Trips & Travellers
Munition auf Mallorca-Flohmarkt – Niederländischer König schult sich auf Airbus um
Rauswurf im Flieger: Diskriminierung oder Regelverstoss?
Ein virales Video führt zu wilden Diskussionen rund um einen Flug der US-Fluggesellschaft Frontier Airlines. Eine Passagierin behauptet darin, sie sei wegen ihrer Gehörlosigkeit von einem Flug ausgeschlossen worden. Laut der Betroffenen, die das Video gepostet hat, ist sie des Flugzeugs verwiesen worden, weil sie die Anweisungen einer Flugbegleiterin nicht verstanden habe. Die Airline widerspricht dieser Darstellung jedoch. Laut Frontier ist die Frau mit einem offenen alkoholischen Getränk an Bord gegangen, was gegen Vorschriften verstösst. Nachdem sie darauf hingewiesen worden sei, habe sie den restlichen Inhalt rasch konsumiert, woraufhin die Crew entschied, sie vom Flug auszuschliessen. Zudem bestreitet die Fluggesellschaft, dass eine Gehörlosigkeit vermerkt gewesen sei oder während der Kommunikation erkennbar war. Die Passagierin wurde schliesslich auf einen späteren Flug umgebucht. (Gelesen in der «New York Post»)
Niederländischer König ist Kopilot bei KLM
Der niederländische König Willem-Alexander ist passionierter Pilot und bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM als erster Offizier tätig. 1985 erwarb er die Privatpilotenlizenz und vier Jahre danach qualifizierte sich der König auch für mehrmotorige Flugzeuge. 1994 erwarb er die Militärpilotenlizenz, der 2001 die Linienpilotenlizenz (ATPL) folgte. Seine Laufbahn bei KLM startete auf der Fokker 70, später liess er sich auf die Boeing 737 umschulen. Über die Jahre transportierte er unterschiedlichste Passagiere, stellte sich aber nie mit seinem richtigen Namen den Fluggästen vor. Am 11. März 2026 absolvierte König Willem-Alexander seinen letzten Linienflug als Kopilot an Bord einer Boeing 737 der KLM. Die Boeing-Maschinen der Fluggesellschaft werden mit dem neuesten Airbus A321neo ersetzt. Seine Tätigkeit als Pilot beendet der König jedoch nicht: Er plant eine Umschulung auf die Airbus A320-Familie, um weiterhin als Kopilot im Einsatz zu bleiben. (Gelesen bei «Flugrevue»)
Handgranaten auf dem Flohmarkt
Zwischen Secondhand-Kleidern, alten Büchern und Videospielen bot ein 66-jähriger Mann an einem Flohmarkt auf Mallorca Dinge an, die dort nicht hingehören: verschiedene Waffen. Die Guardia Civil stellte in Campos im Süden der Insel drei Handgranaten und vier Militärgeschosse sicher – ohne jeden Nachweis, dass es sich um entschärfte Objekte handelte. Sicherheitshalber wurde ein Bombenentschärfungsteam aufgeboten, das die Funde überprüfte und abtransportierte. Doch damit nicht genug: Am Stand fanden die Beamten auch Luftdruck- und Paintball-Gewehre sowie weitere Waffen, darunter ein Schlagstock. Besonders brisant: Der Händler bot sogar Munition an, die eigentlich ausschliesslich dem Militär vorbehalten ist. Der Mann wurde wegen illegalen Waffenbesitzes angezeigt. (Gelesen im «Mallorca Magazin»)
Hotel muss nach Bettwanzen-Alarm blechen
Ein ungewöhnlicher Gerichtsfall sorgt in den USA für Aufmerksamkeit: Eine Familie hat nach einem Bettwanzenbefall in einem Hotel in Kalifornien eine Entschädigung von 284’500 Dollar (knapp 225'000 Franken) zugesprochen erhalten. Die Jury sprach 254’500 Dollar Schadenersatz sowie zusätzlich 30’000 Dollar für Gerichtskosten zu. Der Prozess gegen die Great Wolf Lodge in Manteca ist insofern bemerkenswert, als solche Fälle häufig aussergerichtlich geregelt werden. In diesem Fall kam es jedoch zu einem vollständigen Gerichtsverfahren. Vertreten wurde die Familie von einem Anwalt, der sich auf Bettwanzen-Fälle spezialisiert hat und regelmässig hohe Entschädigungen einklagt. (Gelesen bei «Hotel vor 9»)
Griechenland fliegt Haustiere aus dem Nahen Osten aus
Wegen des Iran-Kriegs sassen Hunderttausende im Nahen Osten fest. In den Evakuierungsflügen war aber praktisch kein Platz für Hunde und Katzen. Die griechische Regierung hat sich etwas einfallen lassen und eine Luftbrücke für im Iran-Krieg gestrandete Griechen mit Haustieren organisiert. Als der am Mittwoch in Abu Dhabi gestartete Flug der Gesellschaft Aegean mit 45 Tieren und 101 Menschen an Bord in Athen landete, sollen sich im Hauptstadtflughafen Freudenszenen abgespielt haben. Kleine Hunde vollführten Luftsprünge, als sie aus ihren Transportbehältern steigen durften. (Gelesen in der «Aargauer Zeitung»)