Trips & Travellers

Managing Director Philipp von Czapiewski posiert am neuen Hauptsitz in Zürich-Oerlikon. Bild: TN

Diese Reiseziele gehen bei TUI Suisse durch die Decke

Reto Suter

Mit einem Rekord-Angebot an Flügen und Hotels startet TUI Suisse in die Hochsaison. Griechenland boomt, Nordafrika holt auf – und die Saison dauert längst bis in den November, wie der Reisekonzern am Dienstagvormittag an einem Medienfrühstück bekannt gab.

In vielen Schweizer Kantonen sind die Sommerferien bereits in vollem Gange – und auch im bevölkerungsreichsten Kanton Zürich steht der Start kurz bevor. Höchste Zeit also, einen Blick auf Trends, Buchungslage und Ferienfavoriten der laufenden Sommersaison zu werfen. Das dachte sich auch TUI Suisse und lud am Dienstagvormittag (8. Juli) zu einem Medienfrühstück an den neuen Hauptsitz in Zürich-Oerlikon.

«Im Sommer 2025 bieten wir das umfangreichste Hotel- und Flugangebot unserer Geschichte, viele Angebote waren bereits über ein Jahr im Voraus buchbar», sagte Philipp von Czapiewski, Managing Director TUI Suisse, vor den Medien. «Das wird sehr gut angenommen: So viele Gäste wie nie zuvor haben sich frühzeitig für Ferien mit uns entschieden.» Gleichzeitig gebe es bei TUI Suisse eine ausgeprägte Last-Minute-Nachfrage.

Wo Last-Minute noch möglich ist – und wo nicht

Auf der Kurz- und Mittelstrecke zählen Griechenland und Spanien wieder zu den Sommer-Favoriten der TUI-Gäste. Griechenland steuert wie im Vorjahr auf einen neuen Buchungsrekord zu, während Spanien aktuell besonders bei Last-Minute-Buchungen stark nachgefragt wird. Die Türkei liegt punkto Nachfrage auf dem dritten Platz. Die Buchungszahlen wachsen aber weniger stark als in Griechenland und Spanien. Grund dafür dürften die gestiegenen Preise sein.

Offenbar weichen vermehrt Gäste nach Nordafrika aus. Zu den Aufsteigern der Saison gehören bei TUI Suisse Marokko und Tunesien, die mit zweistelligen Wachstumsraten besonders stark zulegen.

Rhodos gehört bei den Kundinnen und Kunden von TUI Suisse zu den beliebtesten Reisezielen. Bild: Adobe Stock

Auf der Langstrecke zählen die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate im Sommer 2025 zu den beliebtesten Destinationen. Auch Tansania mit Sansibar gewinnt zunehmend an Bedeutung und verzeichnet ein beachtliches zweistelliges Buchungswachstum.

Kurzentschlossene finden unter anderem in der Türkei, auf Ibiza oder in Frankreich noch attraktive Angebote für spontane Sommerferien. Deutlich knapper sieht es hingegen auf Kreta und den Kanaren aus. Dort ist die Buchungslage bereits ausgesprochen gut.

Saisonverlängerung bleibt im Trend

Nicht nur die klassischen Sommerferien erfreuen sich grosser Beliebtheit, auch der Spätsommer und Herbst gewinnen weiter an Bedeutung. TUI Suisse hat auf die gestiegene Nachfrage reagiert und das Sitzplatzkontingent für Herbst 2025 frühzeitig erhöht. Von Ende September bis Ende Oktober stehen ab Zürich über 2000 zusätzliche Sitzplätze nach Gran Canaria, Hurghada und Kreta zur Verfügung.

Zudem wird die Griechenland-Saison verlängert: Rhodos und Kos sind bis zum 8. November angebunden. Kreta ist sogar bis zum 15. November im Angebot. Auch ausgewählte TUI-Hotels bleiben länger geöffnet, darunter der Robinson Ierapetra und TUI Magic Life Candia Maris auf Kreta sowie TUI Magic Life Plimmiri auf Rhodos.

Durch die frühzeitige Buchbarkeit der Angebote – mehr als 365 Tage im Voraus – setzt sich der Frühbuchertrend auch im Winter fort. Viele Nah- und Fernziele verzeichnen bereits jetzt höhere Buchungszahlen als im Vorjahr. Besonders Stammgäste und Familien buchen früh.

Der TUI Magic Life Redsina Sharm el Sheikh wird Anfang November wiedereröffnet. Bild: TUI

Das Hotelportfolio der TUI-Marken wird weiter ausgebaut und bietet Reisenden künftig noch mehr Auswahl. So feiert der TUI Magic Life Redsina Sharm el Sheikh Anfang November seine Wiedereröffnung.

Auch RIU erweitert sein Angebot deutlich: Mit dem RIU Ventura in Mexiko und dem RIU Swahili Sansibar stehen gleich mehrere Neueröffnungen an. In Bali ergänzt ab diesem Winter das neue TUI BLUE Berawa das Programm, weitere Häuser entstehen zudem auf den Malediven, in Bangkok und in Gambia.

TUI setzt damit klar auf Wachstum im Hotelbereich: Derzeit sind weltweit 434 Häuser der TUI-Marken in Betrieb, mittelfristig soll die Zahl auf 600 Hotels steigen, wie von Czapiewski erklärte.