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Indien prüft eine Vereinfachung der Einreisebestimmungen, unter anderem mit einem möglichen Visa on Arrival für ausgewählte Nationalitäten. Bild: Adobe Stock

Indien plant einfachere Einreise für Touristen

Ausländische Gäste sollen unkomplizierter nach Indien einreisen können. Geplant sind unter anderem ein Visa on Arrival für ausgewählte Länder sowie ein benutzerfreundlicheres E-Visum-System. Mit diesen Massnahmen will Indien den Tourismus ankurbeln.

Wer nach Indien reist, muss sich derzeit noch vor der Abreise um ein Visum kümmern. Für Schweizerinnen und Schweizer ist bei Aufenthalten von bis zu 90 Tagen ein elektronisches Visum (E-Visum) erforderlich, das spätestens vier Tage vor der Einreise online beantragt werden muss. Ein Visum bei der Ankunft gibt es bislang nicht.

Das könnte sich laut dem Portal «Visa News» schon bald ändern. Eine von der indischen Regierung veröffentlichte Studie empfiehlt, die Einreisebestimmungen zu vereinfachen und schrittweise ein Visa on Arrival für Staatsangehörige ausgewählter Länder einzuführen. Vorgesehen ist ein 90 Tage gültiges Visum mit mehrfacher Einreise, das direkt an bestimmten Flughäfen und Seehäfen ausgestellt werden könnte.

E-Visum soll einfacher werden

Neben einem möglichen Visa on Arrival steht auch das bestehende E-Visum auf dem Prüfstand. Der Bericht kritisiert den heutigen Antragsprozess als zu kompliziert und störungsanfällig. Künftig sollen das Online-Portal benutzerfreundlicher gestaltet, technische Probleme reduziert und internationale Zahlungsmöglichkeiten verbessert werden.

Ob und wann die Vorschläge umgesetzt werden, ist noch offen. Fest steht jedoch: Indien will seine Wettbewerbsfähigkeit als Reiseziel stärken und den Zugang für internationale Gäste erleichtern. Parallel dazu investiert die Regierung Milliarden in die Modernisierung von Flughäfen, Einwanderungsdiensten und regionalen Flugverbindungen.

(TN)