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Die Akropolis zu sehen wird 70 Prozent teurer
Im Mittelmmer werden die Steuerkommissäre aktiv. Mallorca verlangt ab nächstem Frühling eine Übernachtungstaxe von zwei Euro von jedem Touristen pro Nacht. Griechische Hoteliers müssen seit anfangs Oktober 13 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Und nun müssen Besucher antiker Stätten in Athen mit deutlich höheren Eintrittspreisen rechnen.
Im Bemühen, die Staatsschulden zu begleichen, scheut die griechische Regierung derzeit keine Massnahme. Jetzt sollen auch Touristen ihren Beitrag leisten, schreibt "Der Spiegel". Die griechische Archäologiebehörde Central Archaeological Council hat beschlossen, den Eintrittspreis für den Besuch der Akropolis in der Hochsaison von 12 auf 20 Euro zu erhöhen. Während der Wintermonate bleiben die Museen und Ausgrabungsstätten kostenlos zugänglich.
Richtig happig wird die Preiserhöhung beim Sammelticket, das den Zugang — neben der Akropolis — zu sechs weiteren archäologischen Stätten ermöglicht. Bisher lag der Preis bei 12 Euro. Neu kostet das Sammelticket 52 Euro. Auch auf Kreta wirds teurer. Der Besuch von Knossos schlägt von 6 auf 15 Euro auf.
Total generiert Griechenland bisher mit Tickets und Umsätzen in Museumsshops 75 Millionen Euro im Jahr. Ob sich diese Summe mit der Anhebung drastisch erhöhen wird, muss sich nun erst zeigen. Premierminister Alexis Tsipras rechnete den Gläubigern anfangs Jahr vor, dass sich die Einnahmen auf 130 Millionen Euro steigern lassen.