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Chiara Lasri von Let's go Tours (Mitte) präsentierte die Destination Marokko und stiess mit ihrem Insider-Wissen auf grosses Interesse. Bild: TN

Destinationen im Schnelldurchlauf: Erfolgreiche Premiere an der Fespo

Mit «Learn the Destination – Taste the Destination» hat der Schweizer Reise-Verband (SRV) an der Fespo einen frischen Weiterbildungs-Event lanciert. Das Format war ein Erfolg und könnte zu einem fixen Bestandteil des ersten Messe-Abends werden.

Mit einem neuen Weiterbildungsformat hat der Schweizer Reise-Verband (SRV) an der Fespo in Zürich einen Nerv getroffen. In Zusammenarbeit mit den Fespo-Organisatoren und dem «Travel Magazin» feierte das Konzept «Learn the Destination – Taste the Destination» eine äusserst gelungene Premiere.

In Halle 3 der Messe Zürich erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kompakte Studienreise rund um den Globus. In kurzen, intensiven 15-minütigen Destinations-Crashkursen vermittelten Branchenfachleute aktuelles Wissen, praxisnahe Einblicke und wertvolle Updates aus erster Hand. Insgesamt standen 32 Destinationen zur Auswahl – ein breites Angebot, das sowohl Klassiker als auch weniger bekannte Reiseziele umfasste.

Riefen das neue Format ins Leben, von links: Messeleiter Stephan Amstad, SRV-Geschäftsführerin Andrea Beffa und Simone Wasserfallen vom «Travel Magazin». Bild: TN

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zur Weiterbildung. Die einzelnen Sessions waren gut besucht, die Fragen zahlreich, der Austausch lebendig.

Besonders beeindruckend war dabei die Leidenschaft der Referentinnen und Referenten. Viele von ihnen hatten bereits einen langen Messetag hinter sich, standen teils sieben Stunden an ihren Fespo-Ständen im Gespräch mit dem Publikum – und nahmen sich dennoch mit grossem Engagement Zeit, um ihr Know-how an den Reise-Nachwuchs weiterzugeben.

Waren das Empfangskomitee der SRV-Weltreise: Daniela Maspoli (links) und Patricia Röösli. Bild: TN

Abgerundet wurde der Abend durch ein kulinarisches Tasting mit Spezialitäten aus mehreren der präsentierten Länder. So wurde das neue Format seinem Namen auch geschmacklich gerecht. Fazit: Ein lehrreicher und genussvoller Abend, der Lust auf mehr macht und das Potenzial hat, sich als fixer Bestandteil der Fespo zu etablieren.

(RSU)