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Klassiker wie Raclette prägen das kulinarische Bild der Schweiz im internationalen Food-Ranking. Bild: Adobe Stock

Schweiz landet in weltweitem Food-Ranking weit hinten

Für viele Reisende gehört gutes Essen zu gelungenen Ferien genauso dazu wie Sonne und schöne Hotels. Ein neues internationales Ranking zeigt nun, welche Länder kulinarisch besonders überzeugen. Die Schweiz schneidet schlecht ab.

Pizza, Pasta, Parmigiano: Italien ist kulinarisch zurück an der Weltspitze. Im neuen Ranking des kulinarischen Online-Reiseführers «Taste Atlas» belegt das Land 2026 Platz 1 der besten Küchen der Welt – nachdem es im Vorjahr noch von Griechenland verdrängt worden war. Grundlage der Rangliste sind über 590'000 Nutzerbewertungen zu fast 19'000 Gerichten und Lebensmitteln aus aller Welt.

Besonders viele Punkte sammelte Italien mit Klassikern wie der Pizza Napoletana, dem weissen Trüffel aus Alba, dem Parmigiano Reggiano und dem Prosciutto di San Daniele. Selbst ein eher weniger bekanntes Gericht schafft es ganz nach vorne: Pasta ’ncasciata, ein sizilianischer Nudelauflauf mit Auberginen und Käse, wurde zur besten Pasta der Welt gekürt.

Knapp hinter Italien folgt Griechenland auf Rang 2. Hoch bewertet wurden unter anderem Olivenöl aus Lakonias, Pistazien von der Insel Ägina sowie Spezialitäten wie Kondosouvli oder Fava Santorinis. Für die Überraschung des Rankings sorgt Peru: Das südamerikanische Land springt von Platz 14 direkt auf Rang 3 und lässt zahlreiche klassische Food-Destinationen hinter sich.

Weniger gut schneidet die Schweiz ab. Trotz Spezialitäten wie Gruyère, Raclette, Tête de Moine oder den Truffes reicht es nur für Platz 70. Deutlich besser schneiden unter anderem Deutschland (27.) und Österreich (36.) ab.

Diese zehn Länder kochen laut Ranking am besten:

  1. Italien.
  2. Griechenland.
  3. Peru.
  4. Portugal.
  5. Spanien.
  6. Japan.
  7. Türkei.
  8. China.
  9. Frankreich.
  10. Indonesien.

(TN)