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Seit der Wiedereröffnung zählt Notre-Dame wieder zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Für geführte Kleingruppen gelten seit dem 1. Juli neue Zutrittsregeln. Bild: Adobe Stock

Notre-Dame verschärft Regeln für Reisegruppen

Wer die Pariser Kathedrale Notre-Dame mit einem Guide besichtigen möchte, muss sich auf neue Einschränkungen einstellen. Seit heute gelten für geführte Kleingruppen strengere Zutrittsregeln.

In der Pariser Kathedrale Notre-Dame gelten seit heute (1. Juli 2026) neue Zutrittsbestimmungen für geführte Kleingruppen. Reiseleiter müssen Zeitfenster neu im Voraus reservieren, wie der «Reisereporter» schreibt.

Nach Angaben der Diözese konnten bislang täglich 500 Kleingruppen mit bis zu fünf Personen an einer Führung teilnehmen. Neu stehen nur noch 30 Zeitfenster pro Tag zur Verfügung. Die Slots werden über ein Online-System vergeben und waren bereits kurz nach der Freischaltung für die verfügbaren Tage ausgebucht.

Die Diözese begründet die Massnahme mit einer besseren Besucherlenkung und dem Ziel, Notre-Dame trotz des grossen Andrangs als Ort der Andacht zu bewahren. Seit der Wiedereröffnung Ende 2024 nach dem verheerenden Brand zählt die Kathedrale wieder zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Im vergangenen Jahr wurden mehr als elf Millionen Besucherinnen und Besucher registriert.

Vertreter der französischen Gästeführer kritisieren die neue Regelung. Sie befürchten erhebliche Einkommenseinbussen und weisen darauf hin, dass insbesondere Familien und Individualreisende benachteiligt würden, da Zeitfenster mehrere Monate im Voraus reserviert werden müssen.

(TN)