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Eurowings will laut Mitteilung am 1. April künftig Eheschliessungen an Bord ermöglichen – inklusive Trauung in der Flugzeugkabine. Bild: Eurowings

Die besten Tourismus-Scherze zum 1. April

Auch die Tourismusbranche zeigt am 1. April ihren Sinn für Humor. Travelnews hat die originellsten Aprilscherze aus der Reisewelt zusammengestellt.

Swiss bringt Fitness in die Luft

Swiss-Passagiere können ab sofort Sitze mit integriertem Bewegungssystem buchen. Das in den Sitz eingebaute Tretpedal soll es ermöglichen, während des Flugs aktiv zu bleiben – sei es zur Auflockerung oder für eine gezielte Trainingseinheit. Zum Konzept gehört auch ein Fitness-Set mit Sportbekleidung, Trinkflasche und Handtuch, das an Bord zur Verfügung gestellt wird. Die Airline betont, dass das System sowohl am Boden als auch während des Flugs unter realistischen Bedingungen getestet wurde. Gleichzeitig sei das Design so gestaltet geworden, dass sich das Pedal unauffällig in die Kabine einfügt. Mit dem Angebot will die Swiss das Reise-Erlebnis um eine zusätzliche Dimension erweitern und insbesondere auf längeren Flügen mehr Komfort und Aktivität ermöglichen.

Ein integriertes Tretpedal soll bei Swiss-Flügen künftig für Bewegung und Aktivität an Bord sorgen. Bild: Swiss

Roboter führt durch Winterthur

Die Stadtführungen von House of Winterthur gehen neue Wege: Ab Mitte 2026 soll erstmals ein Roboter Besucherinnen und Besucher durch die Altstadt von Winterthur führen. Mit einer mehrmonatigen Pilotphase wird getestet, ob robotergestützte Führungen das bestehende Angebot künftig ergänzen können. Der eingesetzte Prototyp wird derzeit gemeinsam mit einem lokalen Start-up entwickelt, das auf humanoide Robotik spezialisiert ist. Ziel ist ein System, das nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch auf Fragen reagieren kann. Dabei soll der Roboter die bewährten Qualitäten klassischer Führungen übernehmen – von fundiertem Wissen bis zur Interaktion mit den Gästen. Trainiert wird er vom bestehenden Stadtführungsteam, das Inhalte, Abläufe und den Umgang mit Gruppen vermittelt.

In Winterthur könnte künftig ein Roboter Besucherinnen und Besucher durch die Altstadt führen. Bild: House of Winterthur

Landi lanciert eigene Fluggesellschaft

Ab April soll mit «Landi Air» eine eigene Airline der Detailhandelskette an den Start gehen. In der Ankündigung auf Instagram ist von sieben Flugzeugen und zehn europäischen Destinationen ab Zürich die Rede. Für den nötigen Antrieb sollen – ganz im Landi-Stil – «leistungsfähige Power-Triebwerke von John Deere» sorgen. Tickets seien an eigens eingerichteten Landi-Air-Schaltern erhältlich, heisst es weiter. Mit einem charmanten Hinweis schliesst der Post: Interessierte sollten sich rasch auf die Warteliste setzen lassen – «oder vielleicht doch noch einmal einen Blick aufs Datum werfen».

Selfies bei der Kapellbrücke als Stromquelle

Die Kapellbrücke in Luzern wird zum Schauplatz eines ungewöhnlichen Energieprojekts. Der lokale Versorger Energie Wasser Luzern (EWL) plant sogenannte Selfie-Zonen, in denen Besucherinnen und Besucher mit ihren Bewegungen Strom erzeugen. An stark frequentierten Fotospots werden spezielle Bodenplatten installiert, die Druck und Bewegung in elektrische Energie umwandeln. Grundlage ist die sogenannte piezoelektrische Technologie, die mechanische Energie etwa durch Schritte nutzbar macht. Ähnliche Systeme wurden bereits in Metropolen wie Tokio und London getestet. Der erzeugte Strom soll unter anderem für die Beleuchtung rund um die Kapellbrücke genutzt werden und damit auch in das städtische Lichtkonzept einfliessen. Vorerst handelt es sich um ein Pilotprojekt, das in den kommenden Monaten erprobt wird. Sollte sich die Technologie bewähren, könnten weitere stark frequentierte Orte folgen.

Die Kapellbrücke in Luzern soll zur Energiequelle durch Besucherbewegungen werden. Bild: EWL

Eurowings startet Hochzeiten im Flugzeug

Künftig sollen Eheschliessungen direkt an Bord von Linienflügen der deutschen Airline Eurowings möglich sein. Hintergrund ist der anhaltende Rückgang von Hochzeiten in Deutschland, auf den die Ferienfluggesellschaft mit einem neuen Service reagieren will. Paare können ihre Trauung im Voraus anmelden und sich während eines Fluges ab 120 Minuten Dauer offiziell das Ja-Wort geben. Die Zeremonie wird von speziell geschulten Kapitäninnen und Kapitänen durchgeführt, die dafür ein entsprechendes Zertifikat erhalten haben. Ergänzend bietet die Airline ein kostenpflichtiges «Marriage Package» mit kleinen Extras wie Champagner und Überraschungen an Bord. Auch für die Zeit nach der Hochzeit hat Eurowings vorgesorgt: Über Eurowings Holidays können frisch Vermählte ein Kombiangebot aus Trauung und Flitterwochen buchen. Dieses umfasst unter anderem Aufenthalte in ausgewählten Fünf-Sterne-Hotels.

Romantik im Hotelzimmer: Das Angebot von Eurowings Holidays soll Hochzeit und Flitterwochen kombinieren. Bild: Eurowings

Skihalle für Zug geplant

Im Kanton Zug könnte schon bald ganzjährig Ski gefahren werden. Ein Investor aus Norwegen plant den Bau einer Indoor-Skihalle mit Hotel und Kongresszentrum. Als möglicher Standort wird derzeit das Stierenmarktareal geprüft wie Zug Tourismus mitteilt. Die Anlage soll eine rund 350 bis 400 Meter lange Piste sowie zusätzliche Bereiche für Anfänger, Freestyle und Trainings umfassen. Ergänzt wird das Projekt durch eine Skischule, Verleihangebote und Gastronomie. Für die Bevölkerung des Kantons Zug soll der Zugang zur Skihalle kostenlos sein. Neben der Sportinfrastruktur ist ein 4-Sterne-Superior-Hotel mit rund 120 Zimmern sowie ein Kongresszentrum für bis zu 4000 Personen vorgesehen. Damit könnte das touristische Angebot der Region erweitert und der Standort auch für Veranstaltungen gestärkt werden.

In Zug soll eine Indoor-Skihalle mit Hotel und Kongresszentrum geplant sein. Zug Tourismus

SBB führt Gepäckkontrollen ein

Wer künftig mit der Bahn unterwegs ist, sollte vor dem Einsteigen genau hinschauen – oder besser gesagt: nachmessen. Die SBB führt ab sofort an Bahnhöfen Gepäckkontrollen ein. Hintergrund sind zunehmende Platzprobleme in den Zügen, insbesondere an Wochenenden und in Ferienzeiten. Zu grosse Koffer und sperrige Taschen sorgen immer wieder für überfüllte Gepäckablagen und blockierte Gänge. Das neue System erinnert an Abläufe an Flughäfen: Vor dem Einstieg wird das Gepäck überprüft. Überschreitet es die zulässigen Masse, wird eine Gebühr von 49 Franken fällig. Ziel ist es, den Komfort für alle Reisenden zu verbessern und den vorhandenen Platz effizienter zu nutzen.

(TN)