internationale Gäste. Endet der Krieg schneller, etwa innerhalb von zwei bis vier Wochen, dürfte der Effekt laut Prognosen relativ gering bleiben, wie die «Bangkok Post» schreibt.

Ölpreise springen – Angst vor Blockade der Strasse von Hormus

Der Krieg im Iran entwickelt sich zunehmend zu einer Belastungsprobe für die Weltwirtschaft. Der Preis für die in Europa massgebliche Ölsorte Brent stieg am Sonntag zeitweise um fast 19 Prozent auf nahezu 110 Dollar pro Barrel (159 Liter). In den USA überschritt die Sorte WTI erstmals seit 2022 wieder die Marke von 100 Dollar. Auslöser der Preissprünge ist die Sorge vor einer länger andauernden Blockade der Strasse von Hormus. Seit dem Angriff auf den Iran passieren kaum noch Schiffe die strategisch wichtige Meerenge am Persischen Golf. In Friedenszeiten wird durch diese Passage täglich etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert.

Swiss plant vorläufig keinen weiteren Sonderflug

Die Fluggesellschaft Swiss plant derzeit keinen weiteren Sonderflug, um gestrandete Schweizerinnen und Schweizer in die Heimat zurückzubringen. Man beobachte die Situation jedoch laufend und prüfe kontinuierlich, wann und unter welchen Bedingungen der Flugbetrieb wieder aufgenommen oder zusätzliche Verbindungen angeboten werden können. Grundlage für jeden Entscheid sei stets die Sicherheit von Passagieren und Crews, sagte ein Swiss-Sprecher am Sonntag. Sollte sich die Lage verändern und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erneut Bedarf anmelden, werde ein weiterer Sonderflug geprüft. Laut Bund waren am Samstag noch 4040 Schweizer Reisende über die Travel-Admin-App registriert, die Unterstützung bei der Ausreise aus dem Nahen Osten suchten.

Edelweiss bringt Hunderte Reisende aus Nahost in die Schweiz

Am Samstag brachte die Fluggesellschaft Edelweiss mit zwei Sonderflügen insgesamt 404 Passagiere aus Maskat und Salalah im Oman nach Zürich zurück. Die Flüge wurden organisiert, um gestrandeten Reisenden aus dem Nahen Osten die Rückkehr in die Schweiz zu ermöglichen. Dafür teilte Edelweiss einen regulär geplanten Flug in zwei separate Verbindungen auf, um mehr Plätze anbieten zu können, wie die Airline gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt gab. Die Durchführung erfolgte in Abstimmung mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das einen Teil der zusätzlichen Sitzplätze nutzte. Insgesamt standen 474 Plätze zur Verfügung, von denen jedoch 70 leer blieben. Die Flüge landeten am Samstag um 16.30 und 18.30 Uhr in Zürich.

Flugbetrieb in Dubai vorübergehend eingestellt

Am Samstagmorgen wurden in Dubai Explosionen gemeldet. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, man reagiere auf anfliegende Raketen und Drohnen aus dem Iran. Die Flughäfen in Dubai stellten den Betrieb vorübergehend ein, nahmen ihn später jedoch eingeschränkt wieder auf, während Emirates zunächst alle Flüge strich und später eine mögliche Wiederaufnahme am Nachmittag ankündigte. Viele internationale Flugzeuge mussten ihren Landeanflug auf Dubai abbrechen und kreisten infolge stundenlang über der Wüste zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman. Auch ein Flug von Zürich nach Dubai war betroffen. Am Samstag hätten zwei Flüge aus Dubai in Zürich ankommen sollen. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte Philip Gentsch vom Flughafen Zürich, dass Emirates ihren Mittagsflug aus Dubai heute gestrichen habe. Der Abendflug aus Dubai um 19.50 finde, Stand jetzt, statt.

Syrien öffnet Luftkorridor für internationalen Flugverkehr

Grosse Teile des Luftraums im Nahen Osten bleiben aufgrund der aktuellen militärischen Eskalation weiterhin gesperrt. Das zwingt viele Airlines zu grossen Umwegen oder zur Streichung einzelner Verbindungen. Syrien hat deshalb einen neuen Luftkorridor vom Flughafen Aleppo Richtung Mittelmeer freigegeben. Die Route soll internationalen Fluggesellschaften einen vergleichsweise sicheren Zugang zum syrischen Luftraum ermöglichen und steht grundsätzlich allen Airlines offen, die internationale Sicherheitsstandards erfüllen. Als möglicher erster Nutzer plant Royal Jordanian einen Flug von Amman nach Aleppo über den neuen Korridor. Mit der Massnahme versucht Syrien, seinen Luftverkehr schrittweise wieder anzukurbeln und gleichzeitig eine alternative Route zwischen Europa, Asien und dem Persischen Golf bereitzustellen, wie das Aviatik-Portal «Aerotelegraph» schreibt.

Dertour Suisse sagt Neuanreisen bis und mit 15. März ab

Dertour Suisse sagt aufgrund der aktualisierten Reisehinweise des Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) alle Neuanreisen bis und mit 15. März 2026 ab. Betroffen sind Reisen nach Jordanien, Bahrain, Oman, Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Massnahme gilt gemäss einer Mitteilung sowohl für Pauschalreisen als auch für reine Landarrangements. Allfällige Kosten für die Absage werden von Dertour Suisse übernommen. Für Pauschalreisen mit Umsteigeverbindungen über Drehkreuze wie Dubai, Doha oder Abu Dhabi – etwa auf dem Weg zu den Malediven oder nach Thailand – versucht Dertour Suisse, die Gäste auf andere Flugverbindungen umzubuchen. Ist dies nicht möglich, können Pauschalreisen kostenlos storniert werden. Bei Kundinnen und Kunden mit bevorstehender Rückreise aus dem Nahen Osten unterstützt Dertour Suisse bei Pauschalreisen eine Umbuchung, falls die Airline keine alternative Verbindung anbietet. Allfällige Mehrkosten sowie mögliche Hotelverlängerungen gehen dabei zunächst zulasten der Kundinnen und Kunden, wobei ein späterer Regress gegenüber der Airline gegebenenfalls möglich ist. Bei separat gebuchten Flügen ist grundsätzlich die Airline für die Umbuchung verantwortlich. Auch bei Rückreisen über die Drehkreuze im Nahen Osten versucht Dertour Suisse, alternative Flugverbindungen zu organisieren, falls Airlines keine Umbuchungen anbieten. Entstehende Mehrkosten für Flüge oder zusätzliche Hotelübernachtungen werden dabei den Gästen in Rechnung gestellt. Für Abreisen ab dem 16. März 2026 wird die Lage weiterhin laufend beobachtet.

Lösung für Mein-Schiff-Passagiere im Nahen Osten

TUI Cruises hat für die Kreuzfahrtgäste der Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5, die wegen der Eskalation im Nahen Osten festsassen, Rückreisemöglichkeiten organisiert. Die Mein Schiff 4 liegt weiterhin in Abu Dhabi, während sich die Mein Schiff 5 im Hafen von Doha befindet. Gäste der Mein Schiff 4 konnten das Schiff inzwischen verlassen und reisen über Maskat im Oman aus, von wo aus Rückflüge – unter anderem nach Frankfurt – stattfinden. Passagiere der Mein Schiff 5 sollen laut dem Branchenportal «FVW» (Abo) voraussichtlich über Saudi-Arabien ausgeflogen werden, da der Luftraum über Katar weiterhin geschlossen ist. Reisende an Bord loben laut Berichten das Krisenmanagement der Reederei sowie die ruhige Information durch Kapitän und Crew.

Nächster Zypern-Flug von Edelweiss am Montag

Die Lufthansa Group hat bezüglich Zypern eine neue Sicherheitseinschätzung vorgenommen. Diese ist zum Schluss gekommen, dass Zypern ab dem 6. März mit wenigen Anpassungen an der Flugroute wieder angeflogen werden kann. Der nächste offizielle Edelweiss Flug nach Larnaca findet am Montag, 9. März statt.

Air India im iranischen Luftraum?

Die Fluggesellschaft Air India hat Berichte zurückgewiesen, wonach ein Flug von Frankfurt nach Delhi den iranischen Luftraum überquert habe. Ein in sozialen Medien verbreitetes Bild, das dies nahelegte, sei eine Fälschung, teilte das Unternehmen mit. Tatsächlich sei der Flug aufgrund von Luftraumbeschränkungen über Saudi-Arabien umgeleitet worden. Air India betonte, dass keine eigenen Maschinen gesperrten Luftraum durchqueren und Flugrouten stets anhand von Echtzeitinformationen und Sicherheitswarnungen geplant würden.

Etihad nimmt limitierten Flugplan auf

Etihad Airways wird ab dem 6. März 2026 einen begrenzten kommerziellen Flugplan zwischen Abu Dhabi und einer Reihe wichtiger Ziele wieder aufnehmen, darunter auch Zürich. Für die Strecke zwischen Abu Dhabi und Zürich sei vorerst eine tägliche Abendrotation vorgesehen, hiess es am Freitag bei der Einsatzzentrale des Flughafens Zürich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Dabei handelt es sich um den Flug EY 141, der um 19.50 Uhr in Zürich landet und um 21.20 Uhr wieder zurückfliegt. Zum Einsatz komme eine Boeing Dreamliner mit über 200 Passagierplätzen. Die folgenden Ziele sollen zwischen dem 6. und 19. März von und nach Abu Dhabi angeflogen werden: Ahmedabad, Bangkok, Bengaluru, Kairo, Colombo, Delhi, Frankfurt, Hanoi, Hyderabad, Dschidda, Kuala Lumpur, London (Heathrow), Madrid, Malé, Mailand (Malpensa), Moskau (Scheremetjewo), Mumbai, New York (JFK), Paris, Phuket, Riad, Rom, Seoul (Incheon), Toronto und Zürich.

Schweiz Tourismus meldet viele Stornierungen

«Es kommt bereits zu Stornierungswellen aus Asien», sagt André Aschwanden, Mediensprecher Schweiz Tourismus, zu «Nau.ch». «Die Hub-Flughäfen in der Golfregion (Dubai, Doha, Abu Dhabi) sind für die Anreise aus Fernost aber auch aus Australien fundamental. Aktuell fehlen in diesem Sinn Tausende von Flugsitzen.» Besonders bitter: «Zum Beispiel in Südostasien und Indien beginnen jetzt die Schulferien. Eigentlich eine beliebte Saison für Reisen nach Europa und in die Schweiz», sagt Aschwanden. Die grosse Unsicherheit führe nun aber zu vielen Absagen. «Gemäss Aussagen von diversen Luzerner Hotels sind einige Stornierungen von chinesischen Gruppengästen bei ihnen eingetroffen», sagt Luzerns Tourismusdirektor Marcel Perren. Es sei eine Unsicherheit spürbar, man rechne mit einer erhöhten Zurückhaltung bei Fernreisen. Dies habe auch Auswirkungen auf Gäste aus Indien und Südostasien, welche das zentrale Flug-Drehkreuz im Mittleren Osten häufig nutzen.

Flydubai fliegt heute von Dubai nach Basel

Am Freitag um 8.00 Uhr startet in Dubai ein weiteres Flugzeug Richtung Schweiz. Flydubai FZ 1425 fliegt von Dubai nach Basel, die planmässige Landung am Euroairport ist für 12.20 Uhr vorgesehen. Einen weiteren Flug von Dubai nach Basel führt Flydubai am Sonntag durch. (6.3./06.10 Uhr).

Qatar Airways startet Hilfsflüge ab Maskat und Riad

Der katarische Luftraum bleibt vorerst gesperrt. Um dennoch gestrandeten Passagieren zu helfen, nimmt Qatar Airways seit Donnerstag, dem 5. März, einen begrenzten Flugbetrieb über benachbarte Drehkreuze auf. Da Starts direkt ab Doha derzeit unmöglich sind, werden Hilfsflüge von Maskat nach Zielen wie London, Berlin und Rom sowie von Riad nach Frankfurt durchgeführt. Die Fluggesellschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass Passagiere nicht ohne vorherige Benachrichtigung zu den Flughäfen anreisen sollen; die Kontaktierung erfolgt direkt durch die Airline. Eine offizielle Aktualisierung zum regulären Flugstatus in Katar wird für Freitag, den 6. März, erwartet.

Swiss-Sonderflug von Maskat in Zürich gelandet

Der von der Swiss durchgeführte Sonderflug für gestrandete Reisende von Maskat nach Zürich ist kurz nach 14.30 Uhr in Zürich gelandet. An Bord des voll besetzten Airbus A340 waren 211 Passagiere – 205 Erwachsene und sechs Babys. «Hinter diesem Flug steht damit eine enorme Teamleistung vieler Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr daran gearbeitet haben, diese Mission möglich zu machen», sagt Oliver Buchhofer, COO der Swiss. Der SWISS Sonderflug erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Mehr als 100 Emirates-Flüge am 5. und 6. März

Emirates führt derzeit bis auf Weiteres einen reduzierten Flugplan durch, nachdem eine teilweise Wiederöffnung des regionalen Luftraums eine sichere Durchführung kommerzieller Flüge ermöglicht. Für den 5. und 6. März sind mehr als 100 Flüge geplant, die von Dubai starten und dorthin zurückkehren. Auf diesen Flügen werden Reisende zu ihren Zielen befördert sowie wichtige Frachtgüter wie verderbliche Waren und pharmazeutische Produkte transportiert. Emirates wird seinen Flugbetrieb schrittweise wieder ausweiten, abhängig von der Verfügbarkeit des Luftraums und der Erfüllung aller operativen Anforderungen. Passagiere werden gebeten, nur dann zum Flughafen anzureisen, wenn sie über eine bestätigte Buchung verfügen.

Swiss setzt Flüge nach Dubai bis einschliesslich 10. März aus

Swiss setzt ihre Flüge nach Dubai aufgrund der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten bis einschliesslich 10. März aus. Die Flüge nach Tel Aviv werden bis zum 22. März gestrichen. Am Donnerstagmorgen ist ein Swiss Sonderflug von Maskat im Oman nach Zürich gestartet. An Bord befinden sich 211 Passagiere – 206 Erwachsene und 5 Babys. Es handelt sich einerseits um Gäste, die bereits ein Swiss-Ticket hatten und ihre Reise nach Zürich aufgrund der aktuellen Lage nicht antreten konnten. Anderseits erhielten Schweizer Staatsangehörige, die sich beim EDA mit Aufenthaltsort Oman registriert haben, die Angaben für die Buchungshotline von Swiss für diesen Flug.

Edelweiss fliegt am Samstag von Maskat und Salalah nach Zürich

Nach dem heutigen Swiss-Sonderflug (LX7043) von Maskat nach Zürich (geplante Landung um 14.30 Uhr), wird Edelweiss am kommenden Samstag die planmässigen Flüge Maskat-Zürich (A340) und Salalah-Zürich (A320 mit Tankstopp) durchführen. Maskat-Zürich ist bereits ausgebucht, bei Salalah-Zürich gibt es noch einige verfügbare Plätze. Die rund 30 verfügbaren Plätze können über leisure.sales@swiss.com gebucht werden.

Lösung für 1000 MSC-Euribia-Gäste

Wie MSC Cruises meldet, zeichnet sich für einen Teil der MSC-Euribia-Gäste, die in Dubai festsitzen, eine Lösung ab. Die Reederei schreibt: «MSC Cruises hat an der sichersten und schnellsten Möglichkeit zur Rückführung unserer Gäste gearbeitet und Massnahmen ergriffen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Dazu wurde ein spezieller Flugbetrieb eingerichtet, der derzeit fünf Charterflüge umfasst, wobei der erste Flug für heute, Donnerstag, den 5. März, geplant ist. Mit diesen Flügen werden bis Samstag fast 1000 Gäste die Region verlassen.» Parallel dazu verfolge MSC Cruises alle verfügbaren Möglichkeiten für die verbleibenden Gäste – darunter kommerzielle Flüge, weitere Charteroptionen und koordinierte, von der Regierung unterstützte Lösungen.

Swiss-Sonderflug gestartet

Der Sonderflug der Airline Swiss ist mit etwas Verspätung von Maskat gestartet und nun auf dem Weg nach Zürich. In der ausgebuchten Maschine befinden sich Schweizer Reisende, die aus dem Krisengebiet zurückkehren. Es handelt sich um einen kommerziellen Flug ohne Kostenbeteiligung des Bundes. Die Maschine mit der Flugnummer LX7043 wird um ca.14.30 Uhr (MEZ) in Zürich erwartet. Der vorerst einzige Swiss-Flug bietet 120 Rückkehrenden Platz, wie Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion des des EDA, sagte. Im Moment könne das EDA nichts zu weiteren Flügen sagen. Man befinde sich mit der Swiss im engen Austausch, aber die Organisation solcher Flüge gestalte sich wegen der sicherheitsrelevanten Situation und der Überflugsrechte nicht einfach.

5200 Schweizer Reisende sitzen fest

In verschiedenen Golfstaaten befinden sich noch rund 5200 Reisende, wie am Mittwoch an einem Point de Presse des Bundes mitgeteilt wurde. Auf der Travel App des EDA hätten sich rund 5200 Schweizerinnen und Schweizer registriert. Die meisten von ihnen würden in Doha, Dakar, in Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabische Emiraten und in Maskat im Oman festsitzen. Notfälle aus Krankheitsgründen seien bislang nur sehr wenige gemeldet worden. Jenni sprach von lediglich zwei bis drei Fällen. Betroffene sollen sich an die jeweiligen diplomatischen Vertretungen wenden, sagte Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion des EDA. Die Gestrandeten rief Jenni auf: «Bleiben Sie dort, wo Sie sind.» Von Reisen nach Maskat, von wo aus am Donnerstag der Swiss-Flug abheben wird, oder gar Saudi Arabien riet sie mit Nachdruck ab. Der Grenzübertritt gestalte sich schwierig, und von Riad in Saudi Arabien aus seien sowieso keine Flüge möglich.

Lufträume am Persischen Golf bleiben zu

Die Lage am Persischen Golf blieb auch am Mittwoch sehr angespannt, da der anhaltende Iran-Krieg den regionalen Flugverkehr nahezu vollständig zum Erliegen gebracht hat. Inzwischen sitzen Zehntausende Passagiere in der Region fest, während die irakische Zivilluftfahrtbehörde sowie die Staaten Bahrain, Kuwait und Katar ihre Lufträume offiziell bis mindestens Samstag gesperrt halten. Besonders prekär ist die Situation in Doha, wo laut Regierungsangaben über 8000 Menschen sowie zahlreiche Kreuzfahrtpassagiere festsitzen; Qatar Airways kündigte ein nächstes Update zur Lage erst für Freitag an. Nachdem der internationale Flughafen von Kuwait bereits am Samstag Ziel eines Drohnenangriffs wurde, bei dem Terminalschäden und Leichtverletzte zu beklagen waren, hat nun auch Emirates reagiert: Die Fluggesellschaft setzt alle regulären Verbindungen von und nach Dubai bis Samstagnacht aus und bietet lediglich einen stark begrenzten Flugplan für gestrandete Reisende an. Während Jordanien seinen Luftraum nach kurzer Sperrung wieder freigegeben hat und die Flughäfen in Saudi-Arabien sowie im Oman formell geöffnet bleiben, kommt es dort durch die weiträumigen Umfliegungen und Sperrungen der Nachbarländer weiterhin zu massiven Beeinträchtigungen im gesamten Flugplan.

Der aktuelle Flugverkehr am Persischen Golf, Stand 5. März, 7 Uhr (CET) / 10 Uhr (GST) . Bild: Flightradar24

Visa-Amnestie für Gestrandete in Thailand

Seit dem 28. Februar 2026 ist der internationale Flugverkehr aufgrund der Eskalation im Nahen Osten massiv beeinträchtigt, wodurch tausende Touristen und Geschäftsreisende in Thailand festsitzen. Um die finanzielle Belastung der Betroffenen zu mindern, werden Reisende, deren Visum am oder nach dem 28. Februar abgelaufen ist, bei einer Ausreise am Flughafen vollständig von den üblichen Strafgebühren für die Aufenthaltsüberschreitung befreit. Normalerweise fallen hierfür 500 Baht (12 Franken) pro Tag an. Wer hingegen nicht sofort ausreisen kann und einen legalen Aufenthalt anstrebt, hat die Möglichkeit, eine 30-tägige Aufenthaltsverlängerung zu beantragen. Während bei der direkten Ausreise die Gebühren entfallen, müssen Antragsteller für eine Verlängerung etwaige bestehende Geldstrafen vorab begleichen.

Teure Rettung mit Privatjet

Während die grossen Hubs in Dubai, Abu Dhabi und Doha ihren Betrieb vorerst eingestellt haben, versuchen laut «DPA» wohlhabende Passagiere, das Krisengebiet mit teuren Charterflügen zu verlassen. Die Nachfrage nach Privatjets ist laut Vermittlern wie JET-VIP so gewaltig, dass sie kaum noch gedeckt werden kann. Die Preise für einen Flug nach Europa haben sich dabei teils auf bis zu 200'000 Euro verdoppelt, was die Anbieter mit hohen Risikoaufschlägen und der schwierigen Bereitstellung von Maschinen begründen. Um die noch funktionierenden Flughäfen in Maskat oder Riad zu erreichen, nehmen viele zudem beschwerliche, stundenlange Autofahrten und kostspielige Dienste privater Sicherheitsunternehmen in Kauf, während an den Grenzen zum Oman enorme Wartezeiten für die Gestrandeten herrschen.

Angepasste Umbuchungskonditionen bei TUI Suisse

Die gebührenfreie Änderung zum neuen Reisepreis ist für folgende TUI Produkte möglich: Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Oman, Jordanien, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien , Israel und Kuwait mit Anreise bis einschliesslich 31.03.2026 sowie Reisen nach Zypern mit Anreise bis einschliesslich 15.03.2026. Reisen nach Israel mit Reisebeginn bis einschliesslich 15. März 2026 werden aktiv storniert.

Schweizer stürmen an Tankstellen

Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer sind nach den Nachrichten vom Wochenende an die Tankstellen gestürmt. Sie wollten sich Sprit sichern, ehe die Preise voraussichtlich durch die Decke gehen. Matthias Hübscher, Geschäftsführer von Tankstellenbetreiber Volenergy, sagt zu «Nau.ch»: «Die Eskalation im Nahen Osten und die diversen Berichterstattungen in den Medien führten in der Tat zu einem Tankansturm.» Zu Volenergy gehören sowohl sämtliche BP-Tankstellen wie auch alle Mini Prix- und Ruedi-Rüssel-Standorte. Auch die Migrol-Tankstellen stellen in den letzten Tagen fest, dass mehr getankt wird. Darum reagieren auch sie. Mediensprecherin Diana Eisenberg sagt: «Wir erhöhen die Preise an unseren Tankstellen im Hinblick auf die Entwicklungen im Nahen Osten heute Mittwochnachmittag.»

Swiss frühestens am Samstag mit Dubai-Flügen

Die Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis einschliesslich 6. März aus. Der gesamte Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate wird bis einschliesslich 6. März nicht genutzt. Darüber hinaus werden die Airlines der Lufthansa Group sämtliche Flüge von und nach Larnaca (Zypern) ebenso bis einschliesslich 6. März aussetzen und auch den Luftraum des Landes nicht nutzen.

So reagiert Holiday Maker Tours

Mit einer Kundeninformation äussert sich Arabien-Spezialist Holiday Maker Tours zur aktellen Lage im Nahen Osten: «Die Lage verändert sich derzeit laufend, weshalb wir in engem Austausch mit Fluggesellschaften, Partnern vor Ort sowie offiziellen Stellen stehen. Unser Team prüft aktuell sämtliche Buchungen chronologisch anhand des Abreise- und Rückreisedatums. Kundinnen und Kunden, deren Reise unmittelbar betroffen ist, werden – sofern erforderlich – direkt von uns kontaktiert. Sollten Sie sich derzeit in der betroffenen Region befinden, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.» Um weiter anzufügen: «Bitte halten Sie sich zudem an die aktuellen Informationen und Anweisungen der Hotels, der Reiseleitung vor Ort sowie der lokalen Behörden. Diese Stellen verfügen über die aktuellsten Lagebeurteilungen und geben entsprechende Empfehlungen zur Sicherheit.» Und zu Reisenden, deren Abreise bevorsteht, schreibt HMT: «Wenn Ihre Reise in den nächsten Stunden oder Tagen geplant ist, bitten wir Sie, vorerst abzuwarten. Wir überprüfen laufend alle Abreisen und melden uns aktiv bei Ihnen, falls Ihre Reise betroffen ist oder Anpassungen notwendig werden».

Arbeitsrecht bei verspäteter Rückreise

Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten führt zu massiven Einschränkungen im Flugverkehr und stellt viele Rückreisende vor Probleme. Wer deshalb nicht rechtzeitig zur Arbeit erscheint, hat laut Roger Rudolph, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Zürich, rechtlich gesehen grundsätzlich «Pech», wie er zu «SRF» sagt. Das Risiko, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen, liegt bei Privatreisen allein bei den Arbeitnehmenden – unabhängig davon, aus welchem Grund sich die Heimreise verzögert. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die Ausfalltage als unbezahlt gelten und zulasten der betroffenen Person gehen. Eine klare Trennlinie zieht das Arbeitsrecht jedoch bei beruflich veranlassten Reisen: Wer im Auftrag des Unternehmens unterwegs ist, unterliegt dem unternehmerischen Risiko der Arbeitgeberin. In diesem Fall besteht weiterhin Anspruch auf Lohnzahlung, und auch anfallende Mehrkosten müssen in der Regel vom Betrieb übernommen werden. Trotz der eindeutigen Rechtslage bei Privatreisen empfiehlt der Schweizerische Arbeitgeberverband den Unternehmen jedoch, Kulanzlösungen zu prüfen. Um einen kompletten Lohnausfall zu vermeiden, bieten sich pragmatische Ansätze wie der Abbau von Überstunden, die Nutzung von Ferientagen oder das Führen eines vorübergehenden Minussaldos auf dem Zeitkonto an.

Keine Emirates-Flüge bis und mit 4. März

Aufgrund mehrerer regionaler Luftraumsperrungen hat Emirates bis zum 4. März um 23:59 Uhr (Dubai-Zeit) vorübergehend alle Flüge von und nach Dubai eingestellt. Emirates führt am 3. und 4. März weiterhin eine begrenzte Anzahl von Passagierrückführungs- und Frachtflügen durch. Kunden mit früheren Buchungen werden auf diesen begrenzten Flügen vorrangig berücksichtigt. Die Richtlinie zum Umgang mit Flugausfällen soll Passagieren, die bis zum 10. März reisen, kostenlose Umbuchungs- und Umleitungsoptionen ermöglichen. Emirates-Passagiere können ihre Reise bis zum 20. März zu Zielen innerhalb derselben Region und Buchungsklasse innerhalb desselben Kompartiments umbuchen. Für nicht genutzte Flugcoupons wird eine Rückerstattung gewährt, und Stornierungsgebühren werden erlassen.

Keine Neuanreisen bis 8. März

Dertour Suisse hat sämtliche Neuanreisen in insgesamt 13 Länder der Golfregion bis einschliesslich 8. März 2026 abgesagt. Die Massnahme betrifft sowohl Pauschalreisen als auch reine Land-Buchungen für Israel und die Palästinensischen Gebiete, den Libanon, Jordanien, Syrien, den Irak, den Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar sowie den Jemen. Betroffene Gäste können zwischen einer kostenfreien Umbuchung auf ein späteres Datum oder einer vollständigen Erstattung des Reisepreises wählen. Kunden, die sich bereits vor Ort befinden, werden weiterhin durch lokale Partner betreut; ihnen wird dringend empfohlen, in den Hotels zu bleiben und die Anweisungen des EDA strikt zu befolgen.

Verbleibende drei MSC Kreuzfahrten abgesagt

Die MSC Euribia steht im Hafen von Dubai mit Gästen an Bord. Jetzt meldet MSC: «Nach der begrenzten Wiederaufnahme der Flüge aus der Region arbeiten wir eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um unseren Gästen die Weiterreise zu ermöglichen. Angesichts des erheblichen Rückstaus und des Ausmasses der Störungen führen die Fluggesellschaften derzeit neue Flüge methodisch durch, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir stehen weiterhin in Kontakt mit Botschaften und Aussenministerien, um sicherzustellen, dass sie über die relevanten Informationen zu ihren Staatsangehörigen an Bord verfügen und um uns über etwaige Rückführungspläne zu informieren. Derzeit ist die Lage an Bord ruhig. Die Gäste haben uneingeschränkten Zugang zu allen Borddienstleistungen und Einrichtungen, und wir sorgen weiterhin für einen hohen Standard an Betreuung, Komfort und Unterstützung sowohl für die Gäste als auch für die Besatzung.» Die verbleibenden drei für diese Wintersaison geplanten MSC-Kreuzfahrten ab Dubai wurden nun abgesagt, alle betroffenen Gäste wurden kontaktiert und ihnen wurde eine vollständige Rückerstattung angeboten.

Sonderflüge aus den VAE gestartet

Die General Civil Aviation Authority der Vereinigten Arabischen Emirate hat die Durchführung von Sonderflügen an Flughäfen des Landes angekündigt, um gestrandeten Passagieren die Ausreise zu ermöglichen. Der erste Flug seit der Luftraumsperrung, der Etihad Airways-Flug EY67 nach London Heathrow Airport, startete am 2. März um 14.39 Uhr Ortszeit vom Zayed International Airport und landete um 19.16 Uhr GMT in London. Mehr als ein Dutzend weiterer Etihad-Flüge starteten von Abu Dhabi zu Zielen wie Amsterdam, Paris, Moskau, Mumbai, Delhi und Riad. Auch Emirates nahm Sonderflüge unter anderem nach London, Manchester, Paris, Amsterdam und Dschidda auf und kündigte an, Kunden mit bestehenden Buchungen vorrangig zu berücksichtigen.

Der Dubai International Airport nimmt seinen Betrieb teilweise wieder auf. Bild: Screensho / dubaiairports.ae

Teure Flucht aus der Golfregion

Der Ausbruch des Irankriegs setzt dem Image der Vereinigten Arabischen Emirate als sicherem Hafen für Superreiche ein jähes Ende. Da die regionalen Flughäfen zunehmend lahmgelegt sind und Angriffe sogar Wahrzeichen in Dubai bedrohen, flüchten wohlhabende Ausländer und Finanzmanager nun auf kostspieligen Umwegen aus dem Land, berichtet «Der Spiegel». Private Sicherheitsfirmen organisieren hierfür ganze Flotten von Geländewagen, welche die Evakuierten in einer zehnstündigen Fahrt durch die Wüste in die saudi-arabische Hauptstadt Riad bringen. Von Riad aus, dessen Flughafen weiterhin in Betrieb ist, erfolgt die Ausreise nach Europa mit gecharterten Privatjets. Diese Kombination aus Land- und Luftweg hat die Preise in astronomische Höhen getrieben, wobei einzelne Flüge mittlerweile bis zu 350'000 Dollar kosten sollen. Da alternative Routen über den Oman als zu unsicher gelten, bleibt Saudi-Arabien derzeit der einzige Korridor für die exklusive Fluchtbewegung aus der Krisenzone.

Flughafen Paphos evakuiert

Nach einem Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri wurde der Flughafen Paphos auf Zypern am Montag evakuiert. Da ein verdächtiges Radarsignal registriert wurde, leiteten die Behörden ankommende Maschinen nach Larnaka um; Easyjet strich vorerst alle Flüge auf die Insel. Während der zyprische Zivilschutz angrenzende Dörfer räumen liess, warnt die US-Botschaft vor einer anhaltenden Drohnenbedrohung in der Region. Hintergrund der Eskalation ist die strategische Rolle der britischen Basis bei Militäreinsätzen im Nahen Osten.

Irans Kalkül bei der Gegenattacke

Auf Katar, Kuwait Bahrain und die Arabischen Emirate sind unzählige Drohnen und Raketen aus dem Iran gefeuert worden. Wieso Iran nicht nur militärische Ziele attackiert, sondern auch zivile Häfen, Finanzzentren und Feriendestinationen, erklärt die Politwissenschaftlerin Dania Thafer gegenüber «SRF» so: «Der Iran verfolgt eine klare Strategie. Er will die Kosten dieses Kriegs in die Höhe treiben und die Welt aufschrecken.» In der Hoffnung, der Druck auf die Angreifer steige so weit, dass sie diesen Krieg beenden.

TUI plant Rückholung

TUI rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Feriengäste mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Europa zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von «n-tv». Eine konkrete Zahl nannte er nicht. «Wir gehen aktuell davon aus, dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können», sagte Ebel. Erste Flüge sollten nach München gehen. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly bereit. Diese seien «standby, sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen». «Wir sind mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt», sagte Ebel. Wie schnell die Rückholung abgeschlossen werden könne, hänge von der Sicherheitslage ab. «Das ist heute seriös nicht genau vorherzusagen.» Er gehe jedoch davon aus, dass es «etwas ist, was einige Tage dauern wird».

Iran will Meerenge schliessen und droht Schiffen

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden hat iranischen Medien zufolge die Strasse von Hormus für geschlossen erklärt und angekündigt, jedes Schiff in Brand zu setzen, das die Meerenge dennoch zu passieren versucht. Eine tatsächliche Sperrung der strategisch wichtigen Wasserstrasse könnte gravierende Folgen haben: Rund ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen wird über die Strasse von Hormus transportiert – entsprechend drohen erhebliche Verwerfungen auf den Energiemärkten und ein drastischer Anstieg der Rohölpreise.

Flugverkehr in Dubai vor dem Restart

Nach zahlreichen Stornierungen aufgrund des Iran-Krieges bieten die Vereinigte Arabische Emirate nun Sonderflüge für gestrandete Passagiere an. Die Zivilluftfahrtbehörde forderte in einer Erklärung betroffene Passagiere auf, auf eine Benachrichtigung über ihre neue Abflugzeit zu warten. Die emiratische Fluggesellschaft Emirates gab an, ab Montagabend wieder eine begrenzte Zahl von Flügen aufzunehmen. Wie das Unternehmen erklärte, würden zunächst Passagiere mit bereits bestehenden Buchungen bevorzugt berücksichtigt. Zugleich riefen sowohl Emirates als auch die Zivilluftfahrtbehörde Reisende dazu auf, nicht zum Flughafen zu kommen, sofern sie keine entsprechende Benachrichtigung erhalten hätten. Dadurch sollten Menschenansammlungen vermieden und ein reibungsloser Ablauf der Massnahmen gewährleistet werden. Am Samstag hatten die VAE eine teilweise Schliessung ihres Luftraums angekündigt und zugleich alle Flüge an den Flughäfen von Dubai ausgesetzt.

Drohneneinschläge in der Nähe von Mein Schiff 4 und 5

Schwarzer Rauch über dem Hafen von Abu Dhabi hat am Sonntag viele Feriengäste schockiert. Nahe der Mein Schiff 4 schlugen zwei Drohnen ein, die laut Behörden ein Lagerhaus am Marinestützpunkt Al Salam trafen. Die Crew brachte alle Menschen an Bord in Sicherheit. Viele Reisende berichten von Angst und Verunsicherung. Die Detonationen ereigneten sich nur wenige hundert Meter vom Liegeplatz der Mein Schiff 4 entfernt. An Bord kam es zu Notfallmeldungen auf den Handys der Gäste. Die Crew bat alle, sich im Inneren aufzuhalten und Fenster zu meiden. Aufgrund der unveränderten Gefahrenlage in der Golfregion hat TUI Cruises nun weitere Kreuzfahrten abgesagt. Neben der für Montag geplanten Abfahrt der Mein Schiff 4 ab Abu Dhabi können auch die ursprünglich ab 8. beziehungsweise 9. März geplanten Reisen nicht planmässig durchgeführt werden. Dies teilte die Reederei in einem Update mit. Gleiches gilt auch für die für den 5. März vorgesehene Abfahrt der Mein Schiff 5 ab Doha.

EDA verschärft Reisehinweise für Ägypten und Zypern

Im Zusammenhang mit dem Krieg am Persischen Golf hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) seine Reisehinweise für Ägypten und Zypern angepasst. Im Kapitel «Aktuelles» wird neu darauf hingewiesen, dass die Entwicklung der Lage aufgrund der militärischen Zuspitzung in der Region ungewiss sei. Einschränkungen im Reiseverkehr könnten nicht ausgeschlossen werden, darunter vorübergehende Luftraumschliessungen, Verspätungen oder Annullierungen von Flügen. Reisenden wird empfohlen, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten.