Hotellerie

Washington D.C. hat bereits den IPW 2017 im Blick

Eineinhalb Jahre bis zum grossen US-Branchenevent: Zahlreiche Hotelneubauten und -renovationen stehen auf dem Plan.

Zwar ist in diesem Jahr zunächst New Orleans dran als Austragungsort der Fachmesse IPW (18. bis 22. Juni 2016), doch die Austragung vom nächsten Jahr hat bereits seine Auswirkungen für Washington D.C., wo der IPW 2017 (3. bis 7. Juni) stattfinden wird. Denn die US-Hauptstadt rüstet jetzt schon auf und wird in diesem Jahr mehrere Hotels eröffnen.

Zum Grossereignis der Reisebranche werden 5500 Delegierte erwartet, darunter 1300 Einkäufer aus 70 Ländern. „Der IPW präsentiert Washington, D.C. als Destination von Weltruf und unsere Stadt wird in den darauf folgenden Jahren stark von diesem Event profitieren“, sagt Elliott L. Ferguson, President und CEO von Destination DC. Während der viertägigen Fachveranstaltung rechnen Branchenexperten mit Kontingenteinkäufen bei amerikanischen Regionen und Anbietern in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar.

Noch in diesem Jahr eröffnen in der US-Hauptstadt neue oder komplett renovierte Hotels, die auch für den IPW weitere Kapazität darstellen. Im Herbst startet das Trump Hotel, das in das alte Postgebäude im Herzen von Washington, D.C. integriert wird (Bild unten). In das neue Luxushaus mit 263 Zimmern wurden 200 Millionen Dollar investiert. Mit seinem markanten Turm an der Pennsylvania Avenue ist es nach dem Kapitol das zweithöchste Gebäude der amerikanischen Hauptstadt.

Auch das legendäre Watergate Hotel eröffnet nach einer Renovierung für 120 Millionen Dollar im Winter 2016 wieder seine Tore. Das Haus mit seinen 337 Zimmern verfügt über eine Rooftop Bar, eine Terrasse auf dem Dach mit atemberaubendem Panoramablick auf die Stadt und den Potomac River. Ebenfalls eröffnen in diesem Frühjahr zwei Häuser der Kimpton-Hotelgruppe: Das Mason & Rock an der 14. Strasse mit 178 Zimmern und 18 Suiten sowie das Boutique-Hotel Glover Par.

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(TN)