Cruise
Ein Blick ins neue Fünf-Sterne-Schiff von Thurgau Travel
Der Flussreiseveranstalter Thurgau Travel liefert Informationen zum Baufortschritt seines bereits angekündigten Neubaus. Die MS Thurgau Avanti soll ab Mai 2027 auf dem Rhein und dessen Nebenflüssen unterwegs sein. Für das Projekt investiert das Familienunternehmen aus Weinfelden rund 29 Millionen Franken.
Der Bau erfolgt in mehreren Etappen und verteilt sich auf zwei Länder: Zunächst entsteht der Rumpf in einer Werft in Rumänien an der Donau. Dieser Abschnitt dauert rund acht bis neun Monate.
Anschliessend wird das Schiff ins niederländische Heusden überführt, wo die Teamco-Werft während weiteren rund neun Monaten den Innenausbau übernimmt. Vom ersten Entwurf bis zur Jungfernfahrt rechnet Thurgau Travel mit einer Projektlaufzeit von insgesamt rund 17 Monaten. wie es in einer Mitteilung heisst.
Fokus auf Design und Aufenthaltsqualität
Der Flussreiseveranstalter setzt bei seinem Neubau laut eigenen Angaben auf ein modernes Design mit klaren Linien, geometrischen Formen und hochwertigen Materialien. Elemente aus Carrara-Marmor sowie abgestimmte Farbwelten sollen eine elegante und zugleich ruhige Atmosphäre schaffen.
Auf 135 Metern Länge bietet das Schiff Platz für 180 Gäste. Geplant sind 82 Kabinen, vier Junior-Suiten – darunter zwei barrierefreie Einheiten – sowie vier Suiten mit Regendusche.
Auch gastronomisch will Thurgau Travel Akzente setzen: Drei Restaurants gehören zum Konzept, ergänzt durch einen separaten Private-Dining-Bereich im Salon. Auf dem Sonnendeck entstehen unter anderem ein Whirlpool, eine BBQ-Station sowie eine Bar. Ergänzt wird das Angebot durch einen Wellnessbereich mit Sauna und Massageraum.
Parallel dazu setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit: LED-Beleuchtung, recycelte Materialien, kurze Lieferwege und sozial verantwortungsvoll produzierte Ausstattungselemente sollen den ökologischen Fussabdruck reduzieren. Ziel ist es, die MS Thurgau Avanti mit dem Green Award in Gold auszuzeichnen – eine Auszeichnung, die innerhalb der Flotte bislang nur die MS Thurgau Gold trägt.