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Sturm Erminio wütet in Griechenland
Sintflutartige Regenfälle, Gewitter und starke Winde haben in Griechenland zu erheblichen Problemen geführt. Besonders betroffen ist die Region Attika rund um die Hauptstadt Athen, wo Sturm Erminio Strassen überflutete, Keller unter Wasser setzte und zahlreiche Bäume zum Umstürzen brachte.
In Nea Makri, östlich von Athen, kam laut griechischen Medien ein 55-jähriger Mann ums Leben. Er wurde von den Wassermassen mitgerissen und später unter einem Fahrzeug eingeklemmt aufgefunden. Einsatzkräfte bargen den leblosen Körper nach einem aufwendigen Rettungseinsatz.
Die Feuerwehr erhielt Hunderte Notrufe, vor allem wegen überfluteter Gebäude und blockierter Strassen. Mehrere Regionen meldeten Verkehrsbehinderungen, während Schulen geschlossen blieben und Fährverbindungen teilweise eingestellt wurden.
Auch der Flugverkehr war betroffen: Am Flughafen von Heraklion auf Kreta kam es wegen schlechter Sicht durch Saharastaub zu Umleitungen. Die Behörden warnten die Bevölkerung, unnötige Wege zu vermeiden und den Anweisungen zu folgen. Die Wetterlage soll sich im Verlauf des Freitags allmählich entspannen.