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Schweden machte in Zürich Lust auf den Norden
Passend zum bevorstehenden schwedischen Nationalfeiertag am 6. Juni und Mittsommer am 19. Juni lud die schwedische Botschaft zahlreiche Reiseprofis zu einem Schweden-Abend nach Zürich ein. Emma Nilsson, Gesandte an der Botschaft in Bern, eröffnete den Abend im The Home Hotel und stellte gleich zu Beginn mit einem humorvollen Video noch einmal klar, warum Schweden nicht mit der Schweiz zu verwechseln ist.
Schnell wird klar: Schweden hat viel mehr zu bieten, als manche auf den ersten Blick vermuten. Vom hohen Norden bis in den Süden bietet das Land unterschiedlichste Natur- und Kulturerlebnisse. Zu den Highlights in Nordschweden gehören zweifellos das Erleben der Polarlichter und der Mitternachtssonne, eine Wanderung in der Küstenregion Höga Kusten sowie ein Besuch beim Urvolk der Samen. «Die Samen können in kleinen Gruppen besucht werden. Der Tourismus wird bewusst klein gehalten, damit ihre Lebensweise nicht beeinflusst wird», erklärt Ninnan Stenmark Åhlén von der Kleber Group.
Zudem hat Schwedisch-Lappland eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit für Polarlichter, da die Region unter dem sogenannten Aurora-Oval liegt. «In den kommenden zwei Jahren sind die Chancen sogar noch höher, die Lichter zu beobachten. Wir befinden uns gerade rund um das Maximum des Sonnenzyklus», so Stenmark.
Die Stadt der Museen
Die Hauptstadt Stockholm ist eine Oase für Museumsliebhaber – rund 70 Museen gibt es in der ganzen Stadt. Mit dem Skansen-Museum befindet sich das weltweit älteste Freiluftmuseum in der Stadt. Das Museum wurde 1891 eröffnet und zeigt heute rund 200 Häuser und Höfe aus ganz Schweden, die noch im originalen Zustand sind. Das Personal trägt traditionelle schwedische Kleidung und zeigt, wie die Menschen an den jeweiligen Orten gelebt und gearbeitet haben.
In Laufdistanz zum Skansen befindet sich das bekannte Vasa-Museum, welches das Kriegsschiff Vasa beherbergt, das auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunken ist. Noch bis September 2027 gibt es dort auch eine Ausstellung zum bekannten Filmemacher James Cameron und der Titanic zu erleben. In Kombination mit dem viereinhalb Jahre alten Schwester-Museum «Vrak», das sich ebenfalls dem Thema Schiffswracks widmet, kommen Interessierte voll auf ihre Kosten.
Wer sich besonders für Technologie interessiert, sollte das Technische Museum in Stockholm besuchen. Die aktuelle Ausstellung «Dreamland» zeigt, wie Technologie, Visionen und der Glaube an die Zukunft Schweden geprägt haben. «Wir sind enorm stolz auf diese Ausstellung», erklärt Edit Linder vom Tekniska Museum.
Das Land der Inga Lindström
Südlich von Stockholm erstrecken sich die Regionen Sörmland und Östergötland, die vor allem aus den Inga-Lindström-Filmen bekannt sind. Die Regionen zeichnen sich durch die zahlreichen, romantischen Gutshäuser und Schlösser sowie durch die typisch roten Holzhäuser aus. Besonders sehenswert sind die drei Städte Trosa, Nyköping und Söderköping, die ab Stockholm sowohl mit dem Zug als auch mit dem Auto gut erreichbar sind. Entlang der Schärenküste gibt es viele Outdoor-Aktivitäten wie Kajaktouren, Bootstfahrten und Velowege. Wer in die Filmkulissen der Inga-Lindström-Filme eintauchen will, ist hier also am richtigen Ort.
Aber auch der Süden Schwedens hat viel zu bieten, wie Emma Nilsson Travelnews verrät. «Nebst Nordschweden ist Bohuslän mein absoluter Lieblingsort in Schweden. Besonders im Sommer ist die Westküste einfach magisch», so die Gesandte aus Bern.
Mit typisch schwedischer Küche und einer Verlosung mit attraktiven Preisen, darunter zwei Hotelaufenthalte, ging der Anlass in den gemütlichen Teil über. Bei guten Gesprächen und Zimtschnecken zum Dessert liessen die Reiseprofis den Abend im The Home Hotel ausklingen.