Tourismuswelt

Hat jemand im Hotel einen solchen Ferrari 458 hingeparkt? Fragen Sie doch einfach mal den Valet, ob Sie die Schlüssel haben können... Bild: Modulare Forged

Wucher in Venedig und Spritztouren im fremden Ferrari

Auch das ist diese Woche in den Tourismushochburgen und an den Stränden der Welt passiert.

Guter Lügner, schlechter Fahrer

Der Besitzer eines 300'000 Dollar teuren Ferraris verklagt die Hotelkette Marriott International. Der Grund: Ein Hotel-Valet habe die Schlüssel zum Auto einem jungen Mann übergeben, der damit eine junge Dame beeindrucken wollte und auf Spritztour mitnahm. Der 73-jährige Anwalt hatte seinen gelben Ferrari im Vinoy Renaissance Resort & Golf Club in St. Petersburg/Florida geparkt. Etwas später kam ein 29-Jähriger und behauptete, es sei sein Auto und er habe den Coupon im Auto vergessen. Unglaublich, aber ihm wurden tatsächlich die Schlüssel ausgehändigt. Nur kam er damit nicht weit: Der junge Herr hatte offenbar grosse Mühe, den Ferrari 458 Italia Spider zu fahren. Die Polizei hielt ihn an und fertig war die Spritztour. Der Mann ist jetzt des versuchten Diebstahls angeklagt und das Hotel der Grobfahrlässigkeit. [gelesen in Travelindustrytoday]

Rechnung von 1100 Euro: Restaurant in Venedig angezeigt

Eine gesalzene Rechnung für Touristen in einem Restaurant hat in der Lagunenstadt Empörung ausgelöst. Vier Japaner hätten in dem Restaurant in der Nähe des Markusplatzes für Steaks, frittierte Meeresfrüchte und Wasser rund 1100 Euro bezahlen müssen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur. Die Japaner zeigten den Fall bei der Polizei in Bologna an, wo sie studieren. Venedigs Bürgermeister kündigte an, dem Fall auf den Grund zu gehen. (Gelesen bei Spiegel)

Pöbelnder Passagier zwingt Condor-Maschine zum Zwischenlanden

Wegen eines pöbelnden Fluggastes hat eine Condor-Maschine von den Kanaren nach Frankfurt am Main ausserplanmässig in Portugal zwischenlanden müssen. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Fluglinie am Donnerstag. Eine Mitte 40 Jahre alter Unruhestifter soll Mitreisende auf Deutsch mit französischem Akzent angebrüllt haben:  «Ihr seid doch alles Nazis!» Die Versuche des Kabinenpersonals, den Mann zur Vernunft zu bringen, seien vergeblich gewesen. Auch die Warnung des Kapitäns:  «Setzen Sie sich und geben Sie Ruhe bis Frankfurt, oder Sie sitzen innerhalb von zwei Stunden im Gefängnis», änderte nichts am Verhalten des Mannes. In Faro hätten Polizeibeamte den Krawallmacher  «unter Beifall der anderen Passagiere» aus dem Flugzeug geholt. (Gelesen bei Stern)

66-Jährige ist der Albtraum der US-Transportbehörde

Längst ist Marilyn Jean Hartman ein Albtraum für die US-Transportbehörde TSA, die für die Sicherheit an Flughäfen zuständig ist. Mindestens dreimal konnte die Frau aus Illinois bislang trotz strengerer Sicherheitsmassnahmen alle Kontrollen überwinden und in ein Flugzeug gelangen. Hartman selbst spricht gar von acht erfolgreichen Freiflügen. Letzten Monat konnte die 66-Jährige dabei die Sicherheitskontrollen am Flughafen O’Hare in Chicago überwinden. Ohne Flugticket, Bordkarte und Pass bestieg sie ein Flugzeug von British Airways und flog nach London. Während der knapp acht Stunden langen Reise bemerkte das Bordpersonal schliesslich, dass ein blinder Passagier mitflog. Die Frau wurde nach der Landung festgenommen. Bei einer Verurteilung droht der Wiederholungstäterin eine Gefängnisstrafe oder die Einweisung in eine psychiatrische Klinik. Auch das Flugticket muss Hartman nachträglich bezahlen. (Gelesen bei Welt)

Hölloch-Touristen sind wieder frei

Die seit dem frühen Sonntag im Hölloch im Muotathal im Kanton Schwyz eingeschlossenen Höhlen-Touristen sind wieder zu Hause. Alle acht Männer konnten die Höhle in der Nacht auf Freitag unverletzt verlassen. Das Wasser in der Höhle ging rascher zurück als erwartet.Nach dem Ausstieg wurden die Touristen einem medizinischen Check unterzogen. Sie seien alle wohlauf und in guter Stimmung, sagte der Polizeisprecher. (Gelesen in der Luzerner Zeitung)

(TN)