Travel Tech
«Unser Prinzip: Instant-Buchung und keine Gäste-Gebühren»
An der Phocuswright-Konferenz von letzter Foche in Florida war die Übernahme von HomeAway durch Expedia ein bestimmendes Thema. Und die Frage, wieso denn nicht der andere Technologie-Gigant, die Priceline Group, beim HomeAway-Deal zum Zuge kam.
Priceline Group CEO Darren Huston äusserte sich in einem Interview mit dem Branchenportal "Skift" am Rande der Konferenez zur Zurückhaltung im möglichen Kaufprozess. Zwar habe Priceline seit Jahren mit HomeAway immer wieder mal gesprochen. Und Überlegungen zu einem möglichen Kauf seien schon mal dagewesen: "Aber wird sind ziemlich wählerisch".
Was ihm nicht gefällt an HomeAway: dass die Buchungen nicht unmittelbar bestätigt werden und dass für den Gast eine Gebühr anfällt: "Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden und wollen nicht abrücken von der Instant-Buchung und dem gebührenfreien Modell".
Und einen Seitenhieb konnte er sich nicht verkneifen: "Wir gehen nicht hin und kaufen Firmen, denen es nicht so gut läuft" und bezog sich dabei auf den Expedia-Kauf von Travelocity und Orbitz. Selber stuft Huston seine Priceline Group als drittgrösste E-Commerce-Firma weltweit ein, hinter Amazon und Alibaba.