Trips & Travellers

Hotels in Thailand verzeichnen steigende Zimmerpreise, trotz zuletzt rückläufiger Besucherzahlen. Bild: Adobe Stock

Hotels in Thailand werden teurer

Weniger Gäste, höhere Preise: Thailands Hotels werden teurer – und das trotz rückläufiger Besucherzahlen. Was hinter der überraschenden Entwicklung steckt und worauf sich Feriengäste einstellen sollten.

Thailands Tourismusbranche sendet widersprüchliche Signale: Während die Zahl der internationalen Gäste 2025 um gut sieben Prozent auf rund 33 Millionen zurückging, legten die Hotelpreise gleichzeitig zu. Laut einem aktuellen Hotel-Report, aus dem die «Bangkok Post» zitiert, stieg die durchschnittliche Tagesrate um drei Prozent auf 4984 Baht (knapp 125 Franken) – ein Hinweis darauf, dass sich die Branche zunehmend auf ertragsstärkere Gäste konzentriert.

Auch bei der Aufenthaltsdauer zeigt sich ein bemerkenswerter Trend. Thailand verzeichnete die längsten Hotelaufenthalte im gesamten asiatisch-pazifischen Raum: Der Anteil der Buchungen über zwei oder mehr Nächte kletterte von 29 auf 35 Prozent.

Gleichzeitig stammen mittlerweile 77 Prozent aller Reservationen von internationalen Gästen. Das ist ein weltweit führender Wert, der europäische Ferienländer wie Spanien oder Frankreich übertrifft.

Besonders gefragt waren Hotels im Dezember, als die durchschnittlichen Zimmerpreise um vier Prozent auf über 6100 Baht (rund 150 Franken) anzogen. Den stärksten Preissprung gab es jedoch im Januar mit einem Plus von 21 Prozent. Einzig der September brachte wegen schwächerer Nachfrage aus wichtigen Quellmärkten einen Rückgang. Bei den Vertriebskanälen dominierten die grossen Online-Plattformen wie Booking, gefolgt von Direktbuchungen über Hotelwebsites.

(TN)