Dominikanische Republik

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Auch das ist die Dominikanische Republik: Das Naturparadies im Nationalpark Los Haitises, an der Bucht von Samanà. Bild: Tourist Board der DR

Sponsored «Ein Ökosystem wie aus der Urzeit»

Die Halbinsel Samaná bietet bestens erhaltene Natur in Hülle und Fülle – insbesondere im spektakulären Nationalpark Los Haitises.

Der Nationalpark Los Haitises, zu welchem zahlreichen kleine Inseln in der Bucht von Samanà, im Norden der Dominikanischen Republik, zählen, wurde kürzlich von «Lonely Planet» unter die besten Reiseziele der Welt für 2018 gewählt. «Zerklüftete kleine Inseln, tiefblaue Kanäle und sattgrüne Wälder, ein Ökossystem wie aus der Urzeit», argumentiert Lonely Planet die Wahl. Zudem ist der Nationalpark nur mit geführten Touren zugänglich und somit recht gut geschützt.

Genau genommen liegt  der Nationalpark im Südwesten der Bucht von Samanà. Das Dorf Sánchez, im Südwesten der Halbinsel Samaná, dient als Ausgangspunkt für viele Bootsauflüge in den Nationalpark und zu den Flüssen Barracote und Yuna. Der Ort ist weit herum bekannt für die Qualität der frischen Meeresfrüchte, die in einer Vielzahl von Restaurants serviert werden.

Man kann aber auch Exkursionen von Samanà selbst oder auch von Sabana de la Mar aus unternehmen; dabei wird die Bucht jeweils mit Schnellbooten überquert. Die Einfahrt in den Nationalpark auf dem Wasserweg ist, von welcher Seite auch immer man kommt, stets eindrücklich: Auf den unzähligen Inseln nisten zahlreiche Vögel; laut den lokalen Guides soll es rund 110 Vogelarten in der Region geben, vom Pelikan bis zum Truthahngeier. Zu sehen sind ausgedehnte Mangrovengebiete und immer wieder auch kleine, naturbelassene Strände.

Los Haitises liegt auf einer kalkhaltigen Hochebene, die von Schlingpflanzen überwuchert wird. Die hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum einer üppigen Flora. Im 208 Quadratkilometer grossen Nationalpark findet der Besucher eine Fülle kleiner Süsswasserflüsse und Mangrovenwälder, die in eine Korallenlandschaft münden, glasklare Lagunen und sogar Tropfsteinhöhlen.  Der Park ist übrigens nicht nur per Boot zu besuchen; es gibt auch geführte Wanderungen oder Touren mit Geländefahrzeugen. Freies Bewegen im Park ist aber wie gesagt untersagt, zum Schutz der Natur.

Auf den Spuren von «Indianern» und Piraten

Bekannt ist der Nationalpark Los Haitises auch für seine Höhlen. Drei Höhlen im Park enthalten präkolumbianische Zeichnungen, also Kunst der früheren Bewohner der Karibik, meist vom Ureinwohnerstamm der Taíno – die bekannteste dieser Höhlen ist die so Boca del Diablo. Manchmal handelt es sich bei den Kunstwerken auch um Petroglyphen von diesem längst ausgestorbenen bzw. assimilierten Ureinwohnerstamm.

Die grösste Höhle, Cueva de San Gabriel, bietet wunderbare Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle Cueva de La Linea wiederum beherbergt die Überreste eines verlassenen Bahnhofs, der vor über fünfzig Jahren gebaut wurde, um Zuckerrohr zu transportieren. Die Höhle Cueva de la Arena ihrerseits ist für ihre sehr grosse Fledermauskolonie bekannt. Viele Höhlen waren früher übrigens auch ideale Verstecke für die (echten) Piraten der Karibik wie Jack Banister oder John Rackham.

Man kann den Park nicht nur auf, sondern auch im Wasser erkunden: Ausgeklügelte, küstennahe Unterwasserhöhlen bieten Tauchern und Schnorchlern, faszinierende Orte zum erkunden und sind Heimat für eine Vielzahl von Fischarten.

Zahlreiche Naturaktivitäten

Natürlich bietet die gesamte Halbinsel zahlreiche Aktivitäten in der Natur, die weniger streng reguliert sind als jene im Nationalpark. In Samanà gibt es zahlreiche Angebote zum Mountainbiken, Wandern, Reiten sowie für Jeep Safaris. In der Nähe der Ortschaft befindet sich überdies der Wasserfall «El Limón», eine der spektakulärsten Natur-Sehenswürdigkeiten des Landes. Das Wasser fällt aus einer Höhe von über 50 Metern in ein natürliches Becken, in dem die Besucher ein erfrischendes Bad nehmen können. Bei Touristen ist es beliebt, das Ziel mit einem zirka 30-minütigen Ausflug zu Pferd durch die atemberaubende Landschaft mit üppiger Vegetation zu erreichen.

Auch für Schnorchler und Taucher ist die Region, mit bezaubernden Buchten, weissen Sandstränden, der artenreichen Unterwasserwelt  und dem türkisblauen Karibischen Meer, ein Paradies. Das Denken überdies auch Buckelwale, welche alljährlich zwischen Januar und März die Bucht von Samanà ansteuern, um ihre Jungen auf die Welt zu bringen.   

Wunderbare Wasserfälle laden auf der Halbinsel Samanà zum Verweilen ein. Bild: Tourist Board der DR

(Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit dem Tourist Board der Dominikanischen Republik)

(TN)