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Ganz viel Florida-Knowhow im Albisgütli (v.l.): Michael Bötschi (Mitinhaber Go2travel), Vera Bär (Swiss), Lucy Schmidt (Crystal River), Katharina von Bremen (Tampa Bay), Ralf Stüdemann (St. Pete-Clearwater), Annette Eckhardt (Naples, Marco Island, Everglades), Lena Schambach (Bradenton Gulf Islands), Aimee Blenker (Punta Gorda, Englewood Beach) und Robin Engel (Mitinhaber Go2travel). Alle Bilder: TN

6 Gründe für eine Reise nach Florida

Der Nordamerika-Spezialist Go2travel lud zu einem Florida-Workshop ins Gasthaus Albisgütli in Zürich ein. Rund 30 Reiseprofis nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und zahlreiche Geheimtipps für Reisen nach Florida aus erster Hand zu erhalten.

Im Albisgütli drehte sich am vergangenen Freitag alles um den US-Bundesstaat Florida. «Wir wollten ein wenig Wärme und Sonne ins kalte Zürich bringen», erklärt Robin Engel, Mitinhaber von Go2travel, bei der Begrüssung der Teilnehmenden. Bereits zum dritten Mal organisierten die Nordamerika-Spezialisten von Go2travel einen Reisebüro-Workshop am Fusse des Uetlibergs.

Nach den Südstaaten und faszinierenden US-Grossstädten stand in diesem Jahr der Sunshine State mit seinen pulsierenden Städten, kilometerlangen Sandstränden und faszinierender Tierwelt im Mittelpunkt. Rund 30 Reiseprofis kamen während den 20-minütigen Präsentationen der Partnerinnen und Partner in den Genuss von ganz viel Florida-Knowhow – inklusive zahlreicher Geheimtipps für ihre Kundinnen und Kunden.

Geheimtipps aus Florida

Lena Schambach brachte den Reiseprofis die Bradenton Gulf Islands näher – ein echter Geheimtipp für Strandferien. In der Kleinstadt Bradenton oder auf den beiden Inseln Anna Maria Island und Longboat Key erleben Gäste das ursprüngliche Florida. Rund 45 Minuten nördlich befindet sich die Stadt Tampa, ein idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Florida, nicht zuletzt, weil die Einreise am dortigen Flughafen deutlich unkomplizierter und schneller geht als in Miami, wie Katharina von Bremen verriet.

Besonders sehenswert sind die Busch Gardens und der Stadtteil Ybor City. An den puderweissen Sandstränden von St. Pete-Clearwater in der Tampa Bay geniessen Gäste 360 Sonnentage sowie kristallklares Wasser, erklärt Ralf Stüdemann. Reist man eine weitere Stunde in den Norden, erreicht man den Ort Crystal River. Die «Welthauptstadt der Seekühe» ist der einzige Ort in Florida, wo man nach Einweisung mit den Manatis schnorcheln kann. Lucy Schmidt stellte den Reiseprofis die zahlreichen Highlights der Region vor.

Extra für den Workshop aus den USA angereist war Aimee Blenker. Sie stellte das für die Teilnehmenden eher unbekannte Punta Gorda und den Englewood Beach vor. Die Region ist weniger touristisch, bietet daher unberührte Strände, zahlreiche Wander- und Velowege und eine faszinierende Tierwelt.

Besonders tropisch wird es rund um die Stadt Naples und den Everglades. Annette Eckhardt brachte den Reiseprofis die «Ten Thousand Islands» der Everglades sowie Marco Island, die grösste der Inseln, näher. Über die direkten Flugverbindungen der Swiss und der Edelweiss in den Sunshine State klärte Vera Bär auf.

Irina Vontobel vom Reisebüro Webook (Mitte) durfte sich über den Hauptgewinn freuen. Regula Lüthi (Reisebüro Aebi) und Rolf Engel (Rewi Reisen) belegten die Ränge zwei und drei.

Im Anschluss an die Präsentationen konnten die Teilnehmenden ihr frisch erworbenes Wissen in einem Quiz testen. Dabei gab es attraktive Preise zu gewinnen – allen voran zwei Edelweiss-Flugtickets in die USA als Hauptgewinn.

Nach dem Workshop liessen die Reiseprofis und die Partnerinnen und Partner den Abend bei feinem, typisch amerikanischem Essen und dem Konzert der US-Country-Stars Drake White am Country Music Festival im benachbarten Saal im Albisgütli ausklingen.

Idealer Zeitpunkt für eine USA-Reise

Dass die Situation rund um USA-R«eisen im Moment schwierig ist, liess Michael Bötschi, Mitinhaber Go2travel, trotz eines erfolgreichen Workshops nicht aussen vor: «Wir wissen, dass die USA bei vielen momentan nicht zuoberst auf der Liste steht. Leute, die nicht gehen wollen, sind schwer zu überzeugen – da kann man nichts tun.» Es sei wichtiger, den Personen, die reisen wollen, aber in den Medien irgendwelche Räubergeschichten gehört haben, die Angst davor zu nehmen.

«Es war noch nie so einfach, in die USA einzureisen, wie jetzt», sagt Bötschi. Was die Einreisebestimmungen angeht, kann man das ESTA mittlerweile sogar über eine App beantragt werden. Erst kürzlich habe er in Miami nur zehn Minuten warten müssen – obwohl er dort auch schon zweieinhalb Stunden angestanden sei. Dasselbe in den Nationalparks: Reservationen und «Timed Entries» für die beliebte Parks seien für 2026 ausgesetzt worden. «Eigentlich wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt für eine USA-Reise», hält Bötschi fest.

(MLD)