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ESTA-Pläne der USA könnten entschärft werden
Die US-Grenzschutzbehörde CBP prüft derzeit eine abgeschwächte Version ihrer geplanten Social-Media-Regeln für Reisende aus Visa-Waiver-Staaten wie der Schweiz. Statt wie ursprünglich vorgesehen von allen ESTA-Antragstellern fünf Jahre Social-Media-Historie zu verlangen, könnte künftig ein differenzierteres Verfahren gelten, berichtet das Branchenportal «Travel Weekly».
Wie CBP-Vertreter an der Tourismusmesse IPW 2026 in Fort Lauderdale erklärten, würde der Umfang der verlangten Angaben davon abhängen, wie Reisende einzelne Fragen im ESTA-Prozess beantworten. Ziel ist es laut der Behörde, die zusätzlichen Kontrollen gezielter einzusetzen und nicht pauschal alle Reisenden gleich zu behandeln.
Die ursprünglichen Pläne hatten international sowie innerhalb der US-Reisebranche massive Kritik ausgelöst. Derzeit wertet die Behörde rund 2000 öffentliche Stellungnahmen aus. Danach soll ein neuer Vorschlag publiziert werden, der nochmals öffentlich konsultiert wird.
Vor der Fussball-WM 2026 sollen keine neuen Regeln eingeführt werden. Eine Umsetzung gilt frühestens gegen Ende des Jahres als möglich.