Flug

Laudamotion sucht die Schnittstelle zu Veranstaltern

Nachdem Laudamotion bisher ausschliesslich auf die eigenen Vertriebskanäle setzte, könnte sich dies ändern.

Der Veranstalter-Vertrieb scheint bei der Laudamotion wieder aufs Tapet zu kommen. Nachdem die neue Airline von Ryanair und Niki Lauda den Flugticketverkauf lediglich über die eigenen Kanäle abwickelte, scheint sich dies gemäss der «FVW» zu ändern, zumindest in Österrecih.  Managing Director Andreas Gruber sagte, es werde derzeit an systemtechnischen Details gearbeitet, um einen «Workaround» herzustellen. Noch sei die technische Umsetzung aber ein Hindernis. Keine Hürden gäbe es seitens Ryanair, Laudamotion könne die Marke nach eigenem Gusto pflegen und vermarkten.

Offen ist, ob eine technische Anbindung an Veranstalter auch in Deutschland oder der Schweiz ein Thema werden könnte – die Bereitschaft der Veranstalter vorausgesetzt.

Mit rund 2,3 Millionen Passagieren rechnet Laudamotion in diesem Sommer, 1,5 Mio. Tickets seien bisher verkauft verkauft worden.Wichtigste Ziele sind Spanien und mit deutlichem Abstand Portugal. Ab Basel bietet Laudamotion zehn wöchentliche Flüge an.

(TN)