Trips & Travellers
Pass-Panne zerstört Geburtstagsreise – Paar nach Flugzeug-Sex festgenommen
Business-Class wird zur Liebes-Lounge
Wegen «obszönen Exhibitionismus» sind in Argentinien ein 55 Jahre alter Mann und eine 60-jährige Frau festgenommen worden, die in der Business-Class eines Flugzeugs angeblich beim Sex erwischt wurden. Medienberichten zufolge nahm die Flughafenpolizei das Paar direkt nach der Landung in der Stadt Rosario auf Hinweis des Piloten fest. Die beiden sollen sich erst während des fast siebenstündigen Flugs zwischen Panama und Argentinien kennengelernt haben. Einer Grossmutter, die mit ihrer minderjährigen Enkelin in der Nähe sass, fielen verdächtige Bewegungen auf den Plätzen 1E und 1F auf. Alarmierte Flugbegleiter entdeckten das Paar demnach mit heruntergelassener Kleidung. Nach den ersten Formalitäten kamen beide laut den Berichten wieder auf freien Fuss, während die Generalstaatsanwaltschaft in Rosario weiter ermittelt. Am Flughafen von Rosario soll die Familie des verheirateten Mannes bereits auf ihn gewartet haben. (Gelesen bei «20 Minuten»)
Tourist bewirft Robben mit Steinen
Auf der US-amerikanischen Insel Hawaii sorgte ein Tourist für einen Eklat: Der Mann bewarf auf der Insel Maui schwimmende Mönchsrobben mit Steinen. Dabei wurde er von anderen Strandbesuchern gefilmt. Kurz darauf machte das Video auch auf Social Media die Runde. Als der Mann von Beobachtern konfrontiert wurde, soll er laut einer Augenzeugin gesagt haben, dass ihm die Konsequenzen und eine allfällige Busse egal seien, da er reich sei. Kurz nach der Konfrontation wurde durch Passanten die Polizei kontaktiert. Der eintreffende Beamte sprach einen Mann an, der zur Beschreibung der Augenzeugen passte. Der 37-jährige Tourist entpuppte sich als mutmasslicher Täter und somit als die Person, die wohl die Steine geworfen hatte. Laut den hawaiianischen Behörden wurde der Mann vorläufig verhaftet. Mittlerweile wurden Ermittlungen gegen den 37-Jährigen aufgenommen. Die beworfenen Mönchsrobben sind vom Aussterben bedroht. Ob das betroffene Tier durch die Steinwürfe verletzt wurde, ist unklar. (Gelesen im «Independent»)
Flughafen-Schock statt Spanien-Trip
Eine Britin wollte mit 15 Freunden ihren 50. Geburtstag in Benidorm feiern. Doch die Reise endete bereits am Flughafen London-Stansted. Obwohl ihr britischer Reisepass offiziell noch gültig war, durfte die Frau nicht nach Spanien fliegen. Der Grund: Seit dem Brexit akzeptieren EU-Länder keine britischen Pässe mehr, die am Reisetag älter als zehn Jahre sind. Die Frau hatte von dieser Regel keine Ahnung. Besonders bitter: Beim Online-Check-in zwei Wochen vor dem Abflug wurde das Problem offenbar nicht erkannt, obwohl ihre Passdaten bereits hinterlegt waren. «Wenn das System den Fehler angezeigt hätte, hätte ich noch rechtzeitig einen neuen Pass beantragen können», sagte sie. Ein letzter Versuch bei einem Passamt blieb erfolglos. Während ihre Freunde nach Spanien reisten, musste die Frau ihren Geburtstag zuhause feiern – zugeschaltet per Videoanruf. (Gelesen im «Mirror»)
Puppen-Trick auf Kreuzfahrtschiff geht viral
Ein Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff von Celebrity Cruises hat sich eine besonders kreative Methode ausgedacht, um einen begehrten Liegestuhl am Pooldeck zu reservieren. Auf der Celebrity Beyond platzierte der Gast kurzerhand einen Schaufensterpuppen-Oberkörper auf dem Liegestuhl, deckte ihn mit einem Handtuch zu und setzte ihm Sonnenbrille, Hut und sogar einen aufgemalten Schnurrbart auf. Aus der Distanz wirkte die Konstruktion tatsächlich wie ein schlafender Passagier. Ein anderer Kreuzfahrtgast fotografierte die Szene und veröffentlichte das Bild später in einer Facebook-Gruppe. Dort ging der kuriose Liegen-Trick schnell viral. Viele Nutzer gaben zu, zunächst auf die Attrappe hereingefallen zu sein. Andere reagierten weniger begeistert und kritisierten das bekannte Problem des «Chair Hogging», also das stundenlange Reservieren von Liegestühlen. Laut den Regeln von Celebrity Cruises dürfen Crew-Mitglieder reservierte Liegen räumen, wenn sie länger als 30 Minuten unbeaufsichtigt bleiben. (Gelesen in der «Daily Mail»)
Lebenslange Thailand-Sperre nach Ausraster
Ein chinesischer Tourist hat sich am Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi offenbar komplett danebenbenommen – und muss nun mit drastischen Konsequenzen leben. Der rund 30-jährige Mann beschädigte laut thailändischen Behörden ein automatisches Einreise-Gate, nachdem er es zuvor mehrfach falsch bedient hatte. Als sich die Schranke nicht öffnete, soll der Tourist gegen die Glasscheibe getreten und das Gerät beschädigt haben. Anschliessend habe er versucht, sich gewaltsam Zugang zu verschaffen, ohne die Grenzkontrolle korrekt abzuschliessen. Sicherheitskräfte stoppten den Mann schliesslich mit Unterstützung seiner Ehefrau, nachdem er Beamte laut Berichten beschimpft und aggressiv reagiert haben soll. Der Sachschaden beläuft sich laut Behörden auf rund 450'000 Baht (etwa 11'000 Franken). Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Sachbeschädigung und Beleidigung von Beamten. Zudem wurde sein Visum annulliert und er lebenslang für die Einreise nach Thailand gesperrt. (Gelesen in der «Bangkok Post»)