Trips & Travellers

Am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok wurden bei einer Passagierin 30 geschützte Schildkröten entdeckt, die sie in Stoffbeuteln am Körper versteckt hatte. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation

Ekel-Flug wegen nackter Füsse – irrer Schmuggel am Flughafen

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Polizei nimmt nackten Zugpassagier fest

Die Polizei hat einen 27-jährigen Mann festgenommen, der sich in einem Zug bei Gelsenkirchen im Westen Deutschlands vollständig ausgezogen hat. Mitreisende verständigten die Polizei. Die Bundespolizei nahm den Mann am Hauptbahnhof fest und brachte ihn auf die Wache. Dort stellten die Beamten fest, dass wegen verschiedener Vorwürfe ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann vorlag. Dem Mann wird unter anderem Diebstahl mit Waffen, gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr sowie Betrug, Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen. Nun erhielt der 27-Jährige zusätzlich eine Anzeige wegen Erregens öffentlichen Ärgernisses. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam. (Gelesen im «Spiegel»)

30 Schildkröten unter Kleidung entdeckt

Ein ungewöhnlicher Schmuggelversuch hat am Flughafen von Bangkok für Aufsehen gesorgt: Eine 19-Jährige Frau aus Taiwan hatte Dutzende lebende Schildkröten mit Klebeband an ihrem Körper fixiert. Die Passagierin wollte von Thailand aus zurück in die Heimat – dann aber wurden Sicherheitsbeamte auf ihr auffälliges Verhalten aufmerksam. Bei einer genaueren Untersuchung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Stoffbeutel an ihrem Körper, in denen 30 unter Schutz stehende Indische Sternschildkröten versteckt waren. Der Handel mit den Tieren ist sehr lukrativ, aber verboten. Nach Angaben der Behörden war eine Schildkröte bereits tot. Die Tiere wurden sichergestellt, die Frau festgenommen. Medienberichten zufolge soll sie Flugbegleiterin für eine vietnamesische Fluggesellschaft sein. Gegen sie wird nun wegen Verstössen gegen das Artenschutzgesetz ermittelt. (Gelesen in der «Bangkok Post»)

Wutanfall nach stundenlanger Verspätung

Ein Passagier ist auf einem Delta-Flug in den USA ausgerastet. Nach stundenlanger Verspätung wegen heftiger Gewitter verlor der Mann am Flughafen Atlanta die Nerven und forderte lautstark, das Flugzeug verlassen zu dürfen. Als die Situation weiter eskalierte, griff er kurzerhand zum Notausgang und öffnete die Tür teilweise – zum Entsetzen der Mitreisenden. Die Maschine war zu diesem Zeitpunkt mit 168 Passagieren an Bord auf dem Rollfeld und wartete auf den Start in Richtung Chicago. Die Crew reagierte umgehend, der Pilot kündigte über die Bordsprechanlage die Rückkehr zum Gate an. Dort wurde der Mann von Sicherheitskräften aus dem Flugzeug begleitet. Der Flug hob schliesslich mit mehr als fünf Stunden Verspätung ab. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Ermittlungen aufgenommen. (Gelesen in der «New York Post»)

Nackte Füsse treiben Mitreisenden zur Weissglut

Ein Zwischenfall auf einem Inlandsflug in Australien entfacht eine Debatte über Anstand an Bord. Ein Passagier beklagte sich über seine Sitznachbarin, die während des gesamten Flugs von Sydney nach Brisbane barfuss unterwegs war und ihre Füsse auf den Sitz legte – teils in direktem Kontakt mit ihm. Zudem habe die Frau lautstark telefoniert und später Tiktok-Videos ohne Kopfhörer geschaut, obwohl die Kabinencrew zur Einhaltung der Regeln aufgefordert hatte. Der betroffene Passagier bezeichnete den Flug als «schlimmste Erfahrung» seiner Reisegeschichte. Der Vorfall löste online eine Debatte aus: Während einige Reisende das Ausziehen der Schuhe als normal empfinden – solange Rücksicht genommen wird –, kritisieren andere ein solches Verhalten als respektlos und unhygienisch. (Gelesen in der «Daily Mail»)

Teenie-Mob stürmt Freizeitpark

Chaotische Szenen spielten sich in einem bekannten Freizeitpark in Orlando im US-Bundesstaat Florida ab. Mehr als tausend Jugendliche strömten in den Icon Park und lieferten sich Auseinandersetzungen. Die Lage spitzte sich rasch zu, sodass Polizeikräfte eingreifen mussten, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt, als sie versuchten, aggressive Jugendliche zu stoppen. Insgesamt nahm die Polizei neun Personen fest. Videos auf Social Media zeigen tumultartige Szenen, in denen Einsatzkräfte von einer grossen Menschenmenge umringt sind. Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse in den USA ein, bei denen grosse Gruppen junger Menschen öffentliche Orte kurzfristig «übernehmen». (Gelesen bei «Fox 35 Orlando»)

(RSU)