Trips & Travellers
Flugzeug-Crew im Vollrausch – Mückenschwarm stoppt Ferienflug
British-Airways-Crew ausser Kontrolle
Ein feuchtfröhlicher Abend hatte für Hunderte Reisende unangenehme Folgen: Ein Flug von British Airways von Barbados nach London musste kurzfristig gestrichen werden, nachdem mehrere Crewmitglieder am Vorabend offenbar massiv über die Stränge geschlagen hatten. Medien zufolge feierte die Besatzung in einem Luxushotel auf Barbados. Eine Flugbegleiterin soll sich nach reichlich Wodka und Bier übergeben haben, ein Kollege sei in der Hotelbar zusammengebrochen und habe auf sein Zimmer gebracht werden müssen. Hotelgäste filmten die Szene. Die Airline zog daraufhin die gesamte Crew vom Dienst ab. Die Passagiere des geplanten Flugs nach London strandeten in Bridgetown. Vier Crewmitglieder wurden laut Berichten suspendiert, British Airways leitete eine interne Untersuchung ein. «Wir erwarten von unseren Crews höchste Standards und untersuchen den Vorfall mit Hochdruck», erklärte die Fluggesellschaft. (Gelesen in der «Daily Mail»)
Wegen Mini-Riss nicht an Bord
Ein kleiner Riss mit grossen Folgen: Für eine Britin endete die Reise nach Lanzarote noch vor dem Abflug. Ryanair verweigerte der 33-Jährigen in Birmingham das Boarding – wegen eines rund 1,5 Zentimeter langen Risses im Reisepass. Die Frau beteuert, weder das Passfoto noch ihre persönlichen Daten seien beschädigt gewesen. Zudem sei sie mit demselben Pass bereits mehrfach problemlos gereist. Genützt hat das nichts: Am Gate wurde sie abgewiesen. Die geplanten fünf Ferientage auf Lanzarote – Kostenpunkt rund 700 Pfund (knapp 760 Franken) – fielen ins Wasser. Ryanair beruft sich auf die offiziellen Vorgaben. Laut britischer Regierung muss ein Pass ersetzt werden, wenn Seiten eingerissen sind oder der Einband beschädigt ist. Die 33-Jährige hofft nun, dass ihr Missgeschick andere Reisende wachrüttelt. (Gelesen in «The Sun»)
Milliardär rettet gestrandete Touristen
Ein Vater und sein Sohn gerieten im Norden von South Australia in ein schweres Unwetter. Ihr Wagen steckte im Outback im tiefen Schlamm fest. Bill Kosky, einer der gestrandeten Männer, schilderte dem Sender «7News» die Lage: «Alles wurde überflutet, ich blieb im Schlamm stecken und war dort völlig aufgeschmissen.» Da sie kaum Handyempfang hatten und keinen Ausweg mehr sahen, setzten die beiden per SMS einen Notruf ab. Der Notdienst wandte sich daraufhin an das William Creek Hotel und bat dort um Unterstützung. Dort traf der Hilferuf auf Milliardär und Unternehmer Tim Roberts, der gerade eine Nacht in dem Hotel verbrachte. Wie «7News» berichtet, machte sich Roberts sogleich mit seinem Helikopter auf die Suche nach dem gestrandeten Duo. Von der Luft aus wirkten die beiden gestrandeten Touristen wie ein winziger Punkt in der weiten, überfluteten Landschaft. Dennoch konnte Roberts Vater und Sohn finden und erfolgreich retten. (Gelesen bei «Focus»)
Mücken legen Flugzeug lahm
Mit einem derartigen Zwischenfall hatten die Passagiere nicht gerechnet: Statt Richtung Alicante abzuheben, musste ein Ryanair-Flug am Flughafen Mailand-Malpensa wegen einer Mückenplage geräumt werden. Kurz vor dem Start drang ein Schwarm der Insekten in die Kabine ein und machte den Abflug unmöglich. Die Crew versuchte zunächst, die Mücken mit Fliegenklatschen und Papier zu vertreiben. Als auch das Ausschalten der Kabinenbeleuchtung nichts brachte, wurde der Flug gestoppt. Die Passagiere mussten das Flugzeug verlassen, Ryanair organisierte eine Ersatzmaschine. Laut italienischen Medien verzögerte sich der Abflug um rund drei Stunden. Eine Passagierin berichtete auf Tiktok, sie habe «noch nie so viele Mücken auf einmal gesehen.» Auch ein weiterer Ryanair-Flug nach Neapel hob wegen der Insekten verspätet ab. (Gelesen in der «Bild»)
Mega-Abfindung am Gate
So viel Geld für einen verpassten Flug? Am Flughafen Miami staunten Passagiere nicht schlecht, als eine Airline Freiwillige suchte, die auf ihren Sitz verzichten. Als Entschädigung winkten satte 2250 Dollar (umgerechnet rund 1800 Franken): 1250 Dollar als Reiseguthaben plus eine Prepaid-Visa-Karte im Wert von 1000 Dollar. Ein Tiktok-Video der Durchsage ging viral. Darin ist zu hören, wie das Bodenpersonal das aussergewöhnliche Angebot macht. Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten: Viele Passagiere schnappten hörbar nach Luft. In den Kommentaren erklärten zahlreiche Nutzer, sie hätten sich «sofort gemeldet» oder wären «direkt zurück ins Hotel» gegangen. Dass Airlines überbuchte Flüge haben, ist nichts Aussergewöhnliches. Um leere Sitze zu vermeiden, verkaufen sie oft mehr Tickets als Plätze verfügbar sind. In den USA gibt es keine Obergrenze für Entschädigungen an freiwillige Passagiere. Wie hoch das Angebot ausfällt, entscheidet jede Airline selbst. (Gelesen bei «Yahoo! Travel»)