Ferienland Schweiz

Rund um die Sportferien müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer in der Schweiz auf dichten Verkehr und winterliche Strassenverhältnisse einstellen. Bild: TCS

Sportferien bringen die Schweiz ins Stocken

Mit den Sportferien rollt die grosse Reisewelle an. Auf vielen Schweizer Strassen droht Stau. Besonders die kommenden beiden Wochenenden dürften für Autofahrerinnen und Autofahrer zu einer Geduldsprobe werden.

Mit dem Start der Sportferien hat auf den Schweizer Strassen die Hochsaison begonnen – und damit auch die Geduldsprobe für Autofahrerinnen und Autofahrer. Besonders an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar wird dichter Verkehr erwartet, wenn sich An- und Rückreisen überschneiden. Betroffen sind laut dem TCS vor allem die Zufahrten zu den Skigebieten in der Westschweiz, im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und in Graubünden sowie die stark belastete Nord-Süd-Achse.

Auch an den Autoverladestationen dürfte es eng werden. Beim Furka in Oberwald, am Lötschberg (Kandersteg und Goppenstein) sowie beim Vereina (Sagliains und Selfranga) sind Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Stunden möglich. Der TCS rät deshalb, sich vorab über die aktuelle Lage zu informieren und genügend Zeit einzuplanen.

Clever planen statt im Stau stehen

Wer den grössten Verkehrsströmen entgehen möchte, sollte seine Abfahrtszeit möglichst flexibel gestalten. Erfahrungsgemäss ist die Belastung zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr am höchsten. Ein früherer oder späterer Start kann die Reise deutlich entspannen. Andernfalls drohen Zeitverluste von bis zu zwei Stunden.

Wenig sinnvoll ist es laut TCS, bei Stau auf Nebenstrassen auszuweichen. Diese sind schnell überlastet, was zusätzliche Verkehrsprobleme und sogar temporäre Sperrungen zur Folge haben kann. Empfehlenswert ist stattdessen eine sorgfältige Routenplanung.

Nicht zu unterschätzen ist zudem die Müdigkeit nach einem langen Skitag. Gähnen, brennende Augen oder Konzentrationsprobleme sind klare Warnsignale. Wer sich erschöpft ans Steuer setzt, erhöht das Unfallrisiko erheblich. Ausreichend Schlaf vor der Rückfahrt sowie ein kurzer Powernap während einer Pause können helfen, die Aufmerksamkeit wieder zu steigern.

(TN)