Destinationen

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Was halten Sie von den jüngsten Geschehnissen in der Tourismusbranche und Reisewelt? Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Bild: Adobe Stock

Feedbacks: «In zwei Wochen kam eine (!) Bewerbung...»

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«Irgendwas läuft falsch»

Im Interview mit Travelnews sagt Lukas Keiser vom Bildungszentrum Luzern, dass eine Ausbildung im Tourismus riesige Chancen biete. Daraufhin traf diese Leserreaktion ein:

«Irgendwas läuft trotzdem falsch in der Ausbildung. Wir haben ein Praktikum im Touroperating bei HFT, IST, HES-SO, etc. ausgeschrieben. Klar ist eine feste Anstellung attraktiver, aber ein Praktikum ist doch ein gutes Sprungbrett und wäre sogar mit Kurzarbeit kompatibel. In zwei Wochen kam eine (!) Bewerbung...
Vielleicht sollte man an den Tourismusschulen mal lehren, dass es Initiative braucht, um eine Stelle zu finden, statt immer nur von Chancen zu reden und Zweckoptimismus zu verbreiten.»

Günther Lämmerer, Geschäftsleiter Eurotrek, via Disqus

«Nicht zu Ende gedacht»

Das von Schweiz Tourismus initiierte Werbevideo mit Roger Federer und Robert De Niro schlägt hohe Wellen. Doch nicht allen gefällts:

«Auf den ersten Blick ist das ja ein witziges Video. Aber der Clip transportiert auch eine zweite Nachricht: Die Schweiz und ihre Bewohner sind langweilig. Wer will schon in ein langweiliges Land reisen? Die Message des Clips sit nicht bis zu Ende gedacht.»

Jan via Disqus

«Wir wollen Reisen»

Die Auflistung von Ägypten auf der Risikoländer-Liste des BAG ist noch nicht vom Tisch. Kürzlich hat uns diesbezüglich folgendes Feedback von einer Leserin erreicht, welche vor Ort in den Ferien war:

«Ich und meine Familie waren vom 17. April – 30. April 2021 an der Soma Bay im Hotel Kempinski Abu Soma. In Hotel wurden sämtliche Sicherheitsmassnahmen zur Eindämmung von Covid-19 strikt eingehalten. Wir haben uns sogar vorgängig beim Hotel informiert und ein super erarbeitetes Konzept erhalten. Das Hotel durfte auch insgesamt höchstens 50% belegt werden.

  1. Mitarbeiter an der Rezeption wurden durch eine Plexiglas-Scheibe am Empfang geschützt und hatten immer eine Maske auf
  2. Mitarbeiter an der Beachbar, Strand etc haben Masken getragen. Die Badetücher wurden durch den Mitarbeiter in einem Plastik zur Liege getragen und nicht angefasst und die Liegen wurden vorgängig desinfiziert
  3. Desinfektions-Spender wurden überall aufgehängt
  4. Das Besteck inkl. Serviette waren eingepackt
  5. Im Speisesaal gab es genug Abstand, das heisst mind. 1,5 Meter pro Tisch und die Kellner und Köche hatten auch immer eine Maske auf
  6. Den PCR-Test für den Rückflug in die Schweiz konnten wir im Hotel beim Hausarzt machen. Der Abstrich wurde professionell entnommen und innert 24 Stunden wurde uns das Ergebnis (negativ) in unsere Hotelzimmer gelegt.
  7. Rückflug in die Schweiz mit Edelweiss verlief problemlos. Wenn ein Passagier die Maske nicht korrekt angezogen hatte, wurde er durch das Flugpersonal höflich darauf aufmerksam gemacht. Nach der Landung in Zürich wurde der Ausstieg in Gruppen durchgeführt.
  8. Ebenfalls haben wir während 5-Tagen einen Kitesurfkurs besucht. Der Kitelehrer hat immer eine Maske getragen.

Wir persönlich würden jederzeit sofort wieder in Ägypten Ferien machen und wir haben uns während dem ganzen Aufenthalt sehr sicher gefühlt. Anhand der täglich gemeldeten Coronafällen können wir den Entscheid seitens BAG überhaupt nicht nachvollziehen. Was uns ebenfalls aufgefallen ist, an der Soma Bay (Hotel/Kiteschule) waren fast ausschliesslich Schweizer Reisende, somit müssen wir stark davon ausgehen, dass aus den meisten anderen Länder keine Reise möglich ist.

Und noch etwas: Unsere Kinder (17 Jahre und 19 Jahre ) und der Freund (24 Jahre) unserer Tochter sind bereits am 24. April zurückgereist. Weder die Kinder, der Freund noch wir haben bis heute irgendwelche Krankheitssymptome und werden diese auch nicht bekommen.

Liebe Grüsse uns lasst euch nicht unterkriegen….wir wollen REISEN!»

Andrea & Rainer Schraner, per Email

Mexiko wird einfach vergessen

Bekanntlicherweise befindet sich Mexiko auch auf der jüngsten Risikoländerliste des BAG, welche am 3. Mai in Kraft tritt. Hierzu hat uns folgende Rückmeldung von einer Leserin erreicht:

«Nun kommt immer die Frage auf, ob reisen nach Ägypten sicher ist. Das kann ich leider nicht beurteilen. Daneben wird Mexiko einfach vergessen. Wir waren im Oktober und Dezember in Mexiko und sind dort auch auf eigene Faust rumgereist.

Sogar die Kleinsten tragen Masken, bei Eintritt in einen Laden wird Fieber gemessen und die Hände desinfiziert. Die Angestellten sind immer hinter Plexiglasscheiben und die Hotels je nach Stufe mit max. 60% belegt. Beim Rumreisen waren wir fast immer die einzigen Ausländer und Hotels waren kaum belegt. Auch beim Badeurlaub in der Nähe Tulum wurden immer ausserordentlich die Abstände eingehalten, alles desinfiziert etc. und es waren fast keine Leute dort. Es kam sogar vor, dass wir alleine im Meer oder Pool waren und die Anlage war riesig.

Wir verstehen nicht, wieso Mexico und auch Ägypten auf der Liste sind. Es sieht fast so aus, als wolle man uns vom Reisen abhalten. Diese Länder sind stark vom Tourismus abhängig und tun alles, damit ihre Gäste gesund bleiben. Wer Angst hat, soll zu Hause bleiben. In Mexiko habe ich mich jederzeit viel sicherer wie in der Schweiz gefühlt und das hört man ja auch von vielen Feriendestinationen.

Wir hatten beide Corona und sind geimpft. Unsere Behörden sind leider bisher nicht fähig, wie andere Länder es vormachen, bei der Rückreise in die Schweiz Unterschiede zu machen.»

Regula Degen, per Email

«Es ist halt doch eine politische Entscheidung»

Für einen weiteren Leser ist die Auflistung von Ägypten auf der neuen Risikoländerliste des BAG unverständlich, wie er uns in einem Feedback schreibt:

«Auch ich kann absolut nicht nachvollziehen, weswegen es gefährlich sein sollte, ans Rote Meer zu fliegen. Es ist halt doch eine politische Entscheidung; man will eigentlich nicht, dass die Leute verreisen und es damit ihnen gut geht. Im Prinzip ist es jenseits der Grenze in Deutschland sogar noch schlimmer: dort war Aegypten wie auch sehr viele andere Destinationen seit Mitte Juni 2020 auf der Liste und werden wohl noch lange Zeit dort bleiben.

Ich selbst war noch im Herbst in Hurghada: das Hotel war nur zu ca. 10% voll. In der sehr grossen Hotelanlage konnte man sich sehr gut aus dem Weg gehen, ebenso an den Stränden. Das Personal trug rund um die Uhr Masken und auf Hygiene wurde sehr geachtet. Ich habe mich nicht eine einzige Sekunde unsicher gefühlt.

Vielleicht sollte man - sofern es der politische Wille erlaubt - zwischen den Urlaubsdestinationen (Sharm-el-sheik; Hurghada etc.) und dem restlichen Ägypten unterscheiden. In den allermeisten Fällen verbringt man als Pauschaltourist seinen Urlaub im Hotelresort und nicht unbedingt im Basar vom Kairo.»

Stefan Scheer, per Email

Wer erzählt denn bitte sowas?

Auf unsere Feedback-Sammlung ist folgende Rückmeldung eingetroffen:

«Ich lebe im beschaulichen El Gouna kann daher aus erster Hand die Wahrheit berichten. Es gibt keine Maskenpflicht, ausser im Supermarkt, niemand hält Abstand, in den überfüllten Restaurants muss man mit dem Sitznachbarn fast kuscheln, das Küchenpersonal trägt keine Masken und die Ägypter spielen auf ihren Partys ‹wilde Sau›. Wir, die hier lebenden Ausländer und die wenigen Ägypter, welche sich Infos aus dem Ausland einholen, freuen uns schon sehr (ironisch gemeint) auf die Zeit nach Ramadan und dem koptischen Osterfest. Die ohnehin überfüllten Krankenhäuser werden dann endgültig kollabieren. Wie kann man behaupten, sich hier sicherer als in der Schweiz zu fühlen? Das ist klassische Schönrederei.

Aber: Wir sind hier in guten Händen! Lieber Autor: Diese Aussage ist verantwortungslos und gefährlich!»

Silvia Dett, via Disqus

Strikte Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen

Der Artikel über die Auflistung von Ägypten auf der BAG-Liste schlägt hohe Wellen. Ein weiteres Feedback hat uns diesbezüglich erreicht:

«Ich und meine Familie waren vom 1. - 17. April 2021 in Marsa Alam im Hotel Concorde Moreen Beach Ressort 14 Tage in den Ferien. In Hotel wurden sämtlich Sicherheitsmassnahmen zur Eindämmung von Covid-19 strikt eingehalten.

  1. Mitarbeiter an der Rezeption wurden durch eine Plexiglas-Scheibe am Empfang geschützt und hatten immer eine Maske auf
  2. Desinfektions-Spender wurden überall aufgehängt, dazu in vier verschiedenen Sprachen und Bildern beschrieben
  3. Im Speisesaal gab es genug Abstand, dass heisst mind. 1,5 Meter pro Tisch und die Kellner und Köche hatten auch immer eine Maske auf
  4. Den PCR-Test für den Rückflug in die Schweiz konnten wir im Hotel beim Hausarzt machen. Der Abstrich wurde professionell entnommen und innert 24 Stunden hatten wir das Ergebnis (negativ) auf unserem Handy. Nachweis dazu kann ich bei Bedarf gerne nachreichen
  5. Rückflug in die Schweiz mit Edelweiss verlief problemlos. Wenn ein Passagier die Maske nicht korrekt angezogen hatte, wurde er durch das Flugpersonal höflich darauf aufmerksam gemacht.. Nach der Landung in Zürich wurde der Ausstieg in Gruppen durchgeführt

Ich persönlich würde sofort wieder in Ägypten Ferien machen und wir haben uns während dem ganzen Aufenthalt sehr sicher gefühlt. Anhand der täglich gemeldeten Coronafällen (Quelle: JHU CSSE COVID-19 Data) kann ich nicht verstehen, wieso dieses Land auf der BAG-Liste gelandet ist.

Anhand dem Pflicht BAG-Einreisformular, welches jeder Passagier ausfüllen muss, ist es natürlich sehr einfach die Reisegewohnheiten jedes Schweizers zu scannen. Ich habe die Flugbegleitung für den Grund gefragt und es wurde mir erklärt, dies sei für das Contact Tracing.»

Roger Wahlen per Email

Deshalb kann man Ägypten bereisen

Ein weiteres Feedback bezieht sich auf den BAG-Entscheid, dass Ägypten auf der neuen Quarantäneliste ist:

«Wie Sie vielleicht wissen, bin ich Ägypter/Schweizer, der seit 48 Jahren in der europäischen Hotellerie- und Tourismusbranchen tätig ist. Zudem bin ich Gründer der Amin Travel GmbH, Zürich, die als Ägyptenspezialist der Schweiz seit 1984 bekannt ist. Aus diesen Gründen fühle ich mich verpflichtet, die CH Tourismus-Fachpresse, ihren Lesern, die Tourismusfachleute speziell und die Schweizer-Konsumente im Allgemeinen, bezüglich des BAG-Entscheides, Ägypten als Corona Risikoland zu nennen, über folgende Fakten zu informieren:

  • Tatsächlich kämpft Ägypten gegen die Corona Pandemie genauso wie andere Länder der Welt.
  • Seit Februar 2020, als die Corona Pandemie die Welt erobert hat, arbeiten in Ägypten das Tourismus-Ministerium, das Gesundheits- Ministerium, das Zivilluftfahrt-Ministerium und der Ägypten Tourismus- Verband zusammen, um die Pandemie zu bekämpfen und die ägyptische Bevölkerung sowie Ägypten-Besucher zu schützen und im Krankheitsfall zu behandeln.
  • Schon im März 2020, fast ein Jahr bevor die meisten europäischen Länder es getan haben, hatte Ägypten am Abend Ausgangssperren verordnet, Schulen geschlossen und alle Tourismus-Einrichtungen (Hotels, Museen, Besichtigungsstätten, Restaurants, Kaffees usw.) wurden gesperrt. Zudem hatte man ausserhalb der Ballungszentren ganze Spitäler vorgesehen, um die Corona Patienten weit weg von den grossen Städten zu behandeln.
  • Die Empfehlungen der WHO (Händewaschen, Distanzhalten, Maskentragen usw.) wurden durch die Medien bekanntgemacht. Noch heute werden Menschen, die ohne Maske unterwegs sind (zu Fuss, im PKWs, Bus, Zug, Taxi usw.) ermannt und bei Verweigerung bestraft.
  • Erst am 15. Mai 2020 durften die Hotels, die touristischen Einrichtungen, die Museen und die archäologischen Stätten ihre Tore wieder öffnen zuerst für die Einheimischen Gäste und nur zu 25% ihrer Kapazitäten. Am 1. Juni 2020 wurde erlaubt, 50% der Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Die Bedingung für die Wiedereröffnung war und ist bis heute der Erhalt vom sogenannten «Hygiene Safty Certificat» des Gesundheits und des Tourismus-Ministeriums. Dieses beinhaltet sehr strenge hygienische Auflagen, die von internationalen, spezialisierten Fachorganisationen zusammengesetzt und gutgeheissen wurden.
  • Ab 1. Juli 2020 durften die zertifizierten Hotels und touristischen Einrichtungen den ausländischen Touristen 50% ihrer Kapazitäten zuerst am Roten Meer, Süd Sinai und Marsa Matrouh zur Verfügung stellen. Danach wurde erlaubt Kairo, Luxor, Assuan usw. zu bereisen unter der Auflage, die strengen hygienischen Bedingungen einzuhalten und die erlaubte Quote von 50% nicht zu überschreiten. Dies gilt bis heute in allen ägyptischen touristischen Betrieben (nicht nur in Hotels)!
  • Ebenfalls wurden für den Flugverkehr vor dem Boarding, während dem Flug und nach der Ankunft in den ägyptischen Flughäfen strenge Auflagen vorgeschrieben.
  • Man kann die Städte am Roten Meer und im Süd Sinai praktisch als Corona frei nennen. Dort liegt die tägliche neue Infektionszahl beinahe bei null.

Was tut die ägyptische Regierung sonst für die Touristen, die in Ägypten Corona positiv getestet werden?

Der Patient wird in seinem gebuchten Hotel auf einer Hoteletage, die nicht mit anderen Hotelgästen belegt wird, sofort in Quarantäne isoliert. Das Gesundheits-Ministerium wird sofort informiert. Wenn der Fall nicht kritisch ist, bleibt der Gast unter medizinischer Behandlung im Hotel. Das Hotel übernimmt die gesamte Aufenthaltskosten inklusive Mahlzeiten und Getränke, solange der Patient dies benötigt. Begleiter des Patienten werden ebenfalls getestet und es gilt für sie die gleiche Behandlung wie für den Patienten.

Patienten in kritischem Zustand werden sofort ins Spital gebracht und gegen Corona behandelt. Der Spitalaufenthalt und die Behandlungskosten werden vom ägyptischen Gesundheits-Ministerium getragen. Begleiter, die nicht infiziert sind können auswählen zwischen kostenlosem Aufenthalt im Hotel so lange der Patient im Spital ist oder zurück nach Hause zu fliegen. Begleiter, die infiziert und im kritischen Zustand sind werden im Spital behandelt und für sie gilt die gleiche Behandlung wie für den Patienten selbst.

Als Beilage sende ich Ihnen eine Kopie des Dokuments «Regulation for the resumption of Tourism to Egypt» ausgegeben vom ägyptischem Tourismus-Ministeriums. Dieses enthält die obengenannten Informationen und noch viele mehr bezüglich der Behandlung der Corona Pandemie in Ägypten.

Warum kann man Ägypten bereisen?

Das Obengenannte beweist, dass die Gäste, die Ägypten bereisen, dort in guten Händen sind. Stand heute, Freitag, den 23.04.2021, sind in Ägypten offiziell 865 neue Corona Infektionen innert 24 Stunden gemeldet (bei 110 Millionen Einwohner). In der Schweiz sind es 2113 Fälle (bei 8.5 Millionen Einwohner). Falls, die ägyptischen Behörden die Infektionszahlen in Ägypten um 200% niedriger angeben als diese tatsächlich sind, wären diese verglichen mit einer Einwohnerzahl von 110 Millionen Menschen trotzdem noch sehr tief und akzeptabel.

Es ist den schweizerischen Tourismusfachleuten überlassen, ob sie Ägypten als Reiseland empfehlen oder nicht. Fast jedes Reisebüro im Lande hatte oder hat bis heute Kunden, die in Ägypten unterwegs waren oder noch sind. Die Berichte und deren Erfahrungen von Kunden, die in Ägypten waren oder jetzt noch sind, sind für jeden von uns sehr wertvoll.

Ich wünsche allen CH-Reisebüros gute Geschäfte und baldige Erholung von der Corona Pandemie.»

Ahmed Amin, Amin Travel GmbH, per Email

Maskenpflicht nicht eingehalten

Auf unseren Beitrag zu den Edelweiss-Sonderflügen nach Ägypten erreichte uns folgende Rückmeldung:

«Ich glaube auch, dass sich die Infizierten das Virus in der Edelweiss Maschine geholt haben. Leider wird das Maskentragen bei Edelweiss Flügen nicht genug konsequent durchgesetzt. Ich habe das letzten Sonntag auf dem Flug von Hurghada nach Zürich selber erlebt.»

Peter Steiner, via Disqus

Kein Schutzkonzept in Ägypten

Einer unserer Leser war kürzlich in Ägypten und ist wenig erstaunt, dass das Land auf der neuen Quarantäneliste des BAG ist:

«Wir befinden uns aktuell in Hurgada. Mit Verlaub ist hier nichts von einem Schutzkonzept zu sehen. Keine Distanz wird eingehalten. Die Animation gibt Vollgas. Schwitzen in grossen Gruppen beim Tanzen. Überfüllter Speisesaal, weil einer geschlossen ist! Mich verwundert es nicht, dass Ägypten auf dieser Liste landet. Der Test zum Rückflug wurde angenommen. Aber absolut nicht erkennbar, ob dann das Resultat auch von mir ist. In Bussen sind wir die einzigen, die Masken tragen. Okay, jeder kann sich selber schützen. Aber in Ägypten von einem Schutzkonzept zu sprechen, finde ich persönlich nach einer Woche massiv übertrieben!»

Beat Zurbuchen, via Disqus

Ägypten sicherer als Schweiz

Der Entscheid des Bundesamts für Gesundheit, Ägypten auf die Risikoländerliste zu setzen, sorgt nicht nur bei den Spezialisten für Kopfschütteln, sondern auch bei unseren Lesern, wie dieses Feedback zeigt:

«Wir waren bis letzten Sonntag im Mövenpick El Quseir. Wir haben uns während den gesamten 8 Tagen wohler und sicherer gefühlt als zuhause in der Schweiz. Das Personal ist sehr aufmerksam und wurde sehr gut auf diese spezielle Situation trainiert. Es wird täglich alles desinfiziert.
Die einzige Situation, wo wir uns nicht mehr wohl gefühlt haben, war auf dem Edelweiss Rückflug. In der Business Class hatten die Hälfte der 12 Passagiere die Maske während des Fluges praktisch nie auf der Nase. Die Flugbegleitung hat leider nicht reagiert.»

Peter Steiner, via Disqus


(TN)