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Hinter dem weltmännischen Namen Dario del Monaco verbirgt sich eine ebenso weltgewandte Person – und ein Touristiker durch und durch. Dario del Monaco während eines Reiseleiter-Einsatzes für Vögele Reisen vor den Wasserfällen von Iguazú. Bild: Vögele Reisen

Sponsored Ein Reiseprofi packt aus

17 Jahre lang arbeitete Dario del Monaco in der Schweizer Hotellerie, ehe er sich auf seine ursprüngliche Leidenschaft zurück besann: die Tätigkeit als Reiseleiter. Seit zwei Jahren ist er wieder für den Rundreise-Spezialisten Vögele Reisen rund um den Globus im Einsatz. Er packt Geschichten aus seinem Reisekoffer aus und verrät, was eine gute Rundreise ausmacht.

Starkes Reisefieber – diese Diagnose steht am Anfang vieler Reiseleiter-Karrieren. War das auch bei Ihnen so?

Dario del Monaco: Ja, ich wurde in jungen Jahren mit dem Reisevirus infiziert. Die Medizin dagegen empfahl mir meine Mutter. Sie brachte mich auf die Idee, mich als Reiseleiter zu bewerben. Mit 27 Jahren leitete ich für Imholz die erste Rundreise.

Gehen Sie heute, 27 Jahre später, Ihrer Arbeit noch mit derselben Leidenschaft nach?

Nach einem längeren Unterbruch schätze ich die Reiseleitertätigkeit fast noch mehr als früher. Damals beendete ich nach acht Jahren «on the road» mein Nomadenleben und arbeitete 17 Jahre lang im Hoteleinkauf und in der Hotellerie. Vor zwei Jahren packte mich das Reisefieber aber erneut. Seither bin ich für Vögele Reisen als Reiseleiter wieder rund um den Globus im Einsatz. Die Lebenserfahrung hat mich gelassener gemacht. Mich wirft kaum mehr etwas aus der Bahn. Ich geniesse das Privileg, die schönsten Regionen der Welt als Büro zu haben, bewusster als zuvor.

Sehen wir einmal von den tollen Destinationen ab. Was fasziniert Sie sonst noch am Reiseleiterberuf?

Auf Reisen ist nie alles bis ins letzte Detail vorhersehbar und planbar. Unterwegs ist oft Improvisations- und Organisationstalent gefragt. Es wird nie langweilig. Herausforderungen im Hintergrund so zu meistern, dass die Reisegäste kaum etwas merken, ist spannend und befriedigend. Zentral ist auch der zwischenmenschliche Umgang. Ich mag den Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen, auch wenn es manchmal viel Geduld und Verständnis braucht.

Was erwarten die Gäste vom Reiseleiter?

In erster Linie wollen die Gäste über den Reiseablauf genau informiert werden. Man muss bei Bedarf rund um die Uhr für sie da sein, Sicherheit und Ruhe ausstrahlen. Natürlich werden auch nützliche Tipps geschätzt, die den Aufenthalt angenehmer machen. Gemeinsam lachen zu können, gehört auch dazu.

«Erfahrene Spezialisten wie Vögele gestalten ihre Rundreisen so, dass ausreichend Zeit für Besichtigungen und Raum für Spontanes bleibt.»

Stimmt das Vorurteil, dass Gruppenreisen zu durchgeplant seien und keinen Raum für Flexibilität liessen?

Erfahrene Spezialisten wie Vögele gestalten ihre Rundreisen so, dass ausreichend Zeit für Besichtigungen und Raum für Spontanes bleibt. Es kommt öfters vor, dass ich unterwegs spontan den Ablauf ändere oder einen Besuch fallen lasse und dafür eine andere Sehenswürdigkeit reinnehme – selbstverständlich immer nur, wenn das die Reisegruppe so wünscht. Vögele Reisen lässt uns Reiseleitern Freiheiten und vertraut auf unsere Kompetenz.

Welche Vorteile haben Gruppenreisen?

Alleinreisende finden in der Gruppe Anschluss. Das Interesse für dieselbe Destination und die gemeinsamen Erlebnisse unterwegs wirken verbindend. Es entstehen nicht selten neue Freundschaften. Ausserdem ist es eine sehr bequeme und entspannte Art zu reisen. Man kann sich als Teilnehmer ganz auf Land und Leute konzentrieren und muss sich organisatorisch um nichts kümmern. Bei vielen Sehenswürdigkeiten erhalten Gruppen übrigens bevorzugten Einlass. Das ist ein weiteres Plus.

Was war Ihr lustigstes, verrücktestes oder prägendstes Reiseerlebnis?

Die zwei Gesichter der chinesischen Megacity Chongqing haben mich überrascht und beeindruckt. Tagsüber ist die grösste Stadt der Welt ein grauer Betonwald. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sie sich jedoch in ein leuchtendes Juwel – einmalig!

Was darf in Ihrem Reisegepäck nie fehlen?

Ein Notvorrat an Dar-Vida begleitet mich überallhin auf der Welt und mein Glücksstein reist auch stets mit.

Ein überraschender Lichtblick für Dario del Monaco: Nachts verwandelt sich die Megacity Chongqing in ein funkelndes Juwel. Bild: Yuxuan Feng

Welche Reisen von Vögele gehören zu Ihren Favoriten?

Die China-Rundreise fasziniert mich sehr. Sie macht den Kontrast zwischen den alten Traditionen und den ultramodernen, boomenden Grossstädten eindrücklich erlebbar. Mystisch ist die Reise in Myanmar, die auf den Spuren des versunkenen Königreichs und durch wunderbare Flusslandschaften führt. Zu meinen persönlichen Highlights gehört auch Kolumbien mit seiner Buntheit, mitreissenden Energie und Lebensfreude.

Wie nachhaltig und tiefgreifend beeinflusst das Reisen Ihrer Meinung nach die Sicht auf die Welt und das Leben?

Nur wenn man ein Land besucht, nimmt man es mit allen Sinnen wirklich wahr: Geräuschkulissen, Gerüche, das Klima, den Rhythmus der Städte … Plötzlich versteht man Gepflogenheiten, die vorher keinen Sinn machten. Und manches Vorurteil löst sich in Luft auf. Der Austausch mit den Einheimischen und den lokalen Reiseleitern fördert das Verständnis zusätzlich. Das ist für mich auf den Rundreisen mit Vögele auch immer spannend. Unterwegs wird einem auch bewusst, wie privilegiert wir in der Schweiz leben.

Wohin führt Ihre nächste Reise mit Vögele Reisen?

Ich begleite demnächst die Rundreise nach Argentinien und Chile. Ich freue mich auf die lebhaften Städte Buenos Aires und Santiago de Chile sowie die spektakulären Naturlandschaften Feuerlands. Gespannt bin ich auch auf meine neuen Gäste.

Die Rundreise von Vögele Reisen ins mystische Myanmar gehört zu Dario del Monacos Favoriten. Bild: AdobeStock

(Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Vögele Reisen)

(TN)