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Bild: Germanwings

Übler Geruch: Germanwings kehrt um

Ein Airbus A319 kam auf dem Flug von Hamburg nach Stockholm nicht weit – wegen starken Geruchsemissionen.

Am Sonntag, kurz nach dem Start in Hamburg, machte sich in einer Germanwings-Maschine ein übler Geruch breit. Offenbar war die Geruchsemission so stark, dass die Maschine mit dem Ziel Stockholm gleich umkehrte und 20 Minuten nach dem Start wieder in Hamburg landete.

Von den 141 Passagieren sowie den Bordmitgliedern beklagten sich etliche über Atembeschwerden und dass es ihnen schlecht geworden sei. Sechs Personen wurden am Flughafen von Notärzten behandelt, drei von ihnen wurden ins Spital überwiesen.

Gemäss «stern.de» handelte es sich um den gleichen Airbus A319, der schon im letzten Jahr auf einem Flug von Neapel nach Hamburg ausserplanmässig in Wien landen musste – wegen gesundheitlicher Problemen an Bord. Das Magazin nennt weitere Vorfälle an Bord von Germanwings-Maschinen der Typen A319 und A320. Am 12. Januar sei eine A319 auf dem Flug von Amsterdam nach Stuttgart durch unangenehmen Geruch aufgefallen, ebenso eine am 15. Oktober auf dem Flug von Stuttgart nach Krakau.

Beschwerden über verunreinigte Kabinen- und Cockpitluft gibt es immer wieder. Da die meisten Flugzeuge ihre Luft über die Verdichterstufe der Triebwerke ansaugen, kann es im Falle eines Öllecks zu Verunreinigungen kommen. «Die Untersuchungen laufen noch», äusserte sich ein Germanwings-Sprecher zum jüngsten Vorfall vom Sonntag.

(TN)