Fespo 2018

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Klaus Holzmann verzeichnet regen Zulauf am Stand der Star Clippers. Bild: TN

Wird man auf Ihren Segelyachten nicht durchgeschüttelt?

Klaus Holzmann, Verkaufschef bei Star Clippers, sagt über die Fespo: «Diese Messe ist sehr positiv für uns». Und er äussert sich zu drei Vorurteilen.

In der Halle 1, wo sich die Reedereien und Cruise-Spezialisten präsentieren, herrscht schon seit Donnerstag grosser Andrang. Fragen zu Schiffsreisen gibt es viele. Am Stand 1.034 von Star Clippers drehen sich die Fragen um ein Schiff, das noch gar keine Gäste aufnimmt: die Flying Clipper.

«Sie ist in aller Munde» sagt Klaus Holzmann über die kommende, vierte Star-Clippers-Segelyacht, die momentan noch in Split fertig gebaut wird. «Sie schwimmt bereits, jetzt geht es an die Inneneinrichtung. Auf den Herbst, Winter hin sollte sie fertig sein», sagt der Star-Clippers-Verkaufschef. Bei Fragen zu Abreisedaten und Routen der Flying Clipper muss Holzmann die Fespo-Besucher aber noch um Geduld bitten. «Wir publizieren die Daten erst, wenn sie zu 100 Prozent stehen.» Im neuen, 76-seitigen Katalog, der am Stand aufliegt, sind sie noch nicht zu finden.

«Die ersten Tage der Fespo waren sehr positiv für uns», zieht Holzmann ein Fespo-Fazit. «Wir können auf viele Repeater zählen, die uns hier besuchen und sich über die Neuigkeiten informieren möchten.» 60 Prozent der Star-Clippers-Buchenden seien Wiederholer.

Drei Vorurteile

Ferien auf einem Segelschiff? Travelnews.ch hat Klaus Holzmann mit drei Vorurteilen konfrontiert.

Auf einer Segelyacht schüttelt es einem doch stets durch...

... das ist Gott sei Dank nicht so, dass jedem schlecht wird. Grosse Segelyachten kann man nicht mit kleinen vergleichen. Unsere 115 bis 130 Meter langen Yachten liegen satt am Wasser. Klar, spürt man die Wellen, wenn es welche hat, aber das gehört dazu. Im Grossen und Ganzen ist es eine sehr ruhige Art, eine Kreuzfahrt zu machen.

Eine Fahrt auf einer luxuriösen Segelyacht dürfte sündhaft teuer sein...

... wenn man unsere Schiffe sieht, dürften wohl einige denken, dass kann ich mir nicht leisten. Dem ist aber nicht so. Gerade mit Frühbucher-Boni lassen sich sehr erschwingliche Ferien machen, eine Woche für weniger als 2000 Franken – dazu kommt noch der Flug.

Auf einer Segelyacht läuft abends nichts...

... wir haben den Platz nicht, um Las-Vegas-Shows durchzuführen. Aber es gibt jeden Abend Unterhaltung im kleineren Rahmen. Die Gäste fühlen sich bei uns jedenfalls sehr wohl.

(GWA)