Tourismuswelt
Schlägerei an Bord, Sex in falscher Schiffskabine und demolierte Hotelrezeption
Flugzeug kehrt wegen Schlägerei an Bord um
Passagiere, die auf einem Flug übermässig Alkohol konsumieren, sorgen immer wieder für unangenehme Situationen. Am Montag eskalierte auf dem Weg von Australien nach Singapur die Situation in einer Maschine der Billigfluggesellschaft Scoot dermassen, dass der Pilot entschied, umzukehren. Kurz nach dem Start fing ein Passagier an, seine Sitznachbarn zu belästigen. Die Crew-Mitglieder platzierten den Mann um und beschlossen, ihm keinen Alkohol mehr zu verkaufen. Es dauerte nicht lange und der Ärger brach erneut aus. Der Mann schlug plötzlich den Passagier neben sich und eine Schlägerei brach aus. Andere Fluggäste griffen sofort ein und konnten die beiden Streithähne trennen. Doch der Friede währte nicht lange und der alkoholisierte Mann wurde wieder handgreiflich. Er konnte nur ruhig gestellt werden, indem ihm die Hände gefesselt wurden. Als das Flugzeug in Sydney landete, nahm die Polizei den aufgebrachten Fluggast in Gewahrsam. Die restlichen Passagiere wurden auf andere Flüge nach Singapur umgebucht. [gelesen bei Perth now]
Bikini-Wanderin stürzt tragisch in den Tod
Die Bikini-Wanderin Gigi Wu stürzte bei ihrer letzten Wanderung im Yushan-Nationalpark in Taiwan in den Tod. Bekannt wurde die Taiwanerin durch ihre Bikini-Fotos auf Berggipfeln, welche sie auf den sozialen Netzwerken veröffentlichte. Die Besitzerin von rund 97 Bikinis bestieg in den letzten vier Jahren mehr als 100 Gipfel. Am Ende jeder Wanderung zog sich Gigi Wu um und posierte in einem ihrer Bikinis für das legendäre Foto. Am Samstag war die 36-jährige Wanderin alleine im Yushan-Nationalpark unterwegs und stürzte 20 bis 30 Meter in die Tiefe. Schwer verletzt konnte sie über ein Satellitentelefon ihre Freunde alarmieren und teilte ihnen mit, dass sie die untere Körperhälfte nicht mehr bewegen könne. Wegen des schlechten Wetters konnte der Helikopter nicht zur Unglücksstelle gelangen und das Rettungsteam erreichte erst nach 28 Stunden Fussmarsch die verunglückte Wanderin - doch jede Hilfe kam zu spät. [gelesen bei nau.ch]
Unerfreuliche Überraschung in der Schiffskabine
Als zwei Kreuzfahrtpassagiere nichtsahnend ihre Kabine betraten, konnten sie kaum ihren Augen trauen. Entsetzt musste das ältere Ehepaar aus Nordirland feststellen, dass sich ein Crew-Mitarbeiter genüsslich mit einer mysteriösen Frau auf dem Bett des Ehepaars vergnügte. Die Kreuzfahrt mit der Norwegian Cruise Line von Singapur nach Thailand sollte eine Traumreise werden, doch der Start der Reise hätte besser sein können. Nachdem das Paar zweieinhalb Stunden an der prallen Sonne warten musste, um das Schiff besteigen zu können, begaben sich die beiden als Erstes an die Bar, um etwas zu trinken. Später wurden sie zu ihrer Kabine gebracht, wo die elektronische Schlüsselkarte zunächst nicht funktionierte. Beim dritten Versuch ging die Tür jedoch auf und gab den Blick auf ein nacktes, sich vergnügendes Paar frei. Der Ehemann schloss die Tür sofort wieder und der Mitarbeiter, der das Ehepaar zur Kabine gebracht hatte, benachrichtigte umgehend seinen Vorgesetzten. Es stellte sich heraus, dass der ungenierte Eindringling ebenfalls auf dem Boot arbeitete. [gelesen bei News.com.au]
Tourist wird von Fenster erschlagen
Eine 24-jährige Touristin wurde am Montag in Hongkong von einem Fenster erschlagen und verstarb kurze Zeit später im Spital. Festgenommen wurde eine Putzkraft des Mira Hotels im Shopping-District Tsim Sha Tsui. Die Polizei versucht herauszufinden, wie es zu diesem tragischen Vorfall kommen konnte. Die Hotelmitarbeiterin war dabei, die Fenster im 16. Stock zu putzen, als sich plötzlich ein Fenster löste und auf die belebte Strasse fiel. Die Fenster können nur von befugten Personen mit einem Spezialschlüssel geöffnet werden, teilt die Polizeibehörde mit. Es wird vermutet, dass die Putzfrau versucht habe, das Fenster zu öffnen und dabei sei etwas schief gegangen. [gelesen bei France24]
Wütender Bauherr demoliert Hotelrezeption mit Bagger
Ein verärgerter Bauherr lässt seiner Wut freien Lauf und donnert mit einem Bagger durch die Glastür des fast fertig gestellten Hotels Travelodge in Liverpool. Das neue Hotel sollte am 18. Februar 2019 die ersten Gäste willkommen heissen, doch mit einer demolierten Rezeption gestaltet sich dieses Unterfangen etwas schwierig. Angeblich ergriff der Bauherr derart drastische Massnahmen, weil die Betreiber des Hotels noch eine Schuld von 600 Pfund bei ihm offen hatten. Die zerstörerische Tat dauerte etwa 20 bis 30 Minuten, wie ein Augenzeuge berichtet. Die Aktion wurde auch auf Video aufgenommen und stösst bei einigen sogar auf Verständnis. Es wurde eine GoFundMe Seite für den Bauherrn errichtet, damit er die Löhne seine Mitarbeiter sowie die durch den Schaden entstandenen Kosten bezahlen kann. Dass Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden, sei in der Baubranche ein verbreitetes Problem, sagt die Person, welche die GoFundMe Seite initiiert hat. Mittlerweile wurden bereits mehr als 2000 Pfund gespendet. Das gesamte Geld soll dem Bauherrn zugute kommen. [gelesen bei Travelmole]