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Schon diesen Sommer kann man an Bord der MSC Grandiosa wieder im Safari-Pool baden. Bild: MSC Cruises

MSC Cruises plant Neustart im Mittelmeer

Schon diesen Sommer plant MSC Cruises den Neustart im Mittelmeer. Nach dem die erforderlichen, finalen Genehmigungen vorhanden sind, legt die Reederei mit der MSC Grandiosa und der MSC Magnifica wieder los. Mit an Bord: ein umfangreiches Schutzkonzept.

Ein baldiger Neustart von MSC Cruises ist in Sicht. Die Reederei erwartet, dass die verbleibenden, erforderlichen Genehmigungen bald eintreffen werden und bereitet sich auf verschiedenen Mittelmeer-Routen vor. Die MSC Grandiosa sowie die MSC Magnifica sind bereit für ihren Einsatz. Die MSC Grandiosa wird 7-Nächte-Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer anbieten und die MSC Magnifica wird im östlichen Mittelmeer eingesetzt. Das Datum ihrer ersten Abfahrt wird in Übereinstimmung mit den von den zuständigen Behörden erlassenen Richtlinien festgelegt werden und steht somit noch nicht fest. Auch die Routen sind noch nicht öffentlich, jedoch soll zu den geplanten Routen Griechenland und Malta gehören, wo die Behörden nicht nur ihre Häfen wieder für Kreuzfahrten geöffnet haben, sondern auch das neue Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll bereits genehmigt haben.

Unter strengen Sicherheitsmassnahmen sollen auch Landgänge im Rahmen eines von MSC organisierten Ausflugs möglich sein. Zudem werden Gäste und Crew täglich entweder nach dem Landgang oder an speziellen Stationen auf ihre Temperatur überprüft. Für 18 Euro Pro Person kann zudem ein so genannter «MSC Covid-19-Protection-Plan» gebucht werden, der die Kosten übernimmt, wenn sich ein Gast vor der Abreise infiziert hat und nicht anreisen kann oder während oder nach der Reise erkrankt.

Für diese erste Phase der Betriebswiederaufnahme werden die beiden Schiffe von MSC Cruises zunächst nur Gäste aufnehmen, die in den Schengen-Ländern ansässig sind. Zudem wurden ihre Routen in Zusammenarbeit mit den Behörden so konzipiert, dass die Häfen gut erreichbar sind. Dadurch wird die Notwendigkeit reduziert, öffentliche Verkehrsmittel oder Flüge für die An- und Abreise zu benutzen.

Covid-19-Test für alle obligatorisch

Als zusätzlichen Schutz für die Gäste an Bord, gelten Massnahmen wie ein  COVID-19-Test für alle Gäste und Besatzungsmitglieder vor der Einschiffung, Landausflüge mit Schutzkonzept in allen Destinationen und die Einführung des COVID-19 Protection Plans, der für zusätzliche Sicherheit sorgen soll. Gäste aus Risikoländern müssen zudem 72 Stunden vor dem Betreten des Schiffes eine molekularen RT-PCR-Corona-Test durchführen lassen. Auch die Crew wird vor der Einschiffung sowie während ihrer Vertragsdauer regelmässig getestet. Einem positiv getesteten Gast wird die Mitreise verweigert.

Ausserdem wird – wie bei anderen Reedereien auch – ein digitaler Check-In, flexible Zeitfenster für die Anreise, reduzierte Kapazitäten beim Entertainment oder Bedienung am Tisch und in den Buffetrestaurants eingeführt.

(NIM)