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EDA lockert Reisehinweise für Jordanien wieder
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine Reisehinweise für Jordanien erneut angepasst. Neu wird nicht mehr generell von touristischen und nicht dringenden Reisen in das Königreich abgeraten. Damit nimmt das EDA eine Verschärfung zurück, die Ende Juli aufgrund der erneut aufgeflammten Kampfhandlungen in der Region erfolgt war.
Damals hatte sich die Sicherheitslage nach neuen Angriffen im Nahen Osten wieder deutlich verschärft. Seit dem 8. Juli war es laut EDA an verschiedenen Orten der Region, darunter auch in Jordanien, zu militärischen Angriffen auf militärische und teilweise zivile Infrastruktur gekommen. Das Departement warnte deshalb vor einer unvorhergesehenen Eskalation sowie möglichen Luftraumsperrungen und Flugausfällen.
Die Lockerung bedeutet allerdings keine vollständige Entwarnung. Weiterhin rät das EDA von Reisen in die jordanischen Grenzgebiete zum Irak und zu Syrien ab. Reisende sollen zudem die regionalen Risiken beachten und sich vor und während einer Reise über die aktuelle Lage informieren.
Für den Schweizer Reisemarkt ist die Anpassung ein positives Signal. Während sich die Nachfrage nach den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman zuletzt bereits erholt hatte, waren Jordanien-Reisen noch kaum gefragt. Die gelockerten Reisehinweise könnten nun dazu beitragen, dass auch das Königreich wieder stärker in den Fokus der Kundinnen und Kunden rückt.