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Sponsored Mobile Devices machen Reisebranche mobil

Dank Smartphones und Tablets schnellt die Zahl mobiler Anwendungen weiter in die Höhe. Die Schweiz liegt bei der Smartphone-Dichte an der Weltspitze.

Das Internet ist stets mit dabei, der mobile Zugriff so selbstverständlich geworden wie der morgendliche Gang zur Kaffeemaschine. Die Individualisierung der Kunden wird zum Megatrend und bietet der Reisebranche die Chance, das Verhältnis zum Kunden neu zu gestalten.

Die Art und Weise wie das mobile Internet heute genutzt wird, ist so vielfältig wie die Anzahl der Apps, die es mittlerweile gibt. Ob chatten oder kommunizieren, fotografieren oder Musik hören, kommentieren oder teilen, recherchieren oder informieren, spielen oder shoppen – die mobilen Geräte sind heute stets mit dabei und begleiten den modernen Menschen durch den Alltag.

Aus Sicht der Anbieter ist Mobile deshalb in erster Linie eine gigantische Marketingplattform, aber auch eine ständig wachsende Verkaufsplattform. In der Schweiz kaufen gemäss des «Media Use Index» von Y & R bereits 94 Prozent online ein, 87 Prozent nutzen dafür den PC, 65 Prozent das Tablet und 57 Prozent ein Smartphone. Dabei nehmen die Umsätze via Smartphone und Tablets, im Fachjargon Mobile Commerce genannt, ständig zu. Während laut dem Bundesamt für Statistik der gesamte E-Commerce 2012 in der Schweiz einen Umsatz von 5 Milliarden erwirtschaftete, werden laut dem Beratungsunternehmen Carpathia mittlerweile 1 bis 2 Milliarden Franken über M-Commerce umgesetzt, Tendenz steigend.

Customer Journey in der Hosentasche

Ob Online oder Mobile, der digitale Wandel, der mit der Verbreitung des mobilen Internets in eine weitere Phase tritt, setzt den stationären Handel nahezu in allen Branchen massiv unter Druck. Ob Buchhandel, Bekleidung oder Tourismus, die neuen digitalen Riesen, im Fachjargon auch «pure player», wie Amazon oder Zalando stossen agressiv in etablierte Märkte vor und zwingen so manchen Marktführer in die Knie oder zumindest zu einem schnellen Wechsel der Vertriebsstrategie.

Für die Reisebranche aktuell spannend ist das Marketingpotenzial, welches sich dank mobilem Internet eröffnet. Laut dem deutschen Verband Internet Reisevertrieb (VIR) nutzten in Deutschland im vergangenen Jahr bereits 34 Prozent der mobilen User die Möglichkeit, sich vor Reiseantritt zu informieren, 27 Prozent auch zur Information während einer Reise. Touristische Leistungen gebucht haben vor der Reise bereits 14 Prozent, unterwegs immerhin noch vier Prozent.

Die Zahlen unseres grossen Nachbarn zeigen: Die gesamte Customer Journey spielt sich mittlerweile, einfach gesagt, in der Hosentasche der Menschen ab. Ob vor, während oder nach der Reise, ob bei der gezielten Informationssuche, beim Chat in den sozialen Medien, beim Preisvergleich, Produktscreening, Buchen, Check-in, Sightseeing, Upgraden oder was auch immer – Mobile ist an allen Touchpoints, an denen ein Kunde mit einem Produkt in Berührung kommt, schon da.

Der Kunde hat die Macht

Die Herausforderung für Anbieter liegt vor allem darin, dass mobile Internetnutzer immer anspruchsvoller und individueller werden. Sie tun und lassen, was sie wollen. Sie shoppen, wann und wo es ihnen passt. Sie suchen und vergleichen Produkte aus unterschiedlichsten Quellen, rund um die Uhr. Und sie wechseln die Geräte, fangen eine Produktsuche auf dem Arbeitsplatz-PC an, führen sie in der U-Bahn auf dem Smartphone fort und bringen sie zu Hause auf dem Tablet zu Ende.

Der Kunde hat die Macht übernommen. Die Zielgruppen fragmentieren sich. Für Anbieter bedeutet das, immer flexiblere Produkte und individuellere Kundenlösungen finden zu müssen. Personalisierung und Customization werden zu essenziellen Erfolgsfaktoren. Für die Reiseanbieter bedeutet dies, dass die Verbindung von online und stationär, sprich der hybride Vertrieb künftig entscheidend sind für den wirtschaftlichen Erfolg im Reisevertrieb. Diese Entwicklung bietet grosse Chancen, die zunehmend mobileren und damit immer schwerer fassbaren Kunden mit eigenen Angeboten und individuellen Informationen direkt zu erreichen und zu betreuen. Das Gebot der Stunde lautet: Alle Kraft auf Mobile, mit dem Ziel, eines vollständig  kanalübergreifenden Vertriebs und Marketings.

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