Tourismuswelt

Für eine erste Ausführung war das Interesse an der Freisein 2017 - hier die Aufführung einer türkischen Volkstanz-Gruppe auf der Hauptbühne - recht gut. Bild: TN

Freisein 2018 sucht noch Aussteller

Die erste Reisemesse im Hauptbahnhof war letztes Jahr ein Erfolg. Wer an der Freisein 2018 teilnehmen möchte, hat noch bis zum 21. Januar 2018 die Möglichkeit, sich anzumelden.

Die Reisemesse Freisein wurde erstmals im März 2017 im Zürcher Hauptbahnhof durchgeführt und stiess auf gutes Echo. Im zweiten Jahr wollte Messe-Organisator Patrik Weidenmann von der Eventstation GmbH, aufbauend auf viel konstruktives Feedback hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten, mit der Messe durchstarten. Doch aktuell muss er etwas kämpfen: «Einige potenzielle Aussteller haben sich bis jetzt nicht definitiv für die Freisein 2018 verpflichtet», erklärt Weidenmann unmissverständlich und erklärt bis 21. Januar gebe es noch die Möglichkeit, sich als Aussteller anzumelden. Die Eventfläche muss vom Organisator bis dann definitiv bestellt werden, weshalb nach dem 21. Januar Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden können. Zu jenem Zeitpunkt wird dann anhand der eingegangenen Anmeldungen über die Durchführung wie geplant - im März 2018 - oder allenfalls eine Verschiebung der Reisemesse entschieden.

Mindestens 50 Stände seien benötigt, um die Freisein durchführen zu können. «All diejenigen, welche Interesse an einer Teilnahme bekundet und sich mit dem Entscheid noch Zeit gelassen haben, sind jetzt aufgefordert, sich möglichst schnell zu melden und für die Freisein zu verpflichten», wiederholt Weidenmann. Aktuell seien etwa die Hälfte aller verfügbaren Stände vermietet. Weidenmann ist überzeugt davon, dass die Chancen weiterhin intakt sind, den Event vom 15. bis 17. März 2018 zum zweiten Mal erfolgreich im HB Zürich durchzuführen, «wenn dieser etwas unkonventionelle Aufruf seine Wirkung erfüllt und sich interessierte Aussteller jetzt zu einer Teilnahme bekennen.»

Mit einer Anmeldung zur Freisein gehe man laut Weidenmann kein Risiko ein: «Wird die Anzahl von 50 Ständen wider Erwarten nicht erreicht, verfällt die provisorische Reservation ohne jegliche Verpflichtungen.» Man hat neu auch die Möglichkeit, sein Budget für eine Teilnahme anzugeben und erhält daraufhin eine Offerte für einen konkreten Standplatz, der auf das Budget abgestimmt ist. 

Hoffnung und Vertrauen in die Reisebranche

Die Freisein im Zürcher Hauptbahnhof wurde 2017 erstmals durchgeführt und wurde von Organisatoren wie Ausstellern sehr wohlwollend beurteilt. Das aussergewöhnliche Messekonzept, mit den überdimensionierten Panels über den Ständen und dem Rahmenprogramm mit Grossleinwand und Showbühne, war wirklich innovativ. «Mit der Unterstützung der Reisebranche wird es uns gelingen, den Event zu etablieren und weiterzuentwickeln», gibt sich Weidenmann optimistisch - dies sei auch im Sinne der Reisebranche, wo die ständig zunehmende Digitalisierung die private Beratung verdrängt.

Für die Ausführung 2017 ist ein Asien-Festival vorgesehen, welches mit Food-Ständen und Präsentationen auf der Bühne und dem Megascreen für noch mehr Inhalt und Attraktionen sorgt. Dieses hat den Stellenwert eines «Gastlandes», wie es bei vielen Messen üblich ist, bedeutet aber nicht, dass die Messe nur für Asien-Anbieter interessant wäre. «Im Gegenteil, ein interessantes Gastland oder Hauptthema sorgt für noch mehr am Event interessierte Besucher und bringt somit allen Ausstellern viel», schliesst Weidenmann.

(JCR)