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2910 Meter hohe Gunung Merapi auf der indonesischen Insel Java ist ausgebrochen. Bild: Fotolia

Vulkan Merapi mit explosiver Eruption

Einer der weltweit gefährlichsten Vulkane ist in der Nähe von Yogyakarta ausgebrochen – hunderte Bewohner sind auf der Flucht.

Einer der gefährlichsten Vulkane der Welt, der Merapi auf Java, hat am Freitag Morgen grosse Mengen an Asche ausgestossen. Die Aschenwolke reicht mehr als fünf Kilometer in den Himmel.

Der indonesische Katastrophenschutz hat die Bevölkerung im Umkreis von zwei Kilometern zum sofortigen Verlassen ihrer Dörfer aufgefordert. Mehrere hundert Anwohner sind auf der Flucht.

Lava ist vorerst noch nicht ausgetreten. Vorsicht ist beim Gunung Merapi, dem Feuerberg, allerdings geboten. Beim letzten grossen Ausbruch 2010 kamen 300 Menschen ums Leben.

Auch die Destination Management Company Asian Trails hat bereits seine Kunden informiert. Beschwichtigt aber: die Gefahrenstufe belaufe sich derzeit auf Level 1.

Indonesien liegt auf der geologisch aktivsten Zone der Erde, dem Pazifischen Feuerring. Indonesien alleine zählt rund 130 aktive Vulkane. Ende 2017 sorgte der Aschenausstoss des Gunung Agung auf Bali – bei einer Warnstufe 4 – für Nervosität bei der Bevölkerung und führte zu Rückgängen im Tourismus.

(TN)