Flug
Steigflug der Swiss im dritten Quartal
Das dritte Quartal lief bei der Swiss sehr gut. Konkret nahm der Ertrag um 5,0% auf 1,36 Milliarden Franken zu und das operative Ergebnis übertraf den Vorjahreswert mit 260 Millionen um ganze 34%.
Wie die Lufthansa-Tochter mitteilt, ist die deutliche Gewinnsteigerung auf ein konsequentes Kostenmanagement, eine umfassende Flottenerneuerung sowie auf die erfolgreiche Steuerung der Auslastung der Flugzeuge zurückzuführen. Sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich habe man «sehr gute» Ladefaktoren realisiert. So lag den Angaben zufolge die durchschnittliche Auslastung der Flüge in den Monaten Januar bis September bei 83,0%, das ist eine Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.
Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen um 4,0% auf 3,71 Milliarden Franken und der EBIT um 32% auf 460 Millionen Franken. Im Ausblick auf das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Betriebsgewinn über Vorjahr. Es sei zu erwarten, dass sich die positive Geschäftsentwicklung bis Jahresende fortschreiben werde.
Weitere Investitionen ins Produkt
Den aktuellen Höhenflug will die Swiss mit weiteren Investitionen beibehalten. Im ersten Quartal 2018 plant die Airline die Eröffnung einer neuen First-Class-Lounge mit eigener Sicherheitskontrolle und im zweiten Quartal öffnen die neu gestalteten Business und Senator Lounges im Terminal A ihre Türen.
Zwei weitere Boeing 777-300ER werden in der ersten Jahreshälfte 2018 die Flotte ergänzen. Die fünf verbleibenden Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 werden 2018 mit einem neuen Kabineninterieur ausgestattet. Ende 2018 plant Swiss die Integration von 10 Bombardier CS100 und 20 Bombardier CS300 abzuschliessen.
Und noch im vierten Quartal 2017 wird Swiss in Genf neue Angebote einführen, um das Reiseerlebnis der Fluggäste am Boden zu optimieren. Die Angebote sind Teil des Strategieprogramms «Geneva Reloaded», das eine Stärkung der Swiss in der Romandie zum Ziel hat.
Und viel vor hat die Swiss auch bei der Streckenplanung 2018: gleich vier Ziele – Bordeaux, Marseille, Kiew und Breslau – nimmt der Carrier neu auf.