On The Move

Auf der wichtigen Bahnachse zwischen Mailand und Rom kommt es derzeit wegen Bauarbeiten rund um Florenz zu erheblichen Verspätungen und längeren Fahrzeiten. Bild: Unsplash / Nico Ruge

Geduldsprobe für Bahnreisende in Italien

Auf Italiens Schienennetz kommt es derzeit zu erheblichen Einschränkungen. Wegen Bauarbeiten in Florenz müssen Reisende mit längeren Fahrzeiten, Umleitungen und Verspätungen rechnen.

Reisende in Italien müssen sich bis mindestens Freitag (10. Juli 2026) auf Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen. Grund dafür sind Bauarbeiten am wichtigen Bahnknoten Florenz, wo eine 140 Jahre alte Eisenbahnüberführung ersetzt wird. Das Angebot im Hochgeschwindigkeitsverkehr ist während der Arbeiten um rund die Hälfte reduziert.

Besonders betroffen ist die Strecke zwischen Rom und Mailand. Ein Teil der Hochgeschwindigkeitszüge wird über die tyrrhenische Küstenstrecke umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeit um mehr als zwei Stunden verlängern kann. Andere Verbindungen verkehren weiterhin über Florenz. Dort müssen Reisende jedoch zwischen den Bahnhöfen Santa Maria Novella und Campo di Marte auf Shuttlebusse umsteigen.

Zusätzliche Probleme sorgten zu Wochenbeginn für weitere Verzögerungen. Eine technische Störung auf der Ausweichstrecke nördlich von Rom führte zu Verspätungen von bis zu einer Stunde. Auch bei Follonica in der Toskana kam es zu einer Störung. In Mailand verursachten zudem Probleme im Stromnetz am Hauptbahnhof Verzögerungen von bis zu 50 Minuten. Einzelne Hochgeschwindigkeitszüge trafen am Montagabend laut «Nau.ch» mit bis zu zwei Stunden Verspätung ein.

Reisende sollten vor der Abfahrt die aktuellen Fahrpläne prüfen.

(TN)