Lifestyle
De Luxe Swiss lanciert Luxus-Suiten
Die Swiss will sich im internationalen Wettbewerb der Fluggesellschaften mit einem neuen Premiumprodukt positionieren: In ihren Langstreckenflugzeugen sollen künftig luxuriöse First-Class-Suiten mit einer Fläche von 2,4 Quadratmetern eingebaut werden. Ziel ist es, zahlungskräftigen Kundinnen und Kunden eine attraktive Alternative zum Privatjet zu bieten.
Die geplanten Suiten sind Teil des «Swiss Senses»-Kabinenkonzepts, das mehr Komfort, Privatsphäre und ein neues Reiseerlebnis verspricht. Wie aus einem Bericht der «NZZ am Sonntag» hervorgeht, strebt die Swiss damit an, als einzige Airline weltweit auf allen Langstreckenflügen First-Class-Sitze bereitzustellen – inklusive abgeschotteter Luxussuiten für die exklusivsten Gäste.
Preislich unter dem Privatjet
Zwar hat Swiss noch keine offiziellen Preise für die neuen Suiten veröffentlicht, doch ein Blick auf ähnliche Angebote der Konkurrenz zeigt, in welcher Grössenordnung sich diese bewegen dürften: Bei Air France kostet ein Hin- und Rückflug in der Luxusklasse «La Première» auf der Strecke Paris–Los Angeles rund 19'000 Franken. Zum Vergleich: Ein entsprechender Flug bei Swiss kostet aktuell rund 9'000 Franken – allerdings noch ohne die neue Suite.
Für durchschnittliche Reisende mögen solche Preise kaum vorstellbar sein. Doch für die Zielgruppe, die sich auch einen Privatflug leisten könnte, handelt es sich um eine vergleichsweise kostengünstige Alternative. Denn ein Flug mit dem Privatjet kann schnell bis zu 10'000 Franken pro Stunde kosten – was die Swiss-Suite zu einem deutlich günstigeren, aber immer noch exklusiven Angebot macht.
Die Suiten sollen laut Swiss all jenen Reisenden zugutekommen, die höchste Ansprüche an Privatsphäre, Service und Komfort stellen – etwa Geschäftsleuten, Prominenten oder wohlhabenden Privatpersonen. Die abgeschlossenen Kabinen bieten nicht nur Ruhe, sondern ermöglichen ein Reiseerlebnis, bei dem Mitreisende kaum noch wahrgenommen werden.