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Heftige Gewitter haben den Flugbetrieb am Flughafen Zürich durcheinandergebracht. Auch am Mittwoch kam es zu zahlreichen Annullationen und Verspätungen. Bild: Flughafen Zürich AG

Gewitter wirbeln Betrieb am Flughafen Zürich durcheinander

Heftige Unwetter am Dienstagabend und am Mittwochmorgen haben am Flughafen Zürich ein Chaos verursacht. Rund 70 Flüge, die für Mittwoch geplant waren, wurden annulliert. Zahlreiche weitere Verbindungen starteten mit teils erheblichen Verspätungen.

Die heftigen Gewitter von Dienstagabend und Mittwochmorgen beeinträchtigen den Betrieb am Flughafen Zürich stark. Bis 9 Uhr waren für den gesamten Tag rund 70 Flüge annulliert. Dabei handelt es sich grösstenteils um Kurzstreckenverbindungen der Swiss.

Auslöser der anhaltenden Einschränkungen sind hauptsächlich die Unwetter vom Dienstagabend. Wegen der Gewitter mussten knapp 40 Flugzeuge auf andere Flughäfen wie Stuttgart, Genf oder Basel ausweichen. 44 Flüge wurden gestrichen – darunter 24 Landungen und 20 Starts. Dadurch fehlten am Mittwoch sowohl Flugzeuge als auch Crews am Standort Zürich, was zu weiteren Ausfällen führte.

Um den Rückstau zu verkleinern, erhielt der Flughafen am Dienstag eine Ausnahmebewilligung für Flüge nach dem regulären Betriebsschluss um 23.30 Uhr. So konnten noch 14 Maschinen landen und 15 starten.

Zahlreiche Reisende mussten laut der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Flughafen übernachten. Sie wurden betreut und teilweise mit Übernachtungskits versorgt. Zudem blieben Service-Schalter sowie die Sicherheits- und Grenzkontrollen länger geöffnet.

Schwieriger Start am Mittwoch

Auch der Mittwoch begann mit schwierigen Bedingungen. Kurz vor Betriebsbeginn zog gemäss «Tages-Anzeiger» (Abo) erneut ein Gewitter über den Flughafen. Landungen erfolgten deshalb vorübergehend auf der Piste 16, die normalerweise nur in besonderen Situationen genutzt wird. Gleichzeitig waren Starts zunächst nicht möglich, da sich die An- und Abflugwege kreuzen.

In der Folge hoben zunächst nahezu alle Maschinen verspätet ab. Die grössten Verzögerungen betrugen am Morgen rund zwei Stunden, unter anderem auf Flügen nach Pristina und Manchester. Bei den Landungen blieben die Verspätungen dagegen vergleichsweise gering.

(TN)