Ferienland Schweiz
Der Kompass zeigt nach Morgins
Kontrollpunkte im Visier, Karte und Kompass in der Hand: Nach Austragungen in Flims, Arosa und Gstaad findet der illustre Mehrtages-Orientierungslauf diesmal in der Région Dents du Midi und im Gebiet der Portes du Soleil statt. Die Swiss Orienteering Week ist einer der grössten Wettbewerbe der Welt in dieser Disziplin und wird rund um die Walliser Destination an der Grenze zum französischen Hoch-Savoyen Mitte Juli ausgetragen.
Als internationales Event-Zentrum fungiert dabei aus guten Gründen Morgins: Das Dorf eignet sich perfekt als Bindeglied zwischen dem schweizerischen und dem französischen Teil des Wettkampfgebiets. Somit steht einem grenzüberschreitenden Lauf-Abenteuer nichts mehr im Weg.
36 Länder am Start
Beim Anmelden stimmte das Orientierungsvermögen der Athletinnen und Athleten schon mal bestens: Ganze 2582 Personen haben sich im Vorfeld eingetragen, um beim OL-Fest in verschiedenen Leistungskategorien zu starten. Rund die Hälfte davon stammt aus der Schweiz, aber auch Finnland, Frankreich, Tschechien und Norwegen stellen grosse Delegationen – insgesamt sind Sportlerinnen und Sportler aus 36 verschiedenen Ländern vertreten.
Nach ersten Trainings geht für sie der Wettkampf am Sonntag, 12. Juli, richtig los: Die erste Etappe beginnt in La Foilleuse, das sich ab Morgins bequem mit der Bergbahn erreichen lässt. Danach folgen mit Plaine Dranse, Col de Chésery, Portes du Soleil, Avoriaz und Super Châtel weitere fünf Tages-Challenges. Schliesslich endet der Laufevent am 18. Juli mit der Rangverkündigung des Gesamtklassements und der Abschlussfeier in Morgins.
Wandern statt rennen
Die alles überragenden Gipfel der Dents du Midi, die sommerlichen Alpweiden und zahlreichen Bergseen: In der Destination rund um Morgins erstreckt sich ein Berggebiet, das sich längst nicht nur für den Laufsport eignet. Gerade ZuschauerInnen tun also gut daran, das weite Wander- und Bikegebiet auch abseits der OL-Strecken zu erkunden. So beginnt etwa der Brückenweg gleich in Morgins und erschliesst danach auf knapp fünf Kilometern ganze 32 Flussübergänge.
Spektakulär ist auch die Galerie Défago hoch über Champéry: Die 600 Meter lange Strecke führt mitten durch die Felswand von Les Rives. Damit ist es ein einfacher Spaziergang, der zwar keine gute Orientierung, aber etwas Schwindelfreiheit erfordert.
Mehr Informationen unter: regiondentsdumidi.ch