Rail & Road

Rom gehört zu den beliebtesten Städtezielen im Railtour-Sortiment. Bild: Fotolia

Railtour reagiert mit Kampagne auf Schliessung der SBB-Reisebüros

Wo taucht der wegfallende SBB-Reisebüro-Umsatz wieder auf? Railtour will die ehemaligen SBB-Kunden in die Reisebüros lenken.

50 Millionen Franken? 80 Millionen? Der Umsatz der wegfallenden 163 SBB-Verkaufsstellen per Ende 2015 wurde nie beziffert. Hoch ist er. Und brach liegt er. Doch wo taucht dieser wieder auf?

Ein sehr grosses Interesse, dass weiterhin Bahn-Arrangements nach Rom, Paris, München und anderswo hin gebucht werden, hat der Spezialist Railtour-Frantour. Um ehemalige SBB-Reisebürokunden in die anderen Reisebüros zu lenken, startet Railtour am 25. Januar eine schweizweite Kommunikationskampagne. Rechtzeitig zuvor werden auch die Kataloge für Städte-, Ferien- oder Zugsreisen ausgeliefert.

"Nebst den dynamischen Buchungstools für Hotel, Bahn und Flug sind die Kataloge weiterhin eine wichtige Beratungs- und Informationshilfe", sagt Mike Jakob, Key Account Manager bei Railtour-Frantour. Nach der Schliessung der SBB Reisebüros Ende 2015 soll der Bahnverkauf nicht aus der Schweizer Reisebürolandschaft verschwinden. Zwischen Ende Januar und Anfang Mai wird daher mittels einer „Out of Home“-Kampagne mit Plakaten und eBoards in den grössten Schweizer Bahnhöfen in auffallenden Farben auf die Prioritäts-Partnerbüros bzw. alle lokalen Reisebüros und die Websites hingewiesen.

In den Schaufenstern der Railtour-Partner wird das Kampagnensujet ebenfalls aufgenommen. In den vergangenen Wochen fanden bei Dutzenden von Reisebüros Schulungen der dynamischen Tools von Railtour und Frantour statt.

(TN)