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Zieht eine positive Zwischenbilanz dank Allzeithoch von Griechenland und den Malediven: Philipp von Czapiewski, Managing Director von TUI Suisse. Bild: TN

Hohe Nachfrage für 2026 bei TUI Suisse

Dank einer starken Wintersaison und einem frühen Buchungsstart für den Sommer 2026 blickt TUI Suisse optimistisch nach vorne. Besonders Familien und Fans von Badeferien treiben die Buchungszahlen in die Höhe.

Bereits im Juni 2025 öffnete TUI Suisse die Buchungssysteme für den Sommer 2026. Diese Strategie scheint sich auszuzahlen, wie an der heutigen Medienkonferenz in Zürich-Oerlikon, am neuen TUI-Suisse-Sitz, zu erfahren war: Der Anteil an Familien liegt aktuell bereits bei über 40 Prozent. Wer früh bucht, profitiert zudem von Rabatten von bis zu 40 Prozent, die noch bis Anfang März gewährt werden.

«Die grossen Trends aus dem Vorjahr bleiben bestehen», sagt Philipp von Czapiewski, Managing Director von TUI Suisse. «Die Nachfrage  nach Badeferien als beliebteste Reiseform ist ungebrochen und Griechenland als Top-Destination ist wieder auf dem Weg zu einem neuen Allzeithoch». TUI Suisse habe das Angebot für das Jahr 2026 frühzeitig mit mehr Flugkapazitäten und neuen Hotels ausgebaut. »Das wird von unseren Gästen sehr gut angenommen, so dass wir optimistisch auf die kommende Sommersaison blicken.»

Doch welche Destinationen laufen im kommenden Sommer besonders gut? Auf der Kurz- und Mittelstrecke ist Griechenland der grosse Favorit. Neben Kreta und Rhodos figurieren auch Antalya in der Südtürkei und Mallorca auf der Top-Liste. Auf der Langstrecke führen die USA das Ranking, gefolgt von Thailand und den Malediven. Wobei von Czapiewski für die USA schon noch mehr Buchungen erhofft. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen in diesem Jahr die Frühbuchungen.

Auch für die laufende Wintersaison 2025/26 zieht das Unternehmen eine positive Zwischenbilanz. Während Ägypten und die Malediven auf neue Buchungshöchststände zusteuern, bleiben auch die Kanaren und Thailand beliebt.

Grösseres Flugangebot

Die rege eintreffenden Buchungen für den Sommer 2026 kommen nicht von ungefähr. TUI hat die Kapazitäten ab Basel, Genf und Zürich nochmals ausgebaut. Ab Zürich werden die stark nachgefragten Destinationen in Griechenland, der Türkei und auf den Balearen sowie Ägypten und Zypern mehrmals täglich bedient. Neu ist eine zweimal wöchentliche Flugverbindung mit Chair Airlines nach Araxos/Patras auf dem Westpeleponnes.

Auch ab Basel wächst das Sitzplatzangebot: Bodrum wird neu zweimal wöchentlich mit der Fluggesellschaft AJet angeflogen. Gäste ab Genf profitieren von zusätzlichen Kapazitäten in die Türkei, während Reisende ab Bern wie im Vorjahr sieben Ferienziele auf der Kurz- und Mittelstrecke mit Helvetic Airways erreichen.

Neuerungen bei Hotels & Resorts

Aktuell 460 Hotels, will TUI auf 600 wachsen, lauten die Pläne aus der TUI-Hoteldivision. Für den Sommer 2026 sind die beliebten Marken im Schweizer Markt TUI Magic Life, Robinson und TUI Kids Clubs. Das sind einige der Hotels, die neu hinzukommen:

  • Dank neuer Flüge nach Araxos/Patras haben Gäste ab Zürich erstmals direkten  Zugang zum Robinson Kyllini Beach Club.
  • Neu im Portfolio von TUI Magic Life ist der Club Redsina Sharm el Sheikh, seit November 2025 zweimal wöchentlich ab Zürich erreichbar.
  • TUI Blue erweitert das Angebot für Familien unter anderem mit dem TUI Blue Pardu an der Südküste Sardiniens. Zudem eröffnet TUI Blue in drei Hotels am Mittelmeer spezielle Sensorikräume für Familien mit neurodiversen Kindern.
  • Im Luxussegment wächst die Marke The Mora weiter: Neben dem The Mora Zanzibar können Gäste seit November 2025 im The Mora Sahara Tozeur die Wüstenoase am Rand der tunesischen Sahara entdecken.

Digitaler Wandel: KI als Reisebegleiter

Hinter den Kulissen setzt TUI Suisse verstärkt auf die digitale Transformation. Über 80 Prozent der Schweizer Filialen sind mittlerweile mit einem modernen Design, digitaler Ausstattung und ergonomischen Arbeitsplätzen versehen.

Gleichzeitig hält Künstliche Intelligenz (KI) Einzug in den Arbeitsalltag. Laut Philipp von Czapiewski unterstützt KI bereits heute bei der Analyse von Kundenfeedback und der schnelleren Bearbeitung von Beschwerden. Das Unternehmen investiert gezielt in Schulungen, um die Mitarbeitenden auf die «KI-geprägte Arbeitswelt» vorzubereiten und die Technologie produktiv mit persönlicher Beratung zu verzahnen.

(GWA)