Trips & Travellers
Tourist klagt nach Saucen-Schock – Abgründe über den Wolken
Hungriger Elefant plündert Restaurant in Thailand
Ein wilder Elefant hat bei einem nächtlichen Restaurantbesuch nahe dem bekannten thailändischen Nationalpark Khao Yai eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Das Tier durchsuchte am frühen Morgen gegen 4 Uhr Ortszeit das Lokal Penlaos im Bezirk Pak Chong nach Nahrung, wie lokale Medien berichteten. Der Elefant habe zunächst unter anderem einen Obststand des Restaurants durchsucht und Teile der Konstruktion stark beschädigt, darunter Regale und weitere Einrichtungen. Auf Fotos waren zahlreiche auf dem Boden verteilte Trümmerteile zu sehen. Anwohner berichten, dass sich der Elefant häufiger ausserhalb des Nationalparks aufhalte. Vermutet wird, dass das Tier inzwischen einen Geschmack für menschliche Nahrung entwickelt hat. Der Khao-Yai-Nationalpark, rund 120 Kilometer nordöstlich von Bangkok gelegen, gehört seit 2005 zum Unesco-Weltnaturerbe. (Gelesen in der «Bangkok Post»)
Flugbegleiterin enthüllt Ekel-Erlebnisse über den Wolken
Was sich über den Wolken abspielt, ist nicht immer appetitlich. Eine US-Flugbegleiterin sorgt derzeit auf Social Media für Aufsehen, weil sie besonders unangenehme Szenen aus ihrem Berufsalltag schildert. Charity Moore, die seit elf Jahren als Flight Attendant arbeitet, berichtet in einem vielgesehenen Video von den «niederträchtigsten» Vorfällen an Bord. Dazu zählen Passagiere, die ihre nackten Füsse auf die Klapptische legen, Eltern, die Windeln direkt auf den Sitzen wechseln, oder stark verschmutzte Kabinen nach Erbrechen. Auch Körperflüssigkeiten seien keine Seltenheit: Moore erzählt etwa von Passagieren nach Schönheitsoperationen, bei denen Blut durch die Kleidung auf die Sitze sickere. Besonders unangenehm seien Fälle, in denen Haustiere während des Flugs sterben und bis zur Landung an Bord bleiben müssen. (Gelesen in der «New York Post»)
Frau wegen lautem Handyvideo aus Flugzeug geworfen
Ein Streit um ein Handyvideo hat auf einem Inlandflug in den USA einen Eklat ausgelöst. Eine Passagierin wurde aus einem Flugzeug der American Airlines geworfen, nachdem sie sich geweigert hatte, beim Abspielen von Videos Kopfhörer zu benutzen. Das Kabinenpersonal soll die Frau mehrfach gebeten haben, den Ton ihres Smartphones auszuschalten. Stattdessen geriet die Passagierin laut Augenzeugen in einen lautstarken Streit mit der Crew und beschimpfte die Mitarbeitenden. Schliesslich wurde die Polizei zum Flugzeug gerufen, um die Situation zu klären. Die Frau protestierte weiter lautstark, während Beamte sie aus der Kabine begleiteten. Der Vorfall ereignete sich auf einem Flug von Miami nach Tampa. Beim Verlassen des Flugzeugs applaudierten mehrere Passagiere den Einsatzkräften. (Gelesen in der «Sun»)
Deutscher Tourist blitzt mit Taco-Klage in New York ab
Ein deutscher Tourist ist in New York mit einer kuriosen Klage gescheitert: Nach drei Tacos bei der beliebten Taqueria Los Tacos No. 1 am Times Square verlangte er 100'000 Dollar Schadenersatz – wegen angeblich «gefährlich scharfer» Sauce. Der Mann aus Baden-Württemberg klagte über Übelkeit, Durchfall und schmerzhafte Bläschen auf der Zunge. In seiner selbst verfassten Klage argumentierte er, seine an mildes Essen gewöhnte «nordeuropäische Zunge» sei von der mexikanischen Schärfe völlig überfordert gewesen. Der zuständige Bundesrichter zeigte jedoch wenig Verständnis: Bei Sauce sei Schärfe «oft gerade der Punkt». Zudem habe der Tourist weder nach dem Schärfegrad gefragt noch die Sauce vorher probiert. Die Klage wurde deshalb abgewiesen. Der Reisende setzte seine New-York-Ferien danach offenbar ganz normal fort. (Gelesen in der «New York Post»)
Französische Bahn zieht umstrittenen Eleganz-Leitfaden zurück
Die französische Staatsbahn SNCF steht wegen eines internen «Eleganz-Leitfadens» für Mitarbeitende in der Kritik. Die rund 40-seitige Broschüre enthielt unter anderem Tipps zu Make-up sowie Empfehlungen für Kleidung je nach Figurtyp. So sollten etwa Frauen mit «dreieckiger Körperform» bestimmte Röcke meiden, während rundlichere Männer dunkle Oberteile tragen sollten, um optisch schlanker zu wirken. Gewerkschaften kritisierten die Vorgaben als sexistisch und diskriminierend, da sie Menschen nach Körpertypen einteile und korrigieren wolle. Nach der öffentlichen Empörung zog SNCF-Fernverkehrschef Alain Krakovitch die Broschüre umgehend zurück. Laut Bahn wurde das Dokument ohne offizielle Genehmigung verbreitet. Eine interne Untersuchung soll nun klären, wie es dazu kommen konnte.. (Gelesen bei «Nau.ch»)