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Neues Städtereisen-Portal lanciert: Slow in the City
Das bewusste Erleben von Städten steht im Fokus des neuen Reiseportals «Slow in the City». Zu finden sind kuratierte Inhalte für Reisende, die Qualität und Entschleunigung suchen, anstatt touristische Massenziele abzuarbeiten, wie die beiden Gründer festhalten.
«Wir richten uns an Reisende, die weder zum Täter noch zum Opfer der touristischen Hektik werden wollen», sagt Andreas Güntert, bekannt als Reiseblogger («Der Internaut») und Wirtschaftsjournalist. «Mit Slow in the City setzen wir ein Zeichen gegen den Overtourism. Es ist unsere Mission, die verborgenen Seiten urbaner Destinationen sichtbar zu machen», sagt Silvia Schaub, Autorin und Reisejournalistin.
Die Portalbetreiber möchten fundierte Insider-Tipps, Reportagen und Empfehlungen liefern, die den Fokus auf lokale Kultur und nachhaltigen Genuss legen. Über die Plattform können auch Städtereisen gebucht werden – dies in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bahnreise-Anbieter Railtour.
Expansion mit Community-Gedanke
Slow in the City konzentriert sich auf europäische Destinationen, die gut per Bahn erreicht werden können. Das Portal startet zunächst mit den Destinationen Paris und Mailand. Noch im Laufe des Lancierungsjahres 2026 soll das Angebot um Hamburg und Wien erweitert werden.
Zudem möchte das Startup die Community einbinden: Die Leserinnen und Leser von Slow in the City können künftig aktiv mitbestimmen, welche Städte als Nächstes in das Portfolio aufgenommen werden.
Antithese zu üblichen Sehenswürdigkeiten
«Während die Massen zu den üblichen Sehenswürdigkeiten drängen, versteht sich Slow in the City als die Antithese dazu – ruhige Rückzugsorte in einer Stadt, die eigentlich gerade aus allen Nähten platzt», erläutert Andreas Güntert, «um diese Orte zu finden, reisen wir oft in 'unsere' Städte und lernen diese auch mit tatkräftiger Hilfe von Locals so gut kennen, dass wir mit Vorschlägen und Reportagen aufwarten können, die man nicht überall findet». So halte das Portal auch Tipps für Leute bereit, die schon öfters in der betreffenden Stadt waren.
«Wir zeigen Städte, wie sie andere nicht zeigen. Zum Beispiel mit der Rubrik '10 000 Schritte', die unsere Userinnen und User als Stadtgäste auf Spaziergängen in neue Gebiete bringt – oder bekannte Punkte lustvoll verbindet», sagt Silvia Schaub. Erholung in grünen Oasen sei ebenso ein Thema wie Shopping auf lokalen Märkten, in Secondhand-Shops oder in einheimischen Läden abseits der üblichen Einkaufsmeilen und Trampelpfade. Und Slow in the City habe ein Faible für die Nebensaison und für alle Zeiten, die ruhiger sind.