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Im Zentrum Londons ist das Baden in der Themse weiterhin verboten. Doch im Südwesten der Stadt gibt es jetzt die erste offizielle Badestelle im Fluss. Bild: Pixabay

London eröffnet erste Badezone in der Themse

Was lange unvorstellbar war, ist jetzt Realität: In London darf offiziell in der Themse gebadet werden. Die britische Hauptstadt hat ihre erste überwachte Badezone im Fluss.

Die Themse galt jahrzehntelang als zu schmutzig zum Schwimmen. Nun erlebt Londons berühmter Fluss eine kleine Revolution: Im Südwesten der Stadt wurde laut «The Guardian» die erste offiziell ausgewiesene Badezone der britischen Hauptstadt eröffnet. Die neue Badestelle liegt zwischen Ham und Kingston und entstand auf Initiative engagierter Flussliebhaber.

Die offizielle Anerkennung als Badestelle bringt vor allem strengere Kontrollen mit sich. Während der Sommermonate analysiert die britische Umweltbehörde jede Woche die Wasserqualität und veröffentlicht die Resultate online. Ziel ist es, die Belastung durch Abwasser und Verschmutzung langfristig zu reduzieren.

Die Themse ist nicht der einzige Ort, der neu als Badegewässer ausgewiesen wurde. Insgesamt hat England 13 zusätzliche Flüsse, Buchten und Küstenabschnitte offiziell freigegeben – darunter Badeplätze in Cornwall, Yorkshire und Devon. Die britische Regierung verspricht sich davon nicht nur sauberere Gewässer, sondern auch einen Schub für den Inlandtourismus.

Tatsächlich boomt das Wildschwimmen auf der Insel seit Jahren. Gerade jüngere Britinnen und Briten entdecken Flüsse und Seen als Alternative zu klassischen Strandferien. Besonders in Städten entwickelt sich das Schwimmen im offenen Wasser zunehmend zum Lifestyle.

(TN)