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Viele Vermisste nach Bootsunfall vor Phuket
Das Boot mit dem Namen «Phoenix» war nach einem Tauchausflug zur Inselgruppe Koh Racha auf dem Rückweg nach Phuket, als es bei einem Unwetter und sehr hohen Wellengang kenterte. Gegen 16 Uhr Ortszeit geriet die Phoenix in einen Sturm. Fünf Meter hohe Wellen hätten das Deck überschwemmt und das Boot nach und nach zum Kentern gebracht, berichtete der Kapitätn der Phoenix in einem TV-Interview.
Rund die Hälfte der 90 Menschen an Bord, sei gerettet worden, teilten die thailändischen Behörden mit. Nach den anderen wurde bis spät in die Nacht gesucht.
Die Gegend ist für ausländische Touristen ein beliebtes Reiseziel. 50 der 90 Menschen an Bord sollen Touristen sein, die meisten davon aus China.
Gemäss Behördenangaben sei eine Wetterwarnung herausgegeben worden. Es habe am Mittwochabend starke Winde gegeben, sagte Phukets Gouverneur Noraphat Plodthong, zehn weitere Freizeitboote seien in Seenot geraten und würden von Rettungsschiffen der Polizei und Marine betreut. Zwei weitere Boote sollen in der Gegend gekentert sein.