Here & There
«Diesen Sommer mache ich Uhu-Ferien»
Die Hitzewelle Ende Juni 2026 hat die Schweiz regelrecht überrollt und war deutlich länger und intensiver als in den vergangenen Jahren. Eine ganze Woche lang kletterten die Temperaturen vielerorts auf über 35 Grad – und die nächste Hitzewelle ist bereits im Anmarsch.
An solch heissen Tagen sind kühle Orte wie schattige Parks, Badis oder Bergregionen besonders beliebt. Kein Wunder also, liegt sogenannte «Coolcation» im Trend: Statt Mittelmeer setzen immer mehr Reisende auf angenehmere Temperaturen in Skandinavien, Nordeuropa oder Grossbritannien.
Inwiefern beeinflussen die hohen Temperaturen die Ferienplanung von Schweizerinnen und Schweizern? Schwenken sie in letzter Minute um und gehen an einen kühleren Ort, oder zieht es sie trotzdem ans Mittelmeer, um bei über 40 Grad in der Sonne zu brutzeln?
Travelnews war in Zürich unterwegs und wollte genau das von den Passantinnen und Passanten wissen. Eins vorneweg: Umgebucht hat wegen der Hitze niemand, aber ganz unbeachtet bleibt sie trotzdem nicht.
Eine Person ist der Meinung, man sollte im Sommer in die Berge und nicht ans Meer – das sollte man eher im Frühjahr oder Herbst tun. Viele bevorzugen aber auch, den Sommer in der Schweiz zu verbringen und dann im Herbst oder Winter an die Wärme zu fahren. «Ich mache Uhu-Ferien», erzählt ein Passant. Ums Huus ume. Für unsere deutschen Leserinnen und Leser: Ums Haus herum – er bleibt also zu Hause. Aber schauen Sie selbst: