Here & There
Bretagne im Aufwind bei Schweizer Reisenden
Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer entdecken die Bretagne für sich. Dank Direktflügen ab Genf und Zürich nach Nantes sowie nach Rennes ab Genf und mit dem TGV rückt die Region noch stärker ins Blickfeld. «Die Schweiz liegt gemessen an den Gästezahlen auf Platz vier», erklärt Florence Gaulupeau, Vertreterin von Tourisme Bretagne, im Rahmen eines Medienanlasses am 23. April in Dübendorf.
Die Region zwischen Atlantik und Ärmelkanal ist geprägt von Kontrasten: rau und sinnlich, traditionsbewusst und erstaunlich modern. Die Landschaft mit 2730 Kilometern zerklüfteter Küste inspiriert seit Jahrhunderten Künstler wie Monet, Gauguin und Picasso. «Wir versuchen, diese Vielfalt in vier Themen zu bündeln: Kultur, Gastronomie, Rejuvenation und Abenteuer. So entstehen kreative Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse», erklärt Gaulupeau.
Kunst und Kulinarik
Nantes inszeniert sich als kreativer Kultur-Hotspot: «Viele Kunstwerke verlassen die Museen und erobern den öffentlichen Raum. Wir kreierten in den letzten Jahren einen 20 Kilometer langen Kunstparcours – die Ligne Verte – die das Stadtbild heute mitprägt», erklärt Estelle Vandenbroucque, Vertreterin von «Le Voyage à Nantes». Zudem mauserte sich Nantes in den letzten Jahren zu einer spannenden Food-Destination. Die Auswahl des Gastroführers «Tables de Nantes» präsentiert die besten Adressen der Stadt.
In der Altstadt von Rennes gibt es noch rund 370 historische Fachwerkhäuser, traditionelle und moderne Architektur stehen wie selbstverständlich nebeneinander. «Die Stadt ist jung, kreativ und genussfreudig», meint Joséphine Guinard, Vertreterin der Destination Rennes. «Gutes Essen ist hier ein Kulturgut, die vielen Bistros und Restaurants bieten eine fantastische Auswahl lokaler Spezialitäten.» Ob Musikveranstaltungen, zeitgenössische Kunst, Kulinarik oder Spezialevents – in Rennes ist immer etwas los.