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Italien- und Frankreich-Reisende müssen mit heftigen Unwettern rechnen
In weiten Teilen Frankreichs gelten weiterhin Warnungen vor heftigen Gewittern mit der Gefahr von starken Windböen, grossen Hagelkörnern und lokalen Überschwemmungen. Vor allem im Zentrum und Osten des Landes können die Schauer heftig ausfallen. Anfang dieser Woche hatten unter anderem Campingplätze in Südfrankreich bereits mit Hagelkörnern von der Grösse von Pingpongbällen zu kämpfen. Zudem bleibt es in weiten Teilen Frankreichs extrem heiss, mit Temperaturen von über 35 Grad.
Auch Italien leidet unter einer anhaltenden Hitzewelle. Für Samstag gilt in neunzehn Städten wegen der extremen Temperaturen die Warnstufe Rot, darunter Rom, Florenz und Turin. In weiten Teilen des Landes werden Temperaturen um die 40 Grad erwartet. Unter anderem auf Campingplätzen am Gardasee decken Feriengäste ihre Autos und Wohnmobile ab, um sie vor grossem Hagel zu schützen. Auf Sardinien kann das Thermometer lokal sogar auf fast 45 Grad steigen.
Heftige Gewitter haben am Mittwochnachmittag den Norden Italiens getroffen. Sogenannte Superzellen fegten vom Piemont über die Emilia-Romagna bis nach Friaul-Julisch-Venetien hinweg. Im Piemont fiel stellenweise golfballgrosser Hagel, nahe Turin sogar Körner mit einem Durchmesser von 9 Zentimetern. Rund um Bologna rissen Orkanböen um 120 Kilometer pro Stunde Bäume um und beschädigten Dächer. Auf den Strassen herrschte Chaos.
Reisenden wird empfohlen, ausreichend Wasser zu trinken, körperliche Anstrengungen während der heissesten Stunden des Tages zu vermeiden und die lokalen Wetter- und Reisehinweise genau zu beachten.